Non-payment of court advance leads to non-entry

5A_251/2009Tribunale federale / II divisione civile8 giu 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with an appeal concerning the collection of rent and lease payments. After the court ordered the appellant to pay an advance of costs of CHF 1,500 and warned of non-entry, the appellant failed to pay within the non-extendable deadline. A request to extend the deadline was denied. The court therefore refused to enter into the appeal and ordered the appellant to pay court costs of CHF 400.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable grace period leads to non-entry. If the appellant neither pays the ordered advance in time nor, where payment is made by transfer, proves timely debit to a Swiss postal or bank account, the appeal is inadmissible without further examination. A rejected request for extension does not alter this consequence; costs are borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
5A_251/2009/bnm

Urteil vom 8. Juni 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

SUVA,
Betreibungsamt A.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Einzug von Miet- und Pachtzinsen.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. Februar 2009 des Obergerichts des Kantons Thurgau.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. Februar 2009 des Obergerichts des Kantons Thurgau,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 11. Mai 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 16. April 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen sei der am 19. Mai 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erstreckung sowohl der Nachfrist wie auch der ihr angesetzten Frist zur Erklärung eines allfälligen Beschwerderückzugs mit Verfügung vom 3. Juni 2009 abgewiesen worden ist,
dass festzustellen bleibt, dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der (ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichneten) Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Juni 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

court advancenon-entryappeal inadmissibilitydeadlinescourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the court advance.

Decisione estratta

No. Because the advance was not paid or duly evidenced within the non-extendable deadline, the court had to decline to hear the appeal.

Motivazione estratta

After the warning under Art. 62(3) BGG and the refusal to extend time, the appellant neither paid the advance in cash nor showed timely debit confirmation; under Art. 108(1)(a) BGG non-entry followed.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs of the federal proceedings?

Decisione estratta

The appellant bears the court costs.

Motivazione estratta

As the appeal was not entered into, costs were imposed on the appellant under Art. 66(1) BGG.

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