Non-entry for unpaid appeal advance in debt enforcement complaint

5A_353/2009Tribunale federale / II divisione civile2 lug 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a complaint in debt enforcement proceedings against a cantonal supervisory decision. The appellant had been ordered to pay a CHF 500 advance of costs but failed to do so within the non-extendable deadline and also did not provide the required debit confirmation. Her request for reconsideration of the prior refusal of legal aid was rejected. The Court therefore issued a non-entry decision and charged court costs to the appellant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on costs. Where the appellant does not comply with the non-extendable deadline set for the advance on costs, and in particular neither pays cash nor proves timely debiting following a payment order, the complaint is inadmissible by way of non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG. A reconsideration request against the order refusing legal aid is dismissed if it contains no arguments capable of casting doubt on the correctness of the challenged order. Failure to comply with the advance-payment requirement entails costs for the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
5A_353/2009

Urteil vom 2. Juli 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Z.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Beda Eugster,
Betreibungsamt A.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Einkommenspfändung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 9. April 2009 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen (Aufsichtsbehörde über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 9. April 2009 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit (ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 5. Juni 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 22. Mai 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 11. Juni 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin innerhalb der Nachfrist ein Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung vom 5. Juni 2009 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil die Beschwerdeführerin nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieser Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 250.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juli 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

debt enforcementadvance on costsnon-entrylegal aidreconsiderationcourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the request for reconsideration of the order refusing legal aid should be granted.

Decisione estratta

The request was denied because it did not raise any arguments that could call the prior order into question.

Motivazione estratta

The appellant submitted nothing capable of undermining the correctness of the order of 5 June 2009, so reconsideration was unwarranted.

Questione giuridica chiave

Whether the complaint could be entered into despite non-payment of the required advance of costs.

Decisione estratta

No entry was possible because the appellant neither paid the advance in cash nor proved timely debiting after giving a payment order within the non-extendable deadline.

Motivazione estratta

Under the warning given, failure to comply with the advance-payment requirement led to non-entry under Art. 62(3) BGG and Art. 108(1)(a) BGG.

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