Non-entry for abusive, insufficiently reasoned appeal

2C_1093/2013Tribunale federale / II divisione di diritto pubblico28 nov 2013Inadmissible

Sintesi

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against cantonal non-entry judgments in tax assessment matters for several liquidated companies. It held that the filing did not satisfy the reasoning requirements and was not substantively directed against the cantonal non-entry decisions. Because the litigation conduct was abusive, the court did not send the filing back for correction. The appeal was therefore not entered into. The court waived court costs and denied party compensation.

Regest

Art. 42 Abs. 2 and 7 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b and c BGG; non-entry for insufficiently reasoned and abusive appeal submissions. An appeal to the Federal Supreme Court must, in a case-related manner, address the reasoning of the challenged decision and demonstrate, with reference to the contested findings, in what respect federal law is said to have been violated. Purely unintelligible, irrelevant or insulting submissions do not satisfy the minimum reasoning requirement. Where the proceedings as a whole are conducted abusively, the court may dispense with inviting the appellant to cure the defect and may decide by summary non-entry procedure (consid. 2).

Testo completo

{T 0/2}

2C_1093/2013

Urteil vom 28. November 2013

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte
X.________ AG in Liquidation,
und weitere Beteiligte,
Beschwerdeführerinnen,

gegen

Verwaltung für die direkte Bundessteuer des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 15, 6430 Schwyz,
Steuerverwaltung des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 15, 6430 Schwyz.

Gegenstand
Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungen 2005, 2006 und 2007),

Beschwerden gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer II,
vom 17. September 2013.

Erwägungen:

1.

Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz trat am 17. September 2013 auf Beschwerden im Zusammenhang mit den Veranlagungen 2005, 2006 und 2007 bzw. 2006 und 2007 verschiedener Gesellschaften (Einkommens- und Vermögenssteuer) nicht ein (Nichtleisten des Kostenvorschusses). Die A.________ AG in Liquidation ist hiergegen am 19. November 2013 für sich selber sowie die X.________ AG in Liquidation, die B.________ AG in Liquidation, die C.________ AG in Liquidation, die D.________ AG in Liquidation, die E.________ AG und F.________ AG an das Bundesgericht gelangt.

2.

Auf die Eingabe ist durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Der X.________ bzw. der A.________ AG (in Liquidation) ist bereits wiederholt dargelegt worden, welchen Anforderungen eine Eingabe an das Bundesgericht zu genügen hat (statt vieler Urteil 2C_798/2013 vom 12. September 2013 E. 2). Sie legen wiederum - soweit sie sich überhaupt mit dem einzig Verfahrensgegenstand bildenden Nichteintretensentscheid auseinandersetzen - nicht sachbezogen dar, inwiefern dieser Bundes (verfassungs) recht verletzen würde (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Ihre Eingabe beschränkt sich auf unverständliche Ausführungen zu Sachverhalten, die keinen Bezug zum Verfahrensgegenstand haben, und Beschimpfungen. Es wird in keiner Weise sachbezogen dargelegt, inwiefern die angefochtenen Entscheide Bundes (verfassungs) recht verletzen würden. Da die Verfahrensführung sich als Ganzes als rechtsmissbräuchlich erweist (Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG), erübrigt es sich, die Eingabe zur Verbesserung an die Beschwerdeführerinnen zurückzuschicken (Art. 42 Abs. 7 BGG).

3.

Es rechtfertigt sich, keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer II, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. November 2013

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar

Parole chiave

tax assessmentnon-entryreasoning requirementabusive litigationcourt costsparty compensation