Non-payment of advance led to non-entry on appeal

5A_376/2007Tribunale federale / II divisione civile6 set 2007Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

X. challenged a cantonal decision concerning legal aid for an appeal in a divorce matter. After his request for legal aid had already been refused as hopeless, he was ordered to pay an advance of CHF 1,000 within a non-extendable deadline. He neither paid the advance in time nor provided the required proof of timely payment, and his last-day filing merely sought reconsideration of the legal-aid refusal. The Federal Supreme Court denied reconsideration and, because of non-compliance with the advance-payment order, did not enter into the appeal. It also imposed court costs of CHF 500 on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on costs within the non-extendable deadline entails non-entry on the appeal. A party who, after refusal of legal aid, neither pays the ordered advance in the prescribed manner nor furnishes the required proof of timely payment cannot avoid non-entry by filing a reconsideration request that raises no new elements capable of casting doubt on the prior refusal. The appellant remains liable for court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
5A_376/2007 /blb

Urteil vom 6. September 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, Hirschengraben 16, 6002 Luzern.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege für eine Appellation
gegen ein Scheidungsurteil,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Juni 2007 des Obergerichts des Kantons Luzern.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Juni 2007 des Obergerichts des Kantons Luzern,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer (nach sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender Verfügung vom 25. Juli 2007: Art. 64 Abs. 1 BGG) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 26. Juli 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 10. Juli 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist bis zum 27. August 2007 in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer am letzten Tag der Nachfrist eine weitere Eingabe eingereicht hat, worin er um Wiedererwägung der (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abweisenden) Verfügung vom 25. Juli 2007 ersucht,
dass dieses Gesuch (ungeachtet der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers) abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 25. Juli 2007, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der nicht erstreckbaren Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (aus den in der Verfügung vom 25. Juli 2007 dargelegten Gründen) auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. September 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

legal aidadvance on costsnon-entryreconsiderationdivorce appealcourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the request for reconsideration of the order denying legal aid should be granted.

Decisione estratta

The reconsideration request was denied because it did not raise anything capable of calling the prior order into question.

Motivazione estratta

The appellant invoked no argument that undermined the correctness of the 25 July 2007 order; financial circumstances did not alter that assessment.

Questione giuridica chiave

Whether the appeal was admissible after the advance on costs was not paid within the deadline.

Decisione estratta

The court would not enter into the appeal because the advance was neither paid in cash nor validly credited within the non-extendable deadline, and proof of timely payment was not filed.

Motivazione estratta

After a warning under Art. 62 Abs. 3 BGG, failure to comply with the advance-payment order required non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs.

Decisione estratta

The appellant was ordered to pay the court fee of CHF 500.

Motivazione estratta

Costs follow the unsuccessful procedural outcome.

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