Sclmldlletreillungs-und Konkursrecht. N' 19.
Considerando in diritto :
L'autorita eantonale ha dato ai prineipi sanciti dalle
sentenze Meier e
May (RU 44 III 53 e 45 III 22) una
portata ehe non hanno. Se il Tribunale federale ha infatti
ammesso ehe il debitore non pub opporre la norma dell'art.
93 LEF -secondo cui i salari non possono esser pignorati
se
non in quanto non siano assolutamente necessari al
sostentamento deI debitore edella sua famiglia -ad un
membro della famiglia eol quale non eonvive, ma a eui
deve gli alimenti, la ragione ne e ehe il salario del debitore
deve servire
al mantenimento di tutti i membri della
famiglia verso eui questi
ha degli obblighi alimentari,
anehe se non vivono eon lui. Queste eondizioni non si
verifieano in eonereto. Dagli aceertamenti dell'autorita
cantonale risulta infatii ehe le figlie Monica e Frieda,
cui in forza della sentenza deI Tribunale della Plessur
il rieorrente doveva eorrispondere degli alimenti fino al
dieiottesimo anno,
hanno ora rispettivamente 24 e 19 anni
(la seeonda ebbe 19 anni l'll febbraio 1932), Poiehe
all'atto deI pignoramento deI salario (12 febbraio) l'una
e l'altra avevano piu di dieiotto anni, esse non sono quindi
piu comprese fra i membri della famiglia, intesa nel senso
dell'art. 93 LEF, cui il ricorrente deve degli alimenti e
q uesti
pub senz' altro prevalerSi rimpetto ad esse della
regola dell'art.
93 in un'eseeuzione in cui, come in concreto,
la madre ehiede in loro norne il pagamento di pensioni
alimentari arretrate.
Il quesito si presenta invece sott'altra forma per quanto
coneerne il credito deI figlio Hans, il quale, secondo una
dichiarazione delIa parte appellata, eompirebbe i 18 anni
solo il
28 maggio prossimo. Anche in questo easo la solu-
zione non pub perb essere diversa. ColI'esecuzione in
esame la di lui madre ha infatti reclamato, a nome dei
tre figli, il pagamento d'una somma globale corrispondente
al totale delle pensioni alimentari arretrate. Poiehe il
pignoramento deve essere necessariamente uno ed identieo
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 20.
per tutto l'importo deI eredito, e pertanto pratieamente
impossibile d'ammettere ehe il debitore possa invoeare
l'art. 93 per due delle poste ehe 10 eostituiseono e non per
Ja terza.
Si aggiunga a cio ehe, se il eredito su cui si fonda l'ese-
euzione deriva da un obbligo alimentare, questo earattere
non puo invece piu essergli riconosciuto nel diritto d'ese-
euzione. Gli alimenti sono infatti destinati a servire ai
bisogni presenti e
futuri. Ora, nella fattispeeie il credito
su cui si fonda l'eseeuzione, e pel quale fu respinta l'oppo-
sizione, si compone di ben einque annuita arretrate di
pensione alimentare ehe addizionate formano un vero
e
proprio capitale, eapitale deI quale la ereditrice non
abbisogna certo nella sua totalita per provvedere ai
bisogni attuali deI figlio Hans.
La eausadev'essere quindi rinviata all'autorita canto-
nale affinehe decida se, ed entro quali limiti, pub essere
operata una ritenuta sul salario deI debitore benehe
questi possa prevalersi dell'art. 93 LEF.
La Camera Esecuzioni e FallimentJi
pronuncia:
La decisione 6 aprile 1932 e annullata e la causa e
rinviata all , Autorita di Vigilanza deI Cantone Tieino
affineM proceda ad un nuovo giudizio nel senso dei
considerandi.
20. Entscheid vom 11. Ma.i 1939 i. S. Müller.
P f ä n dun g s voll zug: Art. 89, 96 und 98 SchKG.
Ersatzstücke für untergegangene oder vom Schuldner veräusserte
Pfändungsobjekte fallen nicht ohne weiteres, sondern nur auf
Grund einer neuen Pfändungsverfügullg in den Pfändungs-
nexus (Erw. 1).
Ohne ausdrückliche Pfändungserklärung des Amtes gegenüber
dem Schuldner kommt eine Pfändung nicht zustande; aus was
für Gründen sie unterblieb, ist gleichgültig (Erw. 2).
Die amtliche Verwahrung einer nicht förmlich gepfändeten
Sache ersetzt die Pfändungsverfügung nicht (Erw. 3).
, ha! 1j'ftn'il. ln '-lind Ko: kurnre('h!. o 20.
E./A'u!ioll de in sa;"ie : al t.. 89, 96 et 98 LP.
