Verfahren. N0 15.
selon lui, fixe bien en dessous de sa valeur en consideration
du mariage et ce dernier devant etre dissous, il se croit
autorise a recuperer la difference, comme aussi a reclamer
une indemniM pour avoir travailIe gratuitement a la cons-
truction du chalet. Les mesures qu'il sollicitait n'avaient
ainsi pas d'autre but que de lui assurer la possibilite de
poursuivre au besoin la recourante sur l'immeuble en ques-
tion et c'est egalement a cette fin que les juridictions can-
tonales lui ont alloue ses conclusions. Or toute mesure
destinee a garantir le recouvrement d'une creance rentre
normalement dans la procooure d'execution et, selon les
art. 64 Cst. et 38 LP, releve exclusivement du droit fooeral.
C'est avec raison par consequent que la recourante sou-
tient qu'en faisant droit aux conclusions de l'intime, en
vertu de l'art. 188 du code de procedure civile fribourgeois,
les
juridictions cantonales ont meconnu le principe de la
force derogatoire du droit federal consacre a l'art. 2 des
dispositions
transitoires de la constitution federale. L'in-
time a invoque dans sa reponse au recours l'arret rendu
par le Tribunal fooeral dans la cause Rosenthai contre
Office des poursuites de Linthal (RO 41 I 200) ainsi que
la note publiee au sujet de cet amt dans le Journal des
tribunaux (JdT 1915 I p. 668). En realite, ni l'arret ni
la note ne contredisent ce qui est dit ci-dessus. Tout au
contraire. Si la mesure provisionnelle qui faisait alors
l'objet du recours a 13M annulee c'est precisement parce que,
ordonnee pour garantir le payement d'une creance, elle
constituait un sequestre deguise, et quant a la note, elle
fait une distinction entre ce cas-Ia et celui ou le requerant
invoque un droit reel. Or en l'espece l'intime n'a jamais
pretendu posseder un droit reel sur l'immeuble litigieux.
A
supposer meme qu'il put invoquer un des cas de seques-
tre prevus par l'art. 271 LP, le sequestre de l'immeuble
n'aurait pas pu etre ordonne pour garantir les droits qu'il
entend deduire de l'art. 151 CC, pas plus d'ailleurs que
ceux qu'il voudrait tirer des regles regissant la liquidation
du regime matrimonial, car un sequestre ne peut etre
Verfahren. N0 16.
ordonne qu'en garantie d'une creance dont le titre remou-
terait a une date anterieure a la requisition du sequestre,
et les droits dont l'intime fait mention ne naitraient en
tout cas pas avant le moment ou le divorce sera devenu
definitif.
16. Verfügung des Präsidenten der I. Zivllabtellung vom 21. Ja-
nuar 1952 i. S. London gegen Sehweiz. Bankverein.
Sicherstellung für Gerichtskosten und Parteientschädigung.
Verhältnis von Art. 150 Abs. 1 und 2 OG zur Haager Zivilprozess-
übereinkunft Art. 17 Abs. I.
Ausnahmsweise Befreiung von der Kostensicherstellungspfiicht
gemäss Art. 150 Abs. 1 OG ?
Suretes pour frais judiciaires et depens.
Rapports des art. 150 a1. ler et 2 OJ avec l'art. 17 al. le? de la
Convention de La Haye relative a la procedure civile.
Exemption exceptionnelle, en vertu de l'art. 150 al. Ie? OJ, de
I'obligation de fournir des silretes ?
Garanzie per spese giudiziarie e ripetibili.
Relazione dell'art. 150 cp. I e 2 OG con l'art. 17 cp. I della Con-
venzione dell'Aia in materia di procedura civile.
Dispensa eccezionale dalla prestazione di garanzie in virtu dell'art.
150 cp. I OG ?
A. -Durch Urteil vom 18. Oktober 1951 hat das Han-
delsgericht eine von der Berufungsklägerin gegen den Be-
rufungsbeklagten eingereichte Klage auf Herausgabe ver-
schiedener Aktien und Bezahlung eines Betrages von
Fr. 13,597.-teilweise zugesprochen. Die Klägerin verlangt
heute auf dem Wege der Berufung vollen Schutz ihrer
Klage.
B. -Am 21. Dezember 1951 ist der Berufungsklägerin,
die
in Österreich wohnt und österreichische StaatSAnge-
hörige ist, im Sinne des Art. 150 Abs. 1 OG ein Gerichts-
kostenvorschuss von Fr. 500.-auferlegt worden.
