progetti
4F_14/2011 ΓÇó Revision rejected for insufficient substantiation
4F_14/2011Tribunale federale / I divisione civile8 ago 2011Dismissed
The Federal Supreme Court considered a revision request against its judgment of 10 May 2011, which had not entered into the applicant's subsidiary constitutional complaint against the Zurich High Court. The applicant's 24 June 2011 filing did not meet the formal requirements for a revision request because it failed to specify any statutory revision ground and did not explain, with evidence, how the operative part of the earlier judgment should be altered. The court therefore treated the request as manifestly inadmissible, decided the matter in a summary procedure without exchange of written submissions, and waived court costs.
Art. 42 paras. 1 and 2 BGG; revision request before the Federal Supreme Court must state the prayers for relief and the reasons with evidence, including the specific statutory ground for revision and the manner in which the operative part of the challenged judgment must be altered. A mere assertion that a revision ground exists is insufficient. Where the submission lacks a properly substantiated revision ground, the request is manifestly inadmissible and may be disposed of summarily under Art. 109 BGG without written exchange. Cost waiver may be ordered under Art. 66 para. 1 second sentence BGG in the circumstances of the case.
{T 0/2}
4F_14/2011
Urteil vom 8. August 2011
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Bundesrichter Kolly, Bundesrichterin Kiss,
Gerichtsschreiber Hurni.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchstellerin,
gegen
X.________ AG,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 4D_22/2011 vom 10. Mai 2011.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 10. Mai 2011 (4D_22/2011) auf die von der Gesuchsstellerin gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 8. Februar 2011 erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eintrat;
dass die Gesuchsstellerin dem Bundesgericht am 24. Juni 2011 eine Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass sie gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 10. Mai 2011 Revision erheben will;
dass eine Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss und in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt;
dass dementsprechend in einem Revisionsgesuch unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil des Bundesgerichts vom 11. August 2008, 8F_10/2008);
dass die Eingabe der Gesuchsstellerin diesen Anforderungen hinsichtlich Begehren und Begründung nicht genügt, da insbesondere nicht unter Angabe der Beweismittel einer der gesetzlich vorgesehenen Revisionsgründe angerufen und ausgeführt wird, inwiefern gestützt darauf das Dispositiv des Urteils des Bundesgerichts vom 10. Mai 2011 abzuändern wäre;
dass sich damit das Revisionsgesuch als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb es analog zum vereinfachten Verfahren (Art. 109 BGG) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung erledigt wird;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. August 2011
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Hurni