Non-entry due to unpaid cost advance

5A_300/2009Tribunale federale / II divisione civile29 giu 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against an order concerning forced administration. After the appellant failed to pay the ordered cost advance even within the non-extendable grace period and also failed to provide proof of timely payment, the Court held that the complaint could not be entered into. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 400.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; failure to pay the cost advance within the non-extendable grace period. If the appellant neither pays the advance in cash nor proves timely debit to a Swiss post or bank account within the prescribed period, the appellate court must not enter into the complaint. Non-entry follows mandatorily once the warning of inadmissibility has been issued and the default persists; the party in default bears the costs of the proceedings.

Testo completo

{T 0/2}
5A_300/2009

Urteil vom 29. Juni 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Anordnung einer Zwangsverwaltung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 14. April 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 14. April 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 2. Juni 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 6. Mai 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 8. Juni 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Juni 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

cost advancenon-entrydebt enforcementappeal admissibilitycourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the complaint had to be entered into despite non-payment of the cost advance.

Decisione estratta

No. Because the appellant neither paid the advance in time nor proved timely debit/transfer, the complaint could not be examined.

Motivazione estratta

After the unsuccessful expiry of the non-extendable grace period under Art. 62(3) BGG, non-entry was mandatory under Art. 108(1)(a) BGG.

Questione giuridica chiave

Allocation of court costs following non-entry.

Decisione estratta

The appellant had to bear the court costs.

Motivazione estratta

Under Art. 66(1) BGG, the losing party bears the costs.

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