Non-entry on revision request for insufficient reasoning

4F_4/2008Tribunale federale / I divisione civile23 apr 2008Dismissed

Sintesi

The Federal Supreme Court dealt with a revision request against its judgment of 14 March 2008, which had not entered an earlier subsidiary constitutional complaint for insufficient reasoning. The applicant’s new submission of 18 April 2008 did not invoke any revision ground under Arts. 121 ff. BGG, but merely criticized the cantonal judgment of the Thurgau High Court. The Court therefore did not enter into the revision request. In the circumstances, it waived court costs.

Regest

Art. 121 ff. BGG, Art. 127 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment requires that the applicant invoke and substantiate a statutory ground of revision against the judgment to be revised. A submission that merely reargues the cantonal decision or repeats criticism of the previous instance is insufficient. Absent a legally relevant revision ground, the court does not enter into the request. Under Art. 66(1) BGG, court costs may be waived where the circumstances so warrant.

Testo completo

{T 0/2}
4F_4/2008 /len

Urteil vom 23. April 2008
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichterin Rottenberg Liatowitsch,
Bundesrichter Kolly,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien
A.________,
Gesuchsteller,

gegen

B.________,
Gesuchsgegner.

Gegenstand
Revision des bundesgerichtlichen Urteils
vom 14. März 2008 (4D_29/2008),

In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 14. März 2008 auf eine vom Gesuchsteller gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 7. Dezember 2007 erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eintrat, weil die Beschwerdeschrift keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Begründung enthielt;
dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine vom 18. April 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er Antrag auf Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 14. März 2008 stellte;
dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe keine Revisionsgründe im Sinne der Art. 121 ff. BGG geltend macht, an welchen das Urteil des Bundesgerichts vom 14. März 2008 leiden soll, sondern ausschliesslich den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 7. Dezember 2007 kritisiert;
dass damit auf das Revisionsgesuch mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Escher, Basler Kommentar, N. 5 zu Art. 127 BGG);
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. April 2008
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin

Parole chiave

revisionnon-entryinsufficient reasoningcost waiverconstitutional complaint