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1B_294/2010 ΓÇó Inadmissible appeal for insufficient reasoning
1B_294/2010Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico16 set 2010Inadmissible
X.________ appealed to the Federal Supreme Court against a cantonal decision concerning security for litigation costs. The Court held that the appeal merely contained general criticism and failed to engage with the lower court’s reasoning or explain any violation of law or constitutional rights. It therefore did not enter into the appeal under the simplified procedure. Because the appeal was manifestly hopeless, the request for free legal aid was refused. No court costs were charged.
Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; requirements of reasoning in appeals to the Federal Supreme Court: a submission must, in a substantiated manner, address the decisive considerations of the contested decision and indicate which legal or constitutional norms were violated. Mere general criticism is insufficient. If this defect is manifest, the Court may not enter into the appeal under Art. 108 Abs. 1 BGG. Free legal aid under Art. 64 BGG is denied where the appeal has no prospects of success; costs may exceptionally be waived.
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1B_294/2010
Urteil vom 16. September 2010
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn.
Gegenstand
Prozesskostensicherheit,
Beschwerde gegen das Urteil vom 9. August 2010
des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer.
In Erwägung,
dass X.________ gegen ein am 9. August 2010 betreffend Prozesskostensicherheit ergangenes Urteil der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer das genannte Urteil ganz allgemein kritisiert, ohne sich mit den diesem zugrunde liegenden Erwägungen auseinanderzusetzen;
dass er namentlich nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die Erwägungen des Urteils bzw. dieses selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen;
dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; s. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag;
dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abzuweisen ist (Art. 64 BGG);
dass es sich indes rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Es werden keine Kosten erhoben.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. September 2010
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Féraud Bopp