Non-entry on appeal against deportation detention

2C_23/2011Tribunale federale / II divisione di diritto pubblico14 gen 2011Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against deportation detention. It held that the appellant failed to comply with the reasoning requirements of Art. 42 BGG, because he did not explain any violation of federal law and instead asked to be allowed to return to Italy. The Court therefore issued a non-entry decision. No costs were levied.

Massima Omnilex

Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; admissibility of a complaint to the Federal Supreme Court. The appeal must, in concise form, set out how the challenged decision violates law within the scope of the dispute; merely expressing a wish or repeating procedural preferences is insufficient. If the pleading does not meet the minimum substantiation requirements, the Court may decide by simplified procedure not to enter into the matter (consid. 2). Where the matter is not entered into, costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 3).

Testo completo

{T 0/2}
2C_23/2011

Urteil vom 14. Januar 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
zzt. in Ausschaffungshaft,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Migration des Kantons Schwyz.

Gegenstand
Ausschaffungshaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, AuG-Einzelrichter,
vom 28. Dezember 2010.

Erwägungen:

1.
X.________ (geb. 1984) stammt aus Nigeria. Er ersuchte am 7. November 2008 in Italien erfolglos um Asyl. Am 4. Oktober 2010 reiste er in die Schweiz ein. Mit Verfügung vom 26. November 2010 trat das Bundesamt für Migration auf ein (weiteres) Asylgesuch nicht ein und wies ihn in Anwendung des Dublin-Abkommens nach Italien weg. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diesen Entscheid am 9. Dezember 2010. Am 27. Dezember 2010 nahm das Amt für Migration des Kantons Schwyz X.________ in Ausschaffungshaft. Der AuG-Einzelrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz prüfte diese tags darauf und bestätigte sie bis "längstens" zum 24. März 2011. X.________ ist hiergegen am 4. Januar 2011 in englischer Sprache an das Bundesgericht gelangt.

2.
Auf seine Eingabe ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten: Nach Art. 42 BGG muss in der Beschwerde in gedrängter Form dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Akt im Rahmen des Verfahrensgegenstands Recht verletzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt, sondern ersucht das Gericht darum, ihn nach Italien zurückkehren zu lassen, nachdem er vor der Vorinstanz noch geltend gemacht hatte, nicht dorthin reisen zu wollen. Seine Festhaltung dient den Zweck, ihn im Rahmen des Dublin-Abkommens formell korrekt den zuständigen Behörden in Italien zuführen zu können. Sein Rückflug ist für den 8. Februar 2011 gebucht.

3.
Es sind keine Kosten zu erheben und keine Entschädigungen geschuldet (vgl. Art. 66 Abs. 1 in fine BGG). Das Amt für Migration des Kantons Schwyz wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird.

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Migration des Kantons Schwyz, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, AuG-Einzelrichter, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Januar 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Hugi Yar

Parole chiave

immigration detentionDublin procedureadmissibilitysubstantiation requirementnon-entrycourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal against the deportation detention met the pleading requirements and was admissible.

Decisione estratta

The appeal did not sufficiently show, in a concise manner, how the challenged decision violated federal law; the Court therefore did not enter into the merits.

Motivazione estratta

Under Art. 42 BGG, the appellant must briefly explain the alleged legal violation. The filing instead sought permission to return to Italy and did not contest the reasoning of the cantonal decision.

Questione giuridica chiave

Whether court costs should be charged.

Decisione estratta

No costs were charged and no compensation was due.

Motivazione estratta

The Court expressly waived costs under Art. 66(1) BGG.

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