No right to register marriage contract in wife’s home register

BGE 79 I 375Raccolta ufficiale del Tribunale federale (DTF) / Volume I26 giu 1951Dismissed

Sintesi

A Dutch man and a Swiss woman who had declared retention of Swiss nationality concluded a marriage contract in Lucerne and sought its entry in the Lucerne marital-property register. The register authority refused, and the Lucerne government dismissed their complaint. The Federal Court held that the attack based on inconsistency with a Federal Council circular was inadmissible because a circular is not federal law. It further held that neither Art. 250 CC nor Art. 39 of the 1910 regulation grants a right to entry in the wife’s home register for spouses domiciled abroad. The equality complaint also failed, since the different treatment of cases where both spouses are Swiss and cases where only the wife is Swiss was not arbitrary.

Regest

Art. 104 OG; administrative-law appeal based on alleged conflict with a Federal Council circular and on Art. 250 CC and Art. 39 of the Ordinance on the Marital Property Register of 27 September 1910. Federal Council circulars are mere internal administrative instructions and do not constitute federal law within the meaning of Art. 104 OG. Art. 250 CC and the ordinance provide only for entry in the register of the spouses’ domicile; they do not confer a right on spouses domiciled abroad to have a marriage contract entered in the wife’s Swiss place of origin. A differentiated practice allowing such entries only where both spouses are Swiss does not violate Art. 4 BV if a non-arbitrary justification exists.

Testo completo

Verwaltungs-und Disziplinarrecht. dall'assoggettamento all'imposta si preserivono in einque anni a contare dalla Ioro seadenza. Ci si potrebbe invero ehiedere se il rinvio dell'art. 20 ep. 1 DSN II all 'art. 135 DIN valga anche per la riscossione dell'importo 8ottratto, atteso ehe questo non vi e espressamente menzionato. La risposta dev'essere affermativa. I1 decreto concernente il nuovo sacrificio ha largamente fatto uso dei rinvio alle disposizioni dei decreto eoncernente l'imposta per la difesa nazionale (segnatamente in materia di procedura di tassazione e di ricorso, di riscossione della contribuzione e di contravvenzioni), limitandosi a disciplinare soItanto gli istituti che sono peculiari ad una eontribuzione sulla sostanza quale il nuovo sacrificio. Se il Iegislatore avesse voluto derogare in tema di prescrizione al sistema dell'im- posta per la difesa nazionale avrebbe previsto, come per Ia perenzione, una disposizione speciale. Se non l'ha fatto -e non si vede un motivo plausibile per farlo -, si deve concludere che intendeva dichiarare applicabile i1 disposto dell'art. 135 DIN non solo per le muIte, ma anche per l'importo della contribuzione sottratta. Siccome il termine di prescrizione comincia a correre dalla scadenza deI credito fiseale, la contribuzione litigiosa non era prescritta il 30 dieembre 1952. Anzi, tale termine non aveva ancora preso inizio, poiche la decisione accer- tante l'importo sottratto e dovuto dal ricorrente non era ancora cresciuta in giudicato (cf. PERRET, commentario, art. 135 DIN, nota I). Il Tribunale federale pronuncia : Il ricorso e respinto. I i I I Registersachen. N0 64.

