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vente des droits revenant a la succession a ete ordonnee
et que, conformement a l'art. 73 litt. b de l'ordonnance
sur la realisation forcee des immeubles, la vente des
immeubles
2042 et 2043 eux-mnmes doit tre ordonnee,
pour en repartir ensuite le produit selon les prescrip-
tions de
l' ordonnance.
Considirant en droit :
La saisie aporte sur la part indivise de copropriete
du debiteur dans les parcelles N°s 2042 et 2043. Le
proces-verbal de saisie indique que cette part est de
moitil l'autre moitie appartenant a la femme du debi-
teur. Les deux parcelles sont grevees dans leur ensemble
d'un droit de gage en faveur de la Caisse hypothecaire
de Geneve.
Ces faits ne-sont pas contestes et doivent
tre tenus pour constants.
Des lors, la procedure de realisation a suivre n'est
pas celle de l'art. 73 litt. a, mais celle de l'art. 73 litt. b
de l' ordonnance du 23 avril 1920 sur la realisation forcee
des immeubles. L'instance cantonale
n'avait pas a
s'occuper de la determination de la part revenant aux
interesses dans les deux parcelles, puisque cette deter-
mination resultait, sans
conteste, du pro ces-verbal de
saisie. Elle devait en revanche chercher
a provoquer
une entente entre l' autre coproprietaire, a savoir dame
Decarli
et le creancier gagiste. au sujet de la dissolution
du
rapport de copropriete. Faute d'entente, elle devait
fixer
a dame Decarli un delai de 10 jours pour requerir
le partage en nature.
En cas d'inobservation de ce deIai,
elle devait ordonner la vente aux encheres des immeubles
eux-mnes. Dame Decarli ayant declare d'emblee tre
dans l'impossibilite d'acquerir les droits de son copro-
prietaire in divis (lettre du 4 avril 1925
a l'Autorite de
ßurveillance) et renonce a introduire une action en
partage (lettre du 18 avril),
il y avait lieu d'ordonner
la vente des deux parcelles aux encheres publiques, afin
de determiner la part de liquidation afferente a la part
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 23. 83
saisie, et si le prix obtenu etait superieur au montant de
la creance garantie, le solde devait se repartir entre les
parts de copropriete.
La procedure ordonnee par l'instance cantonale ent
donc contraire aux prescriptions de l'ordonnance et dOlt
tre annulee.
La Chambre des Poursuites et des Faillites pronQnce:
Le recours est admis et la decision attaquee est annulee.
23. Auszug aus dem Entscheid von 18. Kai 19a5
i. S. Kasterei Egnach.
SchKG Art. 230 Abs. 2. U m fan g der Vor s c h u s s-
P f I ich t des die Durchführung des Konkurses begehrenden
Gläubigers. Diese erstreckt sich nicht auf die mutmasslichen
Kosten für die Durchführung eines Anfechtungsprozesses.
Zwar ist gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG vom Gläu-
biger ein Vorschuss
für die Kosten der Durchführung
des g e
sam t e n Konkursverfahrens und nicht nur,
wie im ordentlichen Konkursverfahren, für die bis zur
ersten
Gläubig, rversammlung entstehenden Kosten (Art.
169 SchKG) zu leisten. Damit ist jedoch nicht gesagt,
dass
der die Durchführung des Konkurses begehrende
Gläubiger s ä m t 1
ich e, d. h. auch die infolge von
zukünftigen Gläubigerversammlungsbeschlüssen sich
möglicherweise ergebenden ausserordentlichen
Kosten
vorzuschiessen habe. Das würde eine ungerechtfertigte
Belastung des betreffenden Gläubigers darstellen. Das
Konkursamt
hat es ja in der Hand, wenn derartige
Beschlüsse gefasst werden, aus denen
für die Masse
ausserordentliche Kosten entstehen können, wie dies
z. B. bei einem Beschluss betreffend die Durchführung
bezw. Weiterführung eines Prozesses der Fall ist, sich
von
der betreffenden Gläubigermehrheit diese Kosten
.sicherstellen zu lassen, oder dann aber dieser den frag-
AS 15 III -1925
Schuldbetreibungs-und Konknrsrecht. N° 24.
lichen Anspruch gemäss Art. 260 SchKG zur Verfol-
gung auf eigenes
Jsiko abzutreten. Ein Grund, sich.
diese Kosten schon vor der Anhandnahme des Verfah-
rens von dem die Durchführung des Konkurses
begeh-
renden Gläubiger vorschiessen zu lassen, besteht somit
nicht. Dies muss aber auch als unzulässig bezeichnet
werden. Denn sonst
hätten es die Konkursmasse bezw.
die übrigen Gläubiger in der Hand, auf ausschliessliche
Rechnung
und Gefahr des betreffenden Gläubigers
einen derartigen Prozess durchzuführen, was zweifellos
nicht
im Sinne des Gesetzgebers lag. