co .
CP .
CPC.
CPF.
CPP.
CPNl
JAD
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LCA
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PCF.
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CC
CF
CO
CPS.
Cpe .
Cpp.
DCC
OAD
LCA
LCAV.
LEF
LF .
LTM.
OOF
RFF
StF .
Code des obligations.
Code penal.
Code de proeedure civile.
Code penal fMeral.
Code de proeMure penale.
Code penal militaire.
Loi
federale sur la juridietion administrative et disd-
plinaire.
Loi federale sur la cireulation des vehicules automobiles
et des eyeles.
Loi sur l'assurance en cas de maladie ou d'accidents.
Loi
federale sur le contrat d'assurance.
Loi federale.
Loi federale sur la poursuite pour dettes et la faillite.
Organisation judiciaire
federale.
Ordonnance sur la realisation forcee des immeubles.
Procedure civile
federale.
Procedure penale fMerale.
Recueil officiel des lois federales.
c. Ahbreviazioni italiane.
CodIce civile svizzero.
Costituzione federale.
Codlce delle obbligazloni.
CodIce penale svizzero.
Codice di procedura civile.
Codice di procedura penale.
Decreto
dei Consiglio federale concemente la contrl-
buzione federale di
crisl (dei 19 gennalo 1934).
Legge federale sulla giurisdizione ammlnistrativa e
dlsciplinare (dell'll giugno 1928).
Legge federale' sul
contrntto d'asslcurazione (deI
2 aprile 1908).
Legge federale sulla circolazione degli autoveicoli e dei
veloeipedi
(dei 15 marzo 1932).
Legge esecuzioni e fallimenti.
Legge federale.
Legge federale sulla
tassa d'esenzlone dal servizlo
militare (dei 28 giugno 1878/29 marzo 1901).
Organlzzazione giudiziaria federale.
Regolamento dei Tribunale federale concemente la
realizzazione forzata di fondi
(dei 23 aprile 1920).
Legge federale sull'ordinamento del funzionari federali
(dei 30 giugno 1927).
Seltuldbetreibnngs-ad louorsreeltt.
Poorsuite et FailHte.
I. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULD-
BETREffiUNGS-UND KONKURSKAMMER
ARR:mTS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES
ET DES FAILLITES
- Entscheid vom 11. Januar 1943 i. S. Bossardt.
Betreibung
einer KoUe1ctifJ(/686llBchaft in Liq.
- Die Vertretungsbefugnis u.nd die Stellung aIs Liquidator gElht
nicht auf die Erben eines Gesellschafters über (Art. 583 584
0 ; abweichend 14.6 des deutschen HGB). Demgemäss ist
der Erbanvertreter nicht zur Entgegennahme von Betreibungs-
urkunden für die Gesellschaft befugt (Art. 65 Aha. 1 ZifI. 4
SchKG).
- Ist kein Liquidator vorhanden, sc kann der Gesellschaft analog
Art. 393 ZitI. 4 ZGB ein Beistand durch die Vormundschafts-
behörde bestellt werden.
Pour8'Uita contre une 8OCÜt6 en nom coUectif ml. Uquidation.
- Le pouvoir da repr6sentation et la. u.alite de liq.uidateur Be
passant pas aux h6ritiers d'un asSOClt .(art. 583 584 CO ; an
u.n sens different, 146 HGB a.llema.ötl). En consequance, le
mandata.ire commun des h6ritiers d'uu associe n'est pas compe-
tent pour .rooevoir notification d'aetes de poursuite destmes
a la societe (äft. 65 a.l. 1 eh. 4. LP),
- S'il n'y aaliCun liquidateur, l'autorite tutela.ire peut 6tre
appeIee a. designer a. la. sooiete un cura.teur par applica.tion
aD.8J.ogique de l'art. 393 eh. 4. CC.
E86CtfZione contra una in Mm6 coUettioo in ione.
- La facolta di rappresentanza e la. quaJita di liquidatore non
pa.ssa.no agli eredi d!un socio (art. 583/584. CO ; in altro senso,
146 del Codice di comifiercio germanicd). Di cönseguenza.,
il mandatario comune degli eredi di un sooio non e competente
per ricevere la notifica.zione di atti esecutivi destinati aUa
societa
(m. 65, cp. I, cifra 4 LEF).
a. Se non esiste alenn: liquidatore, l'autorita tutoria puo essere
chiamata. a
nonrlnare un curatore in applica.zione analogetica
dell'art. 393 cifra 4. 00.
AB 69 UI -1943
2 Schuldbetreibungs-und Kon1rursrecht. N0 1.
In der Betreibung des Rekurrenten gegen die im Jahr
1935 in Liquidation getretene Kollektivgesellschaft Kopp
Oie stellte das Betooibungsamt Wauwil den Zahlungs-
befehl
der Witwe des Gesellschafters Kopp zu. Auf deren
Beschwerde
erklärte die obere Aufsichtsbehörde des
Kantons Luzern die Zustellung als ungültig, weil die
Witwe weder
Gesellschafterin noch Liquidatorin geworden
und auch nicht als Angestellte der Gesellschaft zu betrach-
ten sei.