II. REGISTERSACHEN REGISTRES 64. Urteil der 11. Zivilabteilung vom 22. Dezember 1953 i. S. Eheleute l lerkelbaeh gegen Luzern, Regierungsrat. Mit der Verwaltung8gericht8beschwerde kann nicht geltend gemacht werden, dass der angefochtene Entscheid einem Kreisschreiben . es Bundes:ates widerspreche (Art. 104 OG). Gütet'rechtsregUJfer. Ehevertrag zwischen einem im Ausland woh- nenden Ausländer und dessen Ehefrau, die das Schweizerbfu- ger:echt beinehalten hat. Eintragung im Register der schwei- zerIschen Rennat der Ehefrau? (Art. 250 ZGB, Art. 39 der VO betr. das Güterrechtsregister vom 27. September 1910). Le oye:r:t consistant d?,e que a decision attaquee viole une Clrculalre du ConseIl federal nest pas propre a motiver un recour8 de droit administratif (art. 104 OJ). Regi8tre de8 regime8 matrimoniaux. Contrat de mariage passe entre un etranger habitant l'etranger et sa femme qui a conserve sa nationaliM suisse. Inscription dans le registre du lieu d'origine de la femme en Suisse ? (Art. 250 CC, 39 de l'ordonnance sur le registre des regimes matrimoniaux, du 27 septembre 1910.) La censura che la decisione impugnata viola una circolare deI Consiglio federale non e atta a motivare un ricor8o di diritto amministrativo (art. 104 OG). Regi8tro dei beni matrimoniali. Convenzione matrimoniale conclusa tra uno straniero abitante all'estero e sua moglie che ha con- servato la nazionalita svizzera. Iscrizione nel Iuogo di atti- nenza della moglie in Isvizzera ? (art. 250 CC, 39 del regola- mento 27 settembre 1910 sul registro dei beni matrimoniali). Der niederländische Staatsangehörige Anton Nicoiaas Merkelbach und seine Braut Gertrud Mary Allce Scherer von Luzern, die gestützt auf Art. 9 des Bundesgesetzes über Erwerb und Verlust des Schweizerbfugerrechts vom 29. September 1952 vor dem Zivilstands beamten die Er- klärung abgegeben hatte, das Schweizerbfugerrecht bei- behalten zu wollen, schlossen am 29. April 1953 in Luzern einen Ehevertrag, mit dem sie den Güterstand der Güter- trennung im Sinne von Art. 241 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vereinbarten. Durch die Urkunds- person liessen sie diesen Vertrag unter Berufung auf das

Verwaltungs-und Disziplinarrecht. Kreisschreiben des Bundesrates vom 22. September 1911 (BBI 1911 S. 212, Ziff. 1) zur Eintragung in das Güter- rechtsregister des Kantons Luzern anmelden. Am 7. Mai

fand in Luzern die Trauung statt. Die Eheleute Merkelbach-Scherer nahmen in den Niederlanden Wohn- sitz, wo Merkelbach schon bisher gewohnt hatte. Mit Ver- fügung vom 3. Juni 1953 wies der Güterrechtsregisterführer ihr Eintragungsbegehren ab. Der Regierungsrat des Kan- tons Luzern als kantonale Aufsichtsbehörde in Güter- rechtsregistersachen hat die Beschwerde der Eheleute Merkelbach gegen diese Verfügung am 14. Juli 1953 abge- wiesen. Das Bundesgericht weist ihre Verwaltungsgerichts- beschwerde ab. Erwägungen:

  1. -Gegen den angefochtenen Entscheid ist die Ver- waltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 99 I lit. c OG zu- lässig.
  2. -Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann der Beschwerdeführer nach Art. 104 OG nur geltend machen, der Entscheid beruhe auf einer Verletzung von Bundes- recht. Das Bundesrecht ist nach dieser Bestimmung ver- letzt, wenn ein in einer eidgenössischen Vorschrift aus- drücklich ausgesprochener oder daraus sich ergebender Rechtssatz nicht oder nicht richtig angewendet worden ist. a) Die Beschwerdeführer machen in erster Linie gel- tend, der angefochtene Entscheid stehe im Widerspruch mit dem Kreisschreiben vom 22. September 1911, das den schweizerischen Ehegatten im Ausland gestattet, ihre Ehe- verträge im Güterrechtsregister der Heimat eintragen zu lassen, sobald die allgemeinen Voraussetzungen der Ein- tragungsfähigkeit (Art. 10 der Verordnung betr. das Güter- rechtsregister vom 27. September 1910) gegeben sind und im weitern der nach ausländischem Recht abgeschlossene Ehevertrag dem ehelichen Güterrecht des schweizerischen Zivilgesetzbuchs nicht widerspricht (vgl. auch Art. 39 Abs. 2 der Verordnung). Dieses Kreisschreiben gehört Registersachen. N0 64.

