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4F_12/2009 ΓÇó No grounds for revision or interpretation of Federal Supreme Court judgment
4F_12/2009Tribunale federale / I divisione civile6 nov 2009Inadmissible
The Federal Supreme Court treated the applicant’s submission as a request for revision or interpretation of its judgment of 22 September 2009. It held that the filing did not identify any statutory ground under Art. 121 ff. BGG or Art. 129 BGG, but merely restated the applicant’s view of the merits. The court therefore declined to enter into the request. Court costs of CHF 300 were imposed on the applicant, and the respondent was awarded no compensation because it had no compensable expense.
Art. 121 ff. BGG, Art. 129 BGG; revision or interpretation of a Federal Supreme Court judgment requires invocation of a statutory ground and cannot serve as a renewed merits review. A submission that merely repeats the party’s own assessment of the dispute, without alleging a cognizable revision or interpretation ground, is inadmissible. Where the request is not entered into, costs are governed by Art. 66 Abs. 1 BGG; absent compensable effort by the opposing party, no party compensation is awarded under Art. 68 Abs. 1 BGG (consid. 1–2).
{T 0/2}
4F_12/2009
Urteil vom 6. November 2009
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichterinnen Rottenberg Liatowitsch, Kiss,
Gerichtsschreiber Widmer.
Parteien
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
X.________, Rechtsschutzversicherungs-Gesellschaft,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 22. September 2009 (4D_109/2009).
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 4D_109/2009 vom 22. September 2009 auf die Verfassungsbeschwerde des Gesuchstellers gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, vom 2. Juni 2009 nicht eintrat, da diese keine hinreichende Begründung aufwies;
dass der Gesuchsteller dieses Urteil des Bundesgerichts mit Eingabe vom 13. Oktober 2009 angefochten hat;
dass eine Überprüfung von bundesgerichtlichen Urteilen nur mit einem Revisionsgesuch nach Art. 121 ff. BGG oder einem Erläuterungsgesuch nach Art. 129 BGG verlangt werden kann und daher die Eingabe des Gesuchstellers als Revisions- oder Erläuterungsgesuch entgegenzunehmen ist;
dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht in seiner Eingabe vom 13. Oktober 2009 lediglich seine eigene Sicht der Streitsache darlegt, die Gegenstand des Urteils 4D_109/2009 war, und damit weder einen Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG noch einen Erläuterungsgrund nach Art. 129 BGG geltend macht;
dass somit auf das Gesuch nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass der Gesuchsgegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 1 BGG);
erkannt:
1.
Auf das Revisions- bzw. Erläuterungsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. November 2009
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:
Corboz Widmer