Art. 17 SchKG; complaint against refusal to adjudicate at auction price: A refusal to adjudicate based on a minimum bid fixed too high in the auction conditions may be challenged by complaint within ten days of the auction outcome. The protected interest of the bidder arises, where the bid exceeds the prior secured claims but not the unlawfully high auction minimum, only when adjudication is refused and the auction is declared unsuccessful. A prior direct complaint against the auction conditions is possible, but not exclusive; the illegality may also be invoked against the refusal decision as a violation of federal law.
124 8ohuldbetreibungs-und Konkurereoht. N° 31. ment invoque dans une plainte formeeda.ns les dix jours da l'enchbra contra 1e refus de I'office d'adjuger au prix prevu par la loi. Nell'eseeuzione promossa da Frieda Wieser-Bucher con- tro Amalia Rothe, era pignorato, tra l'altro, un immobile della debitrice escussa, il eui prezzo minimo d'aggiudica- zione venne stabilito dalle condizioni d'asta a fr. 86150. All'incanto, il ricorrente, dott. Carlo Egger, formulava un'offerta di fr. 60 000. L'ufficio non la teneva pera in eonsiderazione, essendo essa inferiore al prezzo minimo stabilitodalle condizioni di vendita e, in difetto di offerte suffieienti, dichiarava l'asta deserta. Contro il rifiuto dell'ufficio di aggiudicare l'immobile al prezzo di fr. 60000, Frieda Wieser-Bucher e l'oblatore all'asta, dott. Carlo Egger, si aggravavano all'autorita. cantonrue di vigilanza, chiedendo venisse indetto un nuovo incanto. Essi sostenevano, in compendio, ehe l'offem di fr. 60000 doveva essere ritenuta suffieiente, eccedendo essa l'ammontare dei crediti pignoratizi poziori a' sensi dell'art. 26 ordinanza 21 gennaio 1941 che mitiga tempo- raneamente le disposizioni sull'eseeuzione forzata. L'auto- rita. adita dichiarava tardivo il reelamo, per la ragione ehe il querelato rifiuto d'aggiudicazione era conforme alle eondizioni d'incanto definitive. Con tempestivo ricorso al Tribunale federale, Frieda Wieser-Bucher ed il dott. Carlo Egger hanno impugnato la decisione dell'autorita. cantonale di vigilanza, ripropo- nendo le conclusioni di prima istanza. 00168iderando in diritto:
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 32. Procedura. consecutiva alla nuova stima delI 'immobile ad opera di periti, in virtu dell'art. 9 cp. 2 RRF (art. 30 cp. 1, art. 102 RRF). Aus dem Tatbe8tande: Nach Erhalt der Spezialanzeigen im Sinne von Art. 30 VZG, worin der betreibungsamtliche Schätzungswert der Liegenschaft angegeben war, verlangten die auf Grund- pfandverwertung betriebene Schuldnerin und eine Grund- pfandgläubigerin durch Beschwerde die Neuschätzung der Pfandliegenschaft und die Verschiebung der Steigerung bis nach endgültiger Festsetzung des Schätzungswertes. Da die kantonale Aufsichtsbehörde lediglich die Bekannt- gabe des Ergebnisses der von ihr gemäss Art. 9 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 und Art. 102 VZG angeord- neten neuen Schätzung durch Sachverständige verfügte, dem Verschiebungsantrage (der das Begehren um Neu- anfertigung und -au1legung des Lastenverzeichnisses mit- umfasste) dagegen nicht stattgab, rekurrierten die Be- schwerdeführerinnen an das Bundesgericht. Dieses hat den Rekurs abgewiesen. A U8 den Erwägungen : ... es ist die Frage zu entscheiden, ob es nach der An- derung der Schätzung bei der Bekanntgabe des neuen Schätzungsergebnisses sein Bewenden haben dürfe, oder ob noch weitere Vorkehren zu treffen seien. pie Antwort ergibt sich aus Art: 44 VZG. Wird nach Durchführung des Lastenbereinigungsverfahrens -regel- mässig also ganz kurze Zeit vor dem Steigerungstermin - infolge einer Anderung der Verhältnisse gegenüber dem Zeitpunkte der Pfändung oder der Schätzung im Pfand- verwertungsverfahren (BGE 52 III 157) eine Revision der Schätzung angeordnet, so ist deren Ergebnis nach der erwähnten Bestimmung einfach den Beteiligten mitzu- teilen. Allfällige Begehren um Anordnung einer neuen Schätzung durch Sachverständige, wie sie nach dem Schluss- 'satze von Art. 44 VZG gegenüber der revidierten Schätzung Sohuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 32.
zulässig sind, können, sofern die Zeit reicht, auch ohne Verschiebung der Steigerung berücksichtigt werden. Kommt es im Verfahren nach Art. 9 Abs. 2 VZG zu einer Anderung der Schätzung, SO muss es also ebenfalls genügen, wenn die neue Schätzungssumme den Beteiligten mitge- teilt wird. Weitere Massnahmen sind umsoweniger geboten, als die Schätzung durch den Ausschluss der zweiten Stei- gerung gemäss Art. 26 der Verordnung über vorüberge- hende l lilderungen der Zwangsvollstreckung vom 24. Ja- nuar 1941 viel von ilirer Bedeutung verloren hat.