jedoch entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht zum Bundesrecht im Sinne von Art. 104 OG. Die Kreisschreiben des Bundesrates an die kantonalen Behör- den betreffend die Vollziehung bundesrechtlicher Vor- schriften (hier: der Vorschriften des ZGB und der Ver- ordnung vom 27. September 1910 über die Führung des Güterrechtsregisters) enthalten nicht allgemein verbind- liche Rechtssätze, son(fern nur verwaltungsinterne Wei- sungen an die kantonalen Behörden und stellen daher keine Rechtsverordnungen, sondern nur sog. Verwaltungsver- ordnungen dar (vgl. FLEINERjGucoMETTI, Schweiz. Bun- desstaatsrecht, S. 130, 142, 772 ff.). Dementsprechend werden sie nicht in der eidgenössischen Gesetzessammlung veröffentlicht. Auf die Rüge, dass der angefochtene Ent- scheid das Kreisschreiben vom 22. September 1911 ver- letze, ist daher nicht einzutreten. b) Art. 39 der Verordnung vom 27. September 1910, auf den sich die Beschwerdeführer neben dem Kreisschreiben berufen, sieht vor, dass ein von schweizerischen Ehegatten im Ausland abgeschlossener, nach ausländischem Recht gültiger Ehevertrag Dritten gegenüber nach den Bestim- mungen des ausländischen Rechts Wirksamkeit erhalte und dass im Falle der Rückkehr der Ehegatten in die Schweiz die Eintragung der darin getroffenen Vereinbarungen in das Güterrechtsregister des neuen Wohnsitzes zU bewilligen sei, sofern die in Art. 10 für die Eintragungen aufgestellten Voraussetzungen erfüllt seien und der Vertrag dem ehe- lichen Güterrecht des ZGB nicht widerspreche. Aus dieser Bestimmung lässt sich unmöglich ableiten, dass schwei- zerische Ehegatten, die im Ausland wohnen, berechtigt seien, ihren Ehevertrag in der Schweiz eintragen zu lassen, oder dass gar eine mit ihrem Ehemann im Ausland woh- nende Frau eines Ausländers, die das Schweizerbürgerrecht beibehalten hat, das Recht habe, die Eintragung eines Ehe- vertrags im Register ihrer schweizerischen Heimat zu ver- langen. Ebensowenig ergibt sich ein solcher Anspruch aus einer andern Bestimmung der Verordnung oder aus dem

Verwaltungs. und Disziplinarrecht. ZGB. Das ZGB (Art. 250) und die Verordnung kennen nur die Eintragung in das Register des Wohnsitzes. Die Ab- lehnung der von den Beschwerdeführern verlangten Ein- tragung verstösst also weder gegen das Gesetz noch gegen die Verordnung. c) Ob das Gesetz und die Verordnung Eintragungen im Register der Heimat geradezu verbieten oder ob es den Registerbehörden allenfalls freistehe, solche Eintragungen zu erlauben, trotzdem die Beteiligten keinen gesetzlichen Anspruch darauf haben, kann dahingestellt bleiben. Selbst wenn man nämlich letzteres annähme, wäre darin, dass die Praxis die Eintragung von Verträgen im Ausland wohnen- der Ehegatten nur duldet, wenn beide Gatten Schweizer sind, nicht auch dann, wenn nur die Ehefrau Schweizerin ist, keine Verletzung der durch Art. 4 BV garantierten Rechtsgleichheit zu erblicken. Im Unterschied, der zwi- schen diesen beiden Fällen besteht, könnte ohne 'Willkür ein Grund zu verschiedener Behandlung gefunden werden. Auch die Rüge der Verletzung von Art. 4 BV ist daher unbegründet. IH. UHRENINDUSTRIE INDUSTRIE HORLOGERE 65. Arret du 27 novembre 1953 dans Ia cause Reinhor S. a r.l. contre Ie Departement fMeral de l'economie publique. I. Art. 3 al. 1 AIH : Lorsqu'une entreprise qui n'appartient pas a I'industrie horlogere desire s'adjoindre une fabrication rentrant dans cette industrie, sa demande d'autorisation a pour objet I'ouverture d'une nouvelle entreprise. Consid. 1. 2. Art. 4 al. 1 AIH; Importants interets de I'industrie horlogere . -Pouvoir d'examen du Tribunal federal. -Ces interets sont incompatibles avec un developpement excessif de l'appareil de production. -Examen, de ce point de vue, d'une demande tendant a l'ouverture d'une fabrique de boites de montres en or par un bijoutier. Consid. 2. I ' I

