Non-entry: appeal against non-final cantonal decision

4A_363/2014Tribunale federale / I divisione civile17 giu 2014Inadmissible

Sintesi

The appellant challenged a district court order granting legal aid and directing him to appoint a lawyer. The Federal Supreme Court held that the complaint was inadmissible because the challenged decision did not come from a last cantonal instance. It therefore did not enter into the complaint. In view of the circumstances, the court waived court costs.

Regest

Art. 75, Art. 113, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; admissibility of a complaint to the Federal Supreme Court requires a decision of the last cantonal instance. A decision rendered by a first cantonal court is not directly challengeable in this procedure. If the appeal is directed against such a non-final cantonal decision, the Federal Supreme Court does not enter into the matter. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG when the circumstances so justify.

Testo completo

{T 0/2}

4A_363/2014

Urteil vom 17. Juni 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Kulm vom 5. Juni 2014.

In Erwägung,
dass das Bezirksgericht Kulm mit Verfügung vom 5. Juni 2014 dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligte und diesen gestützt auf Art. 69 Abs. 1 ZPO aufforderte, eine Anwältin oder einen Anwalt zu beauftragen und dem Gericht innert 10 Tagen den Namen der Vertreterin oder des Vertreters mitzuteilen;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 11. Juni 2014 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, gegen die Verfügung vom 5. Juni 2014 Beschwerde zu erheben;
dass die Beschwerde an das Bundesgericht nur zulässig ist, wenn sie sich gegen den Entscheid einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 und Art. 113 BGG richtet;
dass es sich beim Bezirksgericht Kulm nicht um eine solche letzte kantonale Instanz handelt, weshalb im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Kulm schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juni 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin

Parole chiave

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