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4A_213/2011 ΓÇó Non-payment of advance costs leads to non-entry
4A_213/2011Tribunale federale / I divisione civile3 ago 2011Inadmissible
The appellant challenged an Aargau High Court judgment and requested legal aid. The Federal Supreme Court rejected legal aid, ordered an advance on costs, and granted an extension. Because the appellant still did not pay the CHF 7,000 advance, the court held that the appeal could not be entertained under Art. 62(3) BGG. The appeal was therefore not entered into, and court costs of CHF 1,000 were imposed on the appellant. No party compensation was awarded to the respondent.
Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the ordered advance on costs within the prescribed and extended time limit results in non-entry. If the advance costs are not paid after expiry of the grace period, the appeal is dismissed from the roll without examination of the merits. Federal court costs are borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG; no party compensation is due where the respondent incurred no compensable expense.
{T 0/2}
4A_213/2011
Urteil vom 3. August 2011
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Kaiser,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Roger Seiler,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Rückkaufsrecht,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, vom 22. Februar 2011.
Die Einzelrichterin hat in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin am 31. März 2011 Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 22. Februar 2011 erhob und gleichzeitig das Gesuch stellte, es sei ihr für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren;
dass das Bundesgericht dieses Gesuch mit Verfügung vom 10. Juni 2011 abwies und der Beschwerdeführerin am 16. Juni 2011 Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 7'000.-- ansetzte;
dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 7. Juli 2011 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. August 2011
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Kiss Widmer