Non-entry for failure to pay court advance

5A_577/2009Tribunale federale / II divisione civile21 ott 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The appellant sought federal review of a cantonal supervisory decision in debt enforcement matters. The Federal Supreme Court had already ordered him to pay an advance of CHF 400 within a non-extendable deadline and warned of non-entry. He neither paid the amount nor filed the required debit confirmation. His later request to reconsider the refusal of legal aid was rejected as unsupported. The President therefore did not enter into the complaint and imposed court costs of CHF 300 on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the court advance and consequences of non-entry. If the appellant fails to pay the ordered advance within the non-extendable time limit and does not furnish the required proof of timely payment, the Federal Supreme Court must not enter into the complaint after prior warning. A request to reconsider the refusal of legal aid is unsuccessful if it relies on no relevant new grounds; in particular, hopeless proceedings do not give rise to a constitutional or conventional right to free legal pursuit. Court costs are borne by the appellant.

Testo completo

{T 0/2}
5A_577/2009

Urteil vom 21. Oktober 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

  1. Kanton Zürich, vertreten durch Obergericht des Kantons Zürich, Zentrales Inkasso, Postfach 2401, 8021 Zürich,
  2. Betreibungsamt A.________,
    Beschwerdegegner.

Gegenstand
Verweigerung des Rechtsstillstandes,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, vom 26. August 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in Zivilsachen vom 7. September 2009 gegen den vorgenannten Beschluss,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 23. September 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 16. September 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 400.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit Zustellung dieser Verfügung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zugunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den verlangten Kostenvorschuss auch innerhalb der ihm gesetzten Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Oktober 2009 um Wiedererwägung der Verfügung vom 9. September 2009 ersucht, mit der ihm die unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren verweigert worden ist,
dass er in diesem Schreiben aber nichts vorbringt, was es rechtfertigte, die Verfügung betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege in Wiedererwägung zu ziehen, zumal sich weder aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK noch aus der Bundesverfassung ein Anspruch ableiten lässt, aussichtslose Beschwerdeverfahren unentgeltlich führen zu können (vgl. Urteil 5A_531/2007 vom 9. November 2007 E. 5.2),
dass deshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

Demnach erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Oktober 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Zbinden

Parole chiave

non-entrycourt advancelegal aiddebt enforcementsupervisory complaintcourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal complaint could be entered into despite non-payment of the court advance and lack of proof of timely payment.

Decisione estratta

No. The complaint was inadmissible because the appellant did not pay the required advance within the non-extendable deadline and did not provide the required proof of payment.

Motivazione estratta

After the advance-payment order and warning of non-entry, the appellant neither paid cash to the Federal Supreme Court nor deposited the amount at a post office counter nor submitted the required debit confirmation within the set time limit.

Questione giuridica chiave

Whether the earlier refusal of legal aid should be reconsidered.

Decisione estratta

No reconsideration was warranted; the submission raised nothing that could justify revisiting the refusal of legal aid, and there is no right to free proceedings for hopeless cases.

Motivazione estratta

The court found no new or relevant arguments and noted that neither Article 6 ECHR nor the Federal Constitution grants a right to conduct hopeless proceedings free of charge.

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