C. -Durch Eingabe vom 28. Dezember 1951 hat die
Berufungsbeklagte gestützt auf Art. 150 Abs. 2 OG
das Begehren gestellt, die Gegenpartei sei zur Sicher-
stellung für eine allfällige Parteientschädigung im Sinne
94 Verfahren. N° 16.
von Art. 159 und 160 OG anzuhalten. Zur Begründung
wird angeführt, die Berufungsklägerin habe in der Schweiz
keinen festen Wohnsitz.
- -Am 18. Januar 1952 stellte die Berufungsklägerin
- das Gesuch, die Verfügung betreffend Auflage des
Gerichtskostenvorschusses von Fr. 500.-sei in Wieder-
erwägung zu ziehen, da die Berufungsklägerin als Öster-
reicherin nicht verpflichtet sei, eine Vorauszahlung zur
Deckung der allfälligen Gerichtskosten zu leisten, wie aus
Art. 17 Abs. 2 der Haager Zivilprozessübereinkunft her-
vorgehe ; und
b) das Begehren, der Antrag der Gegenpartei auf
Kostenversicherung sei abzuweisen (Art. 17 Abs. 1 der
cit. ZivPrUe.).
Die Berufungsklägerin hat beigefügt : Event. kommt
auch in Betracht, dass gemäss Art. 150 OG aus besonderen
Gründen die Sicherstellung erlassen werden kann. Derartige
besondere Gründe liegen hier vor, weil die Klägerin die
für die Kautionsstellung benötigte Summe in schweize-
rischer Währung von den zuständigen Behörden in Wien
nicht erhältlich machen kann.
Erwägungen :
- -Art. 17 Abs. 1 der Zivilprozesskonvention kann
nicht zu einer Befreiung von der Pflicht zur Leistung
eines Kostenvorschusses im Sinne des Art. 150 Abs. 1 OG
führen, weil sich jene Bestimmung nur auf Prozesskautio-
nen bezieht, die einem Kläger (oder Intervenienten) mit
Rücksicht auf seine fremde Staatsangehörigkeit oder
seinen ausländischen Wohnsitz auferlegt werden (vgl. BGE
62 I 251 und 58 I 310). Diese Voraussetzung trifft aber
bei Art. 150 Abs. 1 OG nicht zu, da die hier vorgesehene
Sicherstellungspflicht selbst den im Inlande wohnenden
Inländer trifft.
- -Art. 150 Abs. 1 OG sieht vor, die Sicherstellung
könne ausnahmsweise aus besonderen Gründen teilweise
oder ganz erlassen werden. Devisenschwierigkeiten eines
Verfahren. N0 16.
im Auslande wohnenden Ausländers können jedenfalls
der Regel nach eine solche Ausnahme nicht begründen,
da sonst der im Ausland wohnende Ausländer dem in
der Schweiz wohnenden Schweizer gegenüber bevorzugt
würde. Wer in der Schweiz einen Prozess einleitet, muss
von allem Anfang dafür sorgen, dass ihm hier genügende
Mittel zur Prozessführung zur Verfügung stehen. Dass vor-
liegend etwa ganz besondere, nicht voraussehbare Um-
stände zur Unmöglichkeit einer Kautionsleistung geführt
hätten, wird auch nicht einmal behauptet.
3. -Dagegen führt dann Art. 17 Abs. 1 der Zivilpro-
zesskonvention zur Abweisung des Kostenversicherungs-
gesuches der Berufungsbeklagten, weil Österreich zu den
Vertragsstaaten dieser Konvention gehört (vgl. AS 46
299) und die Berufungsklägerin in Wien wohnende
Österreicherin ist (notariell beglaubigte Abschrift einer
vom 3. November 1949 datierten Erklärung des Bürger-
meisters von Wien).
Verfügung:
- -Das Gesuch um Wiedererwägung der Verfügung,
wonach die Berufungsklägerin einen Vorschuss für die
Gerichtskosten im Betrage von Fr. 500.-zu leisten hat,
wird abgewiesen.
-
Das Gesuch des Berufungsbeklagten auf Ver-
sicherung seiner Parteikosten durch die Gegenpartei wird
abgewiesen.
Vgl.
auch Nr. 5 und 8. -Voir aussi n
OS
5 et 8.
IMPRIMERIES REUNIES S. A., LAUSANNE