Non-payment of advance leads to non-entry on complaint

2C_735/2009Tribunale federale / II divisione di diritto pubblico20 gen 2010Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a complaint against a cantonal decision concerning a groundwater concession. After the appellant failed to pay the ordered advance on costs within the extended deadline, and his request for legal aid had already been rejected for lack of proof of indigence, the Court held that the complaint could not be entered into under Art. 62 BGG and Art. 108 BGG. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 600.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG; Art. 108 BGG; non-payment of the advance on costs after expiry of the grace period: the Federal Supreme Court does not enter into the matter if the party, after denial of legal aid and absence of a valid excuse, fails to pay the advance within the prescribed and non-extendable period. Court costs are charged to the unsuccessful party pursuant to Art. 65 and Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
2C_735/2009

Urteil vom 20. Januar 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Elektrizitätswerk der Stadt Zürich,
Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Grundwasserkonzession,

Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Kammer, vom 22. Oktober 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde von X.________ vom 8. November 2009 gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. Oktober 2009 betreffend Grundwasserkonzession zugunsten des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich sowie in die ergänzende Rechtsschrift vom 20. November 2009,
in die Verfügung vom 24. November 2009, womit der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, bis spätestens am 16. Dezember 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu bezahlen, sowie in das Schreiben vom gleichen Tag, worin dem Beschwerdeführer dargelegt wurde, dass bisher kein gültiges Gesuch um Kostenerlass vorliege,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 16. Dezember 2009, womit das am 13. Dezember 2009 bekräftigte Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege bzw. um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht mangels Bedürftigkeitsnachweises abgewiesen wurde,
in die Verfügung vom 22. Dezember 2009, womit dem Beschwerdeführer eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 12. Januar 2010 angesetzt wurde,
in die weitere in dieser Angelegenheit ergangene Korrespondenz (Schreiben des Beschwerdeführers vom 20. Dezember 2009 und vom 10. und 17. Januar 2010 sowie des Bundesgerichts vom 14. Januar 2010),

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innert der ihm angesetzten Nachfrist nicht bezahlt hat und auch nicht zu zahlen bereit ist,
dass - nach Abweisung des Gesuchs um Kostenbefreiung - kein valabler Grund für diese Unterlassung besteht, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer, dessen Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abgewiesen worden ist, aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

verfügt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Januar 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Müller Feller

Parole chiave

advance on costslegal aidnon-entrygroundwater concessioncourt costssimplified procedure

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the complaint had to be entered into despite non-payment of the court advance.

Decisione estratta

No. After the advance was set, a non-extendable grace period expired without payment, so the Court did not enter into the complaint.

Motivazione estratta

Under Art. 62 BGG, the party bringing the case must pay an advance on costs. If the advance is not paid within the set period and grace period, the Federal Supreme Court may not proceed to the merits; here no valid reason excused the failure, especially after legal aid was refused for lack of proof of indigence.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs of the federal proceedings?

Decisione estratta

The appellant bears the court costs of CHF 600.

Motivazione estratta

Costs follow the outcome, and the appellant’s request for free legal assistance had been denied.

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