Mit dem vorliegenden Rekurse beantragt der Gläubiger
Aufhebung des
kantonalen Entscheides. Er beharrt auf
der qültigkeit der Zustellung an die Witwe Kopp.
Die Sch/lildbetreilYunga-'UM KO'1IJc'Urakammer
zieht in Erw4 J'Ung :
- -Betreibungsurkunden für eine Kollektiv-oder
Kommanditgesellschaft können jedem
zur Vertretung
befugten Gesellschafter
und jedem Prokuristen zugestellt
werden
(Art. 65 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG). Tritt die Gesell-
schaft
in Liquidation, so erhalten die bisher zur Vertretung
befugt gewesenen Gesellschafter,
aber nicht die andern,
die Stellung von Liquidatoren (Art. 583 OR), deren jeder
nunmehr zur Entgegennahme von Betreibungsurkunden
für die Gesellschaft legitiIniert ist (BGE -38 I 286 Sep.-
Ausg.
15 S. 103). Die Vertretungsbefugnis ist unvererb-
lich.
Daher werden die Erben eines vertretungsbefugten
Gesellschafters nicht auch ohne weiteres vertretungs-
befugt,
und demgemäss kommt ihnen nicht von Gesetzes
wegen die Stellung von Liquidatoren zu.
Vorbehalten
bleibt nach der erwähnten Vorschrift die Ernennung
durch einstimInigen Beschluss der Gesellschafter oder
durch den Richter. Von einer derartigen Ernennung der
Witwe
Kopp ist nicht die Rede. Sie kann daher nicht als
Liquidatorin gelten.
Dem
steht nicht entgegen, dass die Erben eines Gesell-
sohaftel't' nach Art. 584 OR für die Liquidation einen
gemeinsamen Vertreter zu bezeichnen haben. Gemeint
Schuldbetreibungs-und Konkursrecbt. N° 1. 3
ist ein Vertreter der Erben, keineswegs ein Vertreter der
Gesellschaft. Dem Vertreter
der Erben ebenso wie gege-
benenfalls
dem einzigen Erben kommt nach dem Gesagten
die Befugnis zur Vertretung der Gesellschaft nur dann zu,
wenn sie
ihm durch einstimmigen Beschluss der Gesell-
schafter oder durch den Richter übertragen ist. Von
diesem Fa.ll abgesehen, liegt dem Erbenvertreter sowenig
wie dem einzigen
Erben die Durchführung der Liquidation
ob, sondern
nur die Geltendmachung der Rechte der Erb-
schaft, zu deren Vermögen der Anteil des Erblassers am
Gesellschaftsvermögen gehört. Er hat sich Init den a.ndnrn
Gesellschaftern darüber auseinanderzusetzen und im übri-
gen lediglich
an denjenigen Beschlüssen mitzuwirken, die
von
sämtlichen Gesellschaftern und nicht von den Liqui-
datoren als solchen zu fassen sind. Demgemäss steht ihm
auch nicht die den Liquidatoren vorbehaltene Entgegen-
nahme von Betreibungsurkunden für die Gesellschaft zu.
Für das schweizerische Recht, das bei der Regelung
der Liquidationsbefugnis auf die unvererbliche Vertre-
tungsbefugnis abstellt, folgt nichts aus 146 des deutschen
Handelsgesetzbuches Damach sind zu Liquidatoren beru-
fen sämtliche Gesellschafter, nicht nur diejenigen, denen
bisher die Vertretung
zustand; daher auch der Erbe
b6zw. der Vertreter mehrerer Erben eines Gesellschafters
(so
STAUB, zu 146 HGB Anm. 4; DÜBINGEB-HAOHEN-
BURG, zur selben Bestimmung Anm. 4).
- -Die Witwe
Kopp ist nach den vorinstanzlichen
'Festntenungen auch nicht Angestellte der Gesellschaft.
SoInit konnte ihr der Zahlungsbefehl auch nicht nach
Art. 65 Abs. 2 SchKG zugestellt werden.
- -Der Rekurrent meint, die kantonale Entscheidung
verunmögliche jede
Art der Durchführung der Betrei -
bung ;
denn die Gesellschaft, der niemand mehr angehören
wolle, sei
nicht beschlussfähig, und ein anderer Gläubiger
habe bereits ohne Erfolg versucht, die richterliche Ernen-
nung eines Liquidators zu erzielen. Neben den beiden
verstorbenen
Gesellschaftern und einem dritten, Dr. Erni,
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N0 2.
dessen Teilhaberschaft zur Zeit streitig ist, kommt indessen
als
Gesellschafter noch Maurus Wey in Frage. Sollte er
als vertretungsbefugt . angesehen werden können, so
hätte das Betreibungsamt ihm den Zahlungsbefehl zuzu-
stellen. Sollte sich
aber auch dieser Weg als ungangbar
erweisen, so bliebe dem Rekurrenten noch übrig, bei der
Vormundschaftsbehörde die Ernennung eines Beistandes
für die Gesellsohaft im' Sinne von Art. 393 Ziff. 4 ZGB
zu
beantragen. Auf die Möglichkeit einer analogen Anwen-
dung dieser Bestimmung wurde schon im Fall einer ohne
Verwaltung gebliebenen Aktiengesellschaft hingewiesen
(BGE
56III 8). Sie kommt ebenso bei einer nicht anders-
wie vertretenen Personengesellschaft in Betracht (vgI.
