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1P.129/2002 ΓÇó Inadmissibility of complaint against federal referendum
1P.129/2002Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico13 mar 2002Inadmissible
The appellant challenged the federal referendum of 3 March 2002 on Swiss accession to the UN. The Federal Supreme Court held that a voting-rights complaint under Art. 85 lit. a OG was not available because the case concerned an eidgenössische Volksabstimmung. It further held that an administrative law complaint under Art. 100 lit. p OG in conjunction with Art. 80 BPR was likewise inadmissible. The Court therefore did not enter into the complaint and, exceptionally, waived court costs.
Art. 85 lit. a OG; Art. 100 lit. p OG; Art. 80 BPR; admissibility of remedies against a federal popular vote. A voting-rights complaint is excluded where the challenged act is an eidgenössische Volksabstimmung. An administrative law complaint in matters of political rights is admissible only within the narrow confines provided by Art. 100 lit. p OG and Art. 80 BPR; if those conditions are not met, the Federal Supreme Court must not enter into the matter. In such non-entry cases, court costs may exceptionally be waived (consid. 1).
{T 0/2}
1P.129/2002/sta
Urteil vom 13. März 2002
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Nay, Aeschlimann,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
C.________, Beschwerdeführer,
gegen
Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern.
Volksabstimmung vom 3. März 2002 betreffend UNO
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass C.________ am 25. Februar 2002 eine Beschwerde betreffend die Volksabstimmung vom 3. März 2002 in Sachen Beitritt der Schweiz zur UNO beim Bundesgericht eingereicht hat,
dass im vorliegenden Fall eine eidgenössische Volksabstimmung in Frage steht, weshalb eine Stimmrechtsbeschwerde im Sinne von Art. 85 lit. a OG von vornherein nicht zulässig ist,
dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976 (BPR, SR 161.1),
dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist,
dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann,
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. März 2002
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: