Non-entry for lack of exhaustion of cantonal remedies

4A_361/2014Tribunale federale / I divisione civile17 giu 2014Inadmissible

Sintesi

The Federal Supreme Court held that the appellant’s filing was inadmissible because he sought federal review of a cantonal decision that was not yet final; the cantonal appeal avenue remained open. As a result, the court did not enter into the complaint and waived court costs.

Regest

Art. 75 Abs. 1, Art. 113 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; admissibility of a complaint to the Federal Supreme Court presupposes exhaustion of the cantonal instance system and a cantonal final decision. Where the challenged ruling is still open to cantonal appeal, the Federal Supreme Court must declare the matter non-entered without examining the merits. In such circumstances, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Testo completo

{T 0/2}

4A_361/2014

Urteil vom 17. Juni 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich,
Präsident der Zivilabteilung,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, Präsident der Zivilabteilung, vom 3. Juni 2014.

In Erwägung,
dass der Präsident des Obergerichts des Kantons Zürich das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes mit Urteil vom 3. Juni 2014 abwies;
dass in der Rechtsmittelbelehrung des Urteils festgehalten wurde, dass dieses mit Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich, Zivilkammern, angefochten werden könne;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 11. Juni 2014 datierte Rechtsschrift einreichte, in der er erklärte, gegen das Urteil des Präsidenten des Obergerichts vom 3. Juni 2014 Beschwerde zu erheben;
dass die Erhebung einer Beschwerde beim Bundesgericht die Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges voraussetzt (Art. 75 Abs. 1 und Art. 113 BGG);
dass es sich beim angefochtenen Urteil des Präsidenten des Obergerichts nicht um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid handelt, worauf denn auch in der Rechtsmittelbelehrung hingewiesen wurde;
dass demnach auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, Präsident der Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juni 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin

Parole chiave

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