SIEGW.ART, zu Art. 563 Nr. 7).
Demnach erkennt die 8clvuldbetr. u. Konhurskammer:
Der Rekurs wird abgewiesen.
2. Entseheid vom 12. Januar 1943 i. S. Gmflr.
Ein vom Gläubiger dem Schuldner einseitig und unbedingt aus-
gestellter Rückzug der Betreibung gilt als zu Randen des Betrei-
bungsamtes erkIä.rt. Der Rückzug ist jedoch nicht vor Ein-
reichung beim Amte wirksam Wld darf nicht mehr berück-
sichtigt werden, wenn er durch eine inzwischen eingetroffene
abweichende
Erklärung des Gläubigers (z. B. ein Fortsetzungs.
begehren) überholt ist.
Retrait de la pourBWite : La communicatioR qua le crea.ncier fait
au debiteur pour l'informer qu'il retire so. poursuite doit tre
consid6ree comme faite 8. l'intention de l'office lorsqu'elle n'est
accompagnee d'aucune reserve. Le retrait de Ia poursuite n'a
cependant pas d'effet aussi longtemps qu'il n'a pas ete porte
a.la connaissance de l'office et ne doit plus Atre pris en conside-
ration s'il 0. eM expressement ou implicitement revoque dans
l'intervaJIe, nota.mment par le depOt d'une requiSItion de
eontinuer 10. poursuite.
Ritiro del/,'68eC'UZWne: La eomunicazione deI creditore aJ debitore
nel senso che ritira la sua esecuzione dev'essere considerata.
come fatta aJI'intenzione dell'uffi.cio, se non e accompagnata
da riserva. Il ritiro dell'esecuzione non ha tuttavia aJculi effetto
fino
a tanto ehe non e stato portato a conoscenza dell'uffieio
e non dev'essere preso in considerazione se e stato espressamente
od impIicitamente revocato nell'illtervallo, p. es., mediante
domanda di proseguimento dell'esecuzione.
Schuldbetreibungs. und Konkursrooht. No 2. 6
In der Betreibung Nr. 3839 des Beat Gmür gngen Alois
Gmür verweigerte das Betreibungsamt Reichenburg den
Vollzug des auf provisorische Rechtsöffnung. gestütznn
Pf'andungsbegehrens vom 17. Juli 1942 angeslch z,;eler
vom Schuldner vorgewiesener Erklärungen des GlaubIgens
vom 10. Juni ( Juli ) und 14. Juni 1942, wonach dIe
Forderung
von Fr. 1500.-unter Nachlass von Fr. 200.-
bereinigt sei und der Gläubiger die Betreibung N . 3839
zurückziehe. Der Gläubiger führte Beschwerde nut dem
Antrag, das Betreibungsamt sei anzuweisen, die Pfändun
zu vollziehen und die neue Pfändungsurkunde kostenfrei
zuzustellen.
Von den kantona.len Aufsichtsbehörden ab-
gewiesen (ausser dass das Betreibungsamt zur Rücker-
stattung eines Teilbetrages von Fr. 2.-:-der Vonugs
gebühren verpflichtet wurde), hält er nut dem vorlienen
den Rekurs an seinem Beschwerdebegehren fest. Er fuhrt
wie schon in den kantonalen Instanzen a.us, die mit dem
Schuldner getroffene Abmachung ha.be auf der Zusichenung
beruht da.ss der Schuldner für ihn Fr. 1300.-gencht-
lieh bfuterlegt ha.be, was sich jedoch a.ls unwahr erwiesen
habe.
Der Schuldner möge na.ch Art. 85 SchKG an en
Richter gelangen und sich über die Erfüllung der Verem-
barung ausweisen.
Die Se1vu1J,betreibungs-und K01'1kurskammer
zieht
in Erwägung :
Dass der Gläubiger eine hängige Betreibung zurück-
ziehen
kann ist vom SchKG in Art. 278 Abs. 4 ausdrück-
lich
angenonen, a.usserdem in den Vorschriften über
die Führung des Betreibungsbuches berücksichtigt (Art.
30 Kolonne 20, E ( AbsteIlung durch den Gläubiger ) und
entspricht denn auch ständiger Pra.xis (vgl. BGE 59 III
136). Der Rückzug der Betreibung erfasst deren Grund-
lage, das Betreibungsbegehren, und hat dementsprechend
(mit
Vorbeha.lt zivilrechtlicher Gründe des Untergangs
der Forderung) nicht mehr, a.ber a.uch nicht weniger zur
Folge, als dass eine neue Betreibung angehoben werden