No federal appeal without prior cantonal final decision

1C_29/2013Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico15 gen 2013Inadmissible

Sintesi

The Zurich road traffic office provisionally withdrew X.'s driver's license. X. filed a federal complaint directly against that measure and asked for immediate return of the license. The Federal Supreme Court held that only a decision of the last cantonal instance can be challenged before it, and the impugned notice still allowed a remedy to the cantonal Security Directorate. The court therefore did not enter into the appeal, declined interim relief, transferred the filing to the Security Directorate, and waived costs.

Regest

Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG; Art. 108 Abs. 1 BGG; admissibility of a public law appeal against a cantonal administrative measure; the Federal Supreme Court may hear such an appeal only against a decision of the last cantonal instance. If an ordinary cantonal remedy remains available, the complaint is inadmissible and may be dealt with summarily by non-entry. In the absence of admissibility, no provisional measure can be ordered. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
1C_29/2013

Urteil vom 15. Januar 2013
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Bereich Administrativmassnahmen, Lessingstrasse 33, 8090 Zürich.

Gegenstand
Führerausweisentzug,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Dezember 2012 des Strassenverkehrsamts des Kantons Zürich.
In Erwägung,
dass das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich X.________ mit Verfügung vom 12. Dezember 2012 den Führerausweis vorsorglicherweise bis zur Abklärung von Ausschlussgründen ab 20. Dezember 2012 entzogen hat;
dass X.________ diese Verfügung mit Beschwerde vom 14. Januar 2012 beim Bundesgericht angefochten und das Gericht mittels superprovisorischer Verfügung um sofortige Aushändigung des entzogenen Führerausweises ersucht hat;
dass erst Entscheide letzter kantonaler Instanzen beim Bundesgericht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden können (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG);
dass in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung des Strassenverkehrsamts denn auch auf die Rekursmöglichkeit an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich hingewiesen wurde;
dass auf die vorliegende Beschwerde mangels eines letztinstanzlichen kantonalen Entscheids im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten und die Eingabe des Beschwerdeführers an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich zu überweisen ist;
dass folglich auch kein Raum für eine vorsorgliche Massnahme besteht;
dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Eingabe von X.________ wird der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, zur weiteren Behandlung überwiesen.

3.
Es werden keine Kosten erhoben.

4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Strassenverkehrsamt und der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Januar 2013
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

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