Non-entry for insufficiently reasoned complaint in warning case

1C_56/2010Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico6 apr 2010Inadmissible

Sintesi

X. challenged a cantonal non-entry decision concerning a warning. After the Schaffhausen cantonal court declared his complaint inadmissible for failure to pay the requested advance on costs, he appealed to the Federal Court. The Federal Court held that the filing did not meet the formal requirements because it contained no substantiated attack on the challenged decision and no later supplement was filed. The appeal was therefore not entered into. In light of the circumstances, the Court ordered that no costs be charged.

Regest

Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; requirements for a federal complaint: the pleading must, in a reasoned manner, indicate why the contested decision violates federal law or constitutional rights. A mere announcement that evidence will be submitted later does not cure the deficiency if no substantiated reasoning follows. Where the defect is manifest, the Court may decide in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 BGG. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG when the circumstances so justify.

Testo completo

{T 0/2}
1C_56/2010

Urteil vom 6. April 2010
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Verkehrsstrafamt des Kantons Schaffhausen, Bahnhofstrasse 29, 8200 Schaffhausen,
Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, Beckenstube 7, 8200 Schaffhausen.

Gegenstand
Verwarnung,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen.
In Erwägung,
dass X.________ sich beim Obergericht des Kantons Schaffhausen über den am 27. Oktober 2009 ergangenen Rekursentscheid des Regierungsrats des Kantons Schaffhausen beschwerte, womit dieser auf seinen Rekurs betreffend Verwarnung nicht eingetreten war;
dass das Obergericht X.________ aufforderte, für das verwaltungsgerichtliche Verfahren einen Kostenvorschuss zu leisten, dies verbunden mit der Androhung, im Säumnisfall werde auf die Beschwerde nicht eingetreten;
dass die Zahlungsfrist unbenutzt ablief, woraufhin das Obergericht mit Verfügung vom 23. Dezember 2009 androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht eingetreten ist;
dass X.________ mit Eingabe vom 26. Januar 2010 Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe in Aussicht gestellt hat, Beweismittel nachzureichen;
dass er es unterlassen hat, eine Ergänzung nachzulieferen und darzulegen, inwiefern die angefochtene Verfügung rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG, s. in diesem Zusammenhang BGE 134 I 313 E. 2 S. 315 sowie 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG);
wird erkannt:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Verkehrsstrafamt, dem Regierungsrat und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen sowie dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. April 2010
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp

Parole chiave

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