Non-entry for insufficiently reasoned criminal complaint

1B_19/2011Tribunale federale / I divisione di diritto pubblico21 gen 2011Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court held that the criminal complaint was not sufficiently reasoned because the appellant failed to set out any admissible ground of challenge and merely repeated appellatory criticism. As a result, the Court did not enter into the complaint under the simplified procedure. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 2 BGG; admissibility of a complaint to the Federal Supreme Court requires concise reasoning showing how the challenged decision violates law. Mere appellatory criticism or a failure to address the contested reasoning is insufficient. If the defect is manifest, the Court may decide in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG and decline to enter into the matter. Costs follow the outcome pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
1B_19/2011

Urteil vom 21. Januar 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau.

Gegenstand
Strafverfahren; Einstellungsverfügung,

Beschwerde gegen den Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau vom 10. Dezember 2010.

Erwägungen:

1.
X.________ erhob am 18. Februar 2008 Strafanzeige gegen die Stadtpolizei Baden und den Stadtrat von Baden wegen Amtsmissbrauchs und Nötigung. Er machte u.a. geltend, es seien wiederholt grundlos Parkbussen gegen ihn ausgestellt worden. Mit Verfügung vom 6. September 2010 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau das in dieser Sache durch das Bezirksamt Baden geführte Strafverfahren ein. Gegen diese Einstellungsverfügung erhob X.________ Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau mit Entscheid vom 10. Dezember 2010 abwies. Die Beschwerdekammer führte zusammenfassend aus, dass weder dem Stadtrat von Baden noch der Stadtpolizei Baden im Zusammenhang mit den Bussenerhebungen gegen den Beschwerdeführer schlüssig eine strafbare Handlung nachgewiesen werden könne; eine Verurteilung sei unwahrscheinlich. Die Einstellungsverfügung sei daher nicht zu beanstanden.

2.
X.________ reichte gegen den Entscheid der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau am 14. Januar 2011 eine Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Luzern ein. Dieses überwies die Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht in Lausanne. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund und vermag mit seiner appellatorischen Kritik nicht aufzuzeigen, inwiefern die Beschwerdekammer in Strafsachen Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt haben sollte, als sie die Beschwerde abwies. Da die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheids darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4.
Entsprechend dem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft und der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Januar 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

criminal procedureinadmissibilityreasoning requirementappellate criticismcostsnon-entry

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the criminal complaint against the cantonal appeal decision was sufficiently reasoned under Art. 42(2) BGG

Decisione estratta

No. The appellant did not identify any admissible ground of complaint and only raised appellatory criticism without engaging with the reasoning of the cantonal decision.

Motivazione estratta

A complaint to the Federal Supreme Court must briefly explain how the challenged decision violates law. Because the filing lacked any sufficient legal reasoning, the Court could not examine the merits.

Questione giuridica chiave

Allocation of court costs

Decisione estratta

The appellant must bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

Motivazione estratta

Costs follow the unsuccessful party under Art. 66(1) BGG.

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