Inadmissible appeal for insufficient reasoning

4A_505/2008Tribunale federale / I divisione civile12 dic 2008Inadmissible

Sintesi

The appellant challenged the cantonal appellate decision refusing legal aid in his CHF 400,000 lawsuit. The Federal Court held that his filing did not comply with the appeal reasoning requirements because it failed to show which rights had been violated and did not properly substantiate any constitutional complaints. The appeal was therefore not entertained. Given the circumstances, the court waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 2 BGG and Art. 106 Abs. 2 BGG; requirement of specific substantiation of an appeal to the Federal Court. The appeal must, with reference to the reasoning of the challenged decision, show which rights were violated; allegations concerning fundamental rights or cantonal constitutional rights are examined only if expressly invoked and substantiated. A filing that merely announces the challenge without meeting these requirements is manifestly insufficiently reasoned and gives rise to non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Cost waiver may be ordered under Art. 66 Abs. 1 BGG in the circumstances (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
4A_505/2008 /len

Urteil vom 12. Dezember 2008
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau,
Zivilgericht, 4. Kammer.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts
des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer,
vom 17. September 2008.

In Erwägung,
dass der Beschwerdeführer am 18. Juli 2008 gegen B.________ eine Klage auf Zahlung von Fr. 400'000.-- nebst Zins einreichte und um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte;
dass der Präsident des Bezirksgerichts Muri das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Verfügung vom 20. August 2008 abwies mit der Begründung, die Klage sei aussichtslos;
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung beim Obergericht des Kantons Aargau anfocht, das seine Beschwerde mit Entscheid vom 17. September 2008 abwies;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 5. November 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Entscheid des Obergerichts vom 17. September 2008 mit Beschwerde anzufechten;
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 5. November 2008 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf seine Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Dezember 2008
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Huguenin

Parole chiave

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