L,,--bi",ns l,C'illis ca l'emplaeement de ehoses Raisies, qui out ete
detruitp,; Oll alieneps, ne devieuuent" pa,; .!e plein droit, l'objet
,11.' l"ext'cution forcep, mais seulement eu vertu d'uue nouvelle
d, ('i"ion tle saisie (cnu;;ir!. I).
;-;an,.; une (!t'c!aratioll eie saisie expresse de roffiee au debiteur,
i I ll'y a pas de saisie; e:st sans pertinenee 11.' motif pour lequel
l'office a omis eette declaration in cOl1crefo (consid. 2).
L 'office ne peut remplaeel' la uecision de saisie par la mesure
(,ollsistant 1 prenetre :ous sa ganle un objet qui n 'a pas eM
:"ai;;i en bonne et due forme (consid. 3).
Escc/lzione del pignoramento : art. 89, 96 e 98 LEF.
I beni aequistati in sostituzione di eose pignorate, ehe furono
distrutte 0 alienate, non vanno eompresi nell'esecuzione
senz'altro, ma solo in virtu d'una nuova deeisione di pigno-
ramento (eonsid. 1).
Non v'e pignoramento senza una dichiarazione esplieita di pigno-
ramento dell'ufficio 801 debitore; pOl.'O importano al riguardo
i motivi per eui essa fu omessa (consid. 2).
L'ufficio non puö sostituire la deeisione di pignoramento pren-
dendo in custodia i beni ehe non furono pignorati regolarmente
(confiid. 3).
Am 8. September 1931 pfändete das Betreibungsamt
Wil in der Betreibung NI'. 3708 beim Schuldner Jean
Müller u. a. ein Personenauto Marke Essex)), Mod. 1928.
Dieser Pfändung wurden am 9. September und 6. Oktober
drei weitere Betreibungen angeschlossen (Gruppe NI'. 464).
In der Zeit vom 26. Oktober bis 12. November bildete
das Betreibungsamt wiederum für drei neue Betreibungen,
worunter die Betreibung des Rekurrenten NI'. 3947, die
Gruppe NI'. 477 ; in den betreffenden Pfändungsurkunden
wurden die nämlichen Objekte wie für Gruppe 464 als
im Sinn von Art. HO Abs. 3 SchKG gepfändet aufge-
führt, insbesondere auch das Auto Essex . Diese Pfän-
dung erfolgte jedoch nach Feststellung der Vorinstanz
im Amtslokal des Betreibungsamtes auf Grund des Pfän-
dungsprotokolls vom 8. September, ohne dass sich der
Beamte an Ort und Stelle darüber vergewisserte, ob die
sämtlichen darin aufgeführten Objekte wirklich noch
vorhanden waren. Auf Verlangen des Rekurrenten beauf-
tragte das Amt sodann am 9. Dezember das Bezirks-
Schuldbetreihungs-und Konkursrecht. o 20.
amt WiI, das Auto zu beschlagnahmen und in das
Gantlokal überzuführen. Als dann am 13. Januar 1932
d:e Versteigerung stattfinden sollte, stellte sich heraus,
dass das beschlagnahmte Auto ein Jordan war, und
der Schuldner gab zu, er habe den Essex am 4.
Oktober 1931 gegen diesen Jordan)) abgetauscht. In-
folgedessen setzte das Amt die Steigerung ab und teilte
den Gläubigern den Sachverhalt durch Zirkular mit.
Hierauf stellte der Rekurrent zunächst beim Betreibungs-
amt und, nachdem er von diesem abgewiesen worden
war, durch Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde den
Antrag, das Amt zu verhalten, in der Pfändungsurkunde
vom 12. November 1931 die Pfandnummer 1 dem wirk-
lichen
Pfändungsvorgang entsprechend abzuändern in:
( ein Auto, Marke Jordan , und gleichzeitig festzustellen,
dass dieses Auto Jordan am 12. November, spätestnms
am Tag der amtlichen Beschlagnahme rechtswirksam für
den Beschwerdeführer gepfändet wurde und dass dieses
Pfändungsrecht des Beschwerdeführers zeitlich allen Gläu-
bigern vorausgeht, welche nicht vor der erwähnten amt-
lichen Beschlagnahmung das Auto Marke Jordan be-
schlagnahmen und pfänden liessen I).
Die Beschwerde wurde von beiden kantonalen Instan-
zen abgewiesen, worauf der Rekurrent rechtzeitig an das
Bundesgericht gelangte unter Wiederholung seines Be-
schwerdeantrages.
