Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

1C_223/2009Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico27 ott 2009Inadmissible

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Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court declared the appeal inadmissible because the appellant failed to provide a legally sufficient reasoning under Art. 42(2) BGG and did not engage with the lower decision’s grounds. The simplified procedure under Art. 108(1)(b) BGG was applied. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; admissibility of a federal appeal depends on a reasoned challenge to the contested decision. A mere repetition of objections or general criticism does not suffice; the appellant must show, in concise form, which legal norms were infringed and why. If the appeal manifestly lacks such reasoning, the court may decline to enter into the matter in simplified procedure. Costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
1C_223/2009

Urteil vom 27. Oktober 2009
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des
Kantons Bern, Schermenweg 5, 3001 Bern.

Gegenstand
Entzug des Führerausweises für Motorfahrzeuge,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 22. April 2009 der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern.
Erwägungen:

1.
Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern entzog X.________ mit Verfügung vom 16. Dezember 2008 den Führerausweis für Motorfahrzeuge für drei Monate. Es stützte sich dabei auf die Feststellungen einer Polizeipatrouille, wonach X.________ am 20. September 2008 als Führer eines Lieferwagens auf der Autobahn A1 bei Oberentfelden einen Personenwagen rechts überholt habe. Eine gegen diese Verfügung von X.________ erhobene Beschwerde wies die Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern mit Entscheid vom 22. April 2009 ab.

2.
Mit Eingabe vom 18. Mai 2009 (Postaufgabe 22. Mai 2009) erhob X.________ gegen den erst im Urteilsdispositiv vorliegenden Entscheid Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. In der Folge teilte ihm das Bundesgericht mit Schreiben vom 27. Mai 2009 mit, dass er nach Erhalt des begründeten Entscheids die Beschwerde innert 30 Tagen mit der notwendigen Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG versehen könne.
Am 14. September 2009 versandte die Rekurskommission den begründeten Entscheid, worauf X.________ am 14. Oktober 2009 eine Beschwerdeergänzung einreichte.
Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Art. 95 ff. BGG nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich mit den Ausführungen der Rekurskommission, die zur Abweisung seiner Beschwerde führten, nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern die Rekurskommission dabei Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt haben sollte. Da die vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheids darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4.
Die Gerichtskosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt und der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Oktober 2009
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli

Parole chiave

driving licenceinadmissibilityreasoning requirementsimplified procedurecourt costsadministrative traffic measure

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal met the reasoning requirement under Art. 42(2) BGG

Decisione estratta

The appeal did not set out, in a sufficiently concise and targeted manner, how the challenged decision violated law.

Motivazione estratta

The appellant did not invoke any admissible ground of appeal and failed to engage with the appellate commission’s reasoning. Because the submissions did not meaningfully address the reasons for dismissal below, the appeal was inadequately reasoned under Art. 42(2) BGG.

Questione giuridica chiave

Allocation of court costs

Decisione estratta

Court costs were charged to the appellant.

Motivazione estratta

Costs follow the outcome of the proceedings under Art. 66(1) BGG.

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