I Uhrenindustrie. N0 65.

  1. Art. 4 al. 2 AIH : Examen de la meme demande du point de vue de cette disposition legale. Consid. 3. I. Art. 3, Abs. 1 UB: 'Wenn eine Unternehmung, die nicht zur Uhrenindustrie gehört, sich einen Fabrikationszweig angliedern will, der dazu gehört, so hat ihr Gesuch die Eröffnung einer neuen Unternehmung zum Gegenstand. Erw. 1.
  2. Art. 4, Abs. 1 UB: Bedeutende Interessen der Uhrenindustrie . -Umfang der Prüfung durch das Bundesgericht. -Diese Interessen verbieten eine übermässige Ausdehnung des Produktionsapparates. -Prüfung des Gesuches eines Bijoutiers um Bewilligung der Eröffnung einer Fabrik von Uhrenschalen in Gold. Erw. 2.
  3. Art. 4, Abs. 2 UB : Prüfung des nämlichen Gesuches unter dem Gesichtspunkte dieser Vorschrift. Erw. 3. I. Art. 3 cp. 1 DISO : Se un'azienda estranea all'industria degli orologi intende annettere un ramo di fabbricazione di quest'in- dustria, la sua domanda di autorizzazione ha per oggetto l'apertura d'una nuova azienda. Consid. 1.
  4. Art. 4 cp. 1 DISO: Importanti interessi dell'industria degli orologi )). -Sindacato deI Tribunale federale. -Questi interessi si oppongono ad un estendimento eccessivo dell'apparato di produzione. -Esame, da questo profilo, d'una domanda volta ad ottenere l'autorizzazione di aprire una fabbrica di casse d'oro per orologi da parte d'un gioielliere. Consid. 2.
  5. Art. 4 cp. 2 DISO : Esame della stessa domanda in base a questo disposto legale. Consid. 3. A. -La maison Reinhor S.a r.l., a Geneve, exploite une fabrique de bijouterie-joaillerie. L'associe-gerant est Adrien Reinhard. Toutefois, c'est Maurice Reinhard qui assure en fait la direction technique. Ne en 1904, il a fait un apprentissage de bijoutier et a obtenu le diplöme de bijoutier-joaillier. Il a travaille comme ouvrier boitier, du leT mai 1925 au 26 avril 1929, puis, a son propre compte, du mois de juin 1929 au mois de juin 1932. De mai 1936 a juin 1941, il a de nouveau travaille comme ouvrier bijoutier-hoitier, puis des le debut de 1942 et jusqu'en juillet 1943, comme ouvrier bijoutier. En avril 1945, il s'installa derechef a son compte, mais seulement pour la fabrication de chaines et de bracelets en or. En mars 1951, il devint l'un des associes de la maison Reinhor S.a r.l., qui reprit son atelier. Le 26 juin 1951, Reinhor demanda l'autorisation d'entre- prendre la fabrication des bOltes de montres en or et en

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