Die Sckuldbetreibungs-und Konkurskammer
zieht in Erwägung:
- Mit der Vorinstanz ist einmal der Standpunkt des
Rekurrenten abzulehnen, eine Pfändung erstrecke sich,
wenn der Schuldner die gepfändete Sache trotz dem Yer-
bot des Art. 96 SchKG veräussert, einfach auf das vom
Schuldner dafür angeschaffte Ersatzstück. Dass dem
nicht so sein kann, ergibt sich schon aus dem Umstand,
dass die Pfändung nach Art. 96 II SchKG nur dem gut-
gläubigen Dritten nicht entgegengehalten werden kanIi,
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. o 20.
dagegen gegenüber einem bösgläubigen Erwerber des
gepfändeten Gegenstandes weiterhin wirksam bleibt. Er-
satzstücke (für veräusserte oder untergegangene gepfändete
Sachen) fallen nur auf Grund einer neuen, gerade auf sie
bezüglichen
Pfändungsverfügung in den Pfändungsnexus.
2. Kann daher der 'Vagen Jordan nicht schon auf
Grund des Anschlusses der Gruppe Nr. 477 an die Pfän-
dung für die Gruppe Nr. 464 als gepfändet gelten, so
fragt sich, ob es am 26. Oktober/12. November zu einer
(erstmaligen) Pfändung dieses Wagens für die Gruppe
Nr. 477 gekommen sei. Auch das ist jedoch mit der Vor-
instanz zu verneinen: Sowohl aus dem Wortlaut der
Pfändungsurkunde als auch aus dem Verhalten des Be-
treibungsbeamten anlässlieh der Entdeckung des Tausches
geht eindeutig hervor, dass der Beamte am 26. Oktober/12.
November nicht etwa glaubte, den Jordan zu pfänden
und dabei irrtümlich den Wagen als Essex bezeichnete,
sondern dass er die Pfändung des Essex verfügte,
allerdings
in der irrigen Annahme, derselbe befinde sich
immer noch im Besitz und Eigentum des Schuldners.
Wohl kann vermutet werden, dass der Beamte, wenn
ihm damals der wahre Sachverhalt bekannt gewesen wäre
-und diese Kenntnis hätte er bei vorschriftsgemässem
Vollzug
der Pfändung sofort erlangt -den Jordan
gepfändet hätte. Allein das ist eben tatsächlich nicht
geschehen. Ohne ausdrückliche Pfändungserklärung des
Amtes gegenüber dem Schuldner kommt eine Pfändung
nicht zustande; aus was für Gründen die Erklärung
unterblieb, ist dabei unerheblich.
3. Auch durch die vom Betreibungsamt verfügte amtliche
Verwahrung des Jordan kam keine Pfändung dieses
Wagens zustande. Die amtliche Verwahrung ist lediglich
eine Massnahme
zur Sicherung einer Pfändung, hat daher
nicht selbst die Bedeutung einer Pfändung, sondern setzt
den Bestand einer Pfändungsverfügung bereits voraus.
Der Jordan konnte nur durch eine ausdrückliche,
förmliche
Nachpfändung in den Pfändungsnexus einbezo-
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 21.
gen werden. Warum eine solche bis heute nicht vor-
genommen wurde, ist unerklärlich; an einem dahinzie-
lenden
Gläubigerantrag fehlte es jedenfalls nicht. Aus-
drücklich
ist dabei aber festzustellen, dass eine Nach-
pfändung nicht etwa, wie der Rekurrent meint, nur zu
Gunsten der Gruppe Nr. 477 erfolgen wird. Da man es
dabei
mit einer Nachpfändung, nicht blos einer Ergän-
zungspfändung im Sinn von Art. llO Abs. 1 SchKG zu
tun hat, steht dem Anschluss neuer Gläubiger binnen
der Frist des Art. llO Abs. 2 SchKG nichts entgegen.
Allerdings kann dadurch das Betreibungsergebnis zu
Ungunsten des Rekurrenten beeinflusst werden; es geht
jedoch nicht an, den Eintritt eines solchen Schadens
dadurch zu verhindern, dass andere Gläubiger in ihren
gesetzlichen Rechten verkürzt werden. Dem Rekurrenten
bleibt daher nichts anderes übrig, als gegebenenfalls den
Betreibungsbeamten für einen Schaden gemäss Art. 5
SchKG verantwortlich zu machen.
Demnach erkennt die Schuldbetr.-u. Konkurska'flJ,mer:
Der Rekurs wird abgewiesen.
21. .Arret du 12. Mai 1932 dans la cause Begamey.
Contrat de vente contenant une stipulation en vertu de laquelle
l'acheteur s'engage a servir une rente au vendeur. Cette rente
est relativement insaisissable, conformement a I 'art. 93 LP.
Kaufvertrag, durch welchen sich der Käufer verpflichtete, dem
Verkäufer eine Rente zu bezahlen: diese Rente ist gemäss
Art. 93 SchKG relativ unpfändbar.
Contratto di compera-vendita, nel quale e stipulato, ehe il com-
pratore si obbliga alla prestazione di una rendita a favore deI
venditore : questa rendita e pignorabile solo in modo relativo
a sensi dell'art 93 LEF.
A. -Dans une poursuite dirigee contre Reganiey
par Benoit Seligmann, l'office des poursuites aElaisi, le