Non-entry for insufficiently reasoned appeal in corporate dissolution case

4A_59/2012Tribunale federale / I divisione civile12 mar 2012Inadmissible

Sintesi

The company challenged a Commercial Court judgment ordering its dissolution and liquidation for organizational defects. The Federal Supreme Court held that the filing contained no substantiated legal arguments and no properly reasoned constitutional complaints. As a result, the court did not enter into the appeal. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a civil-law appeal: the appellant must, by reference to the reasoning of the challenged decision, show which rights were violated; constitutional grievances are examined only if expressly raised and substantiated. A mere statement of disagreement does not satisfy the reasoning requirement. If the submission is manifestly insufficiently reasoned, the court may refuse entry under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Costs are allocated according to the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
4A_59/2012

Urteil vom 12. März 2012
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Zürich, vertreten durch das Handelsregisteramt des Kantons Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Organisationsmangel,

Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 12. Oktober 2011.
In Erwägung,
dass das Handelsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 12. Oktober 2011 gestützt auf Art. 819 OR i.V.m. Art. 731b Abs. 1 Ziff. 3 OR die Auflösung der Beschwerdeführerin und deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anordnete;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 24. Januar 2012 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass sie das Urteil des Handelsgerichts mit Beschwerde in Zivilsachen anfechten will;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1, 470 E. 1; 135 III 212 E. 1);
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 1 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht keine substanziierten Rügen vorträgt;
dass damit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. März 2012

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Hurni

Parole chiave

organizational defectsappeal admissibilityreasoning requirementnon-entryconstitutional complaintscourt costs