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1B_76/2011 ΓÇó Late criminal complaint dismissed as inadmissible
1B_76/2011Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico25 feb 2011Dismissed
X. challenged a St. Gallen Anklagekammer decision concerning the non-opening of a criminal case. The Federal Supreme Court held that the complaint was filed after the non-extendable 30-day appeal period had expired, as the decision had been served on 15 January 2011 and the filing on 17 February 2011 was late. The court therefore did not enter into the complaint under the simplified procedure. The request for suspensive effect or interim measures became moot, and court costs of CHF 500 were imposed on X.
Art. 100 Abs. 1, Art. 44 Abs. 1, Art. 47 Abs. 1 and Art. 48 BGG; timeliness of the complaint to the Federal Supreme Court; the 30-day time limit begins on the day following service of the fully reasoned decision and is non-extendable. A filing after expiry of the deadline is inadmissible and may be dealt with in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 BGG when the defect is manifest. A request for suspensive effect or interim measures becomes moot if the Court does not enter into the complaint. Costs are borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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1B_76/2011
Urteil vom 25. Februar 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt Altstätten, Luchsstrasse 11,
Postfach, 9450 Altstätten.
Gegenstand
Nichteröffnung eines Strafverfahrens,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 7. Dezember 2010 der Anklagekammer des Kantons St. Gallen.
Erwägungen:
1.
Mit Eingabe vom 17. Februar 2011 führt X.________ gegen einen am 7. Dezember 2010 betreffend Nichteröffnung eines Strafverfahrens ergangenen Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen der Sache nach Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff. BGG) ans Bundesgericht.
Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen.
2.
Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG).
Laut Aktenlage ist der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 15. Januar 2011 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist hat somit am 16. Januar 2011 zu laufen begonnen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 14. Februar 2011 (Montag) ist sie abgelaufen. Die erst am Donnerstag, 17. Februar 2011 der Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet eingereicht worden (Art. 48 BGG). Demgemäss ist schon aus diesem Grund nicht darauf einzutreten.
Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.
Mit dem vorliegenden Entscheid wird das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung bzw. Anordnung vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos.
3.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach wird erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt Altstätten, und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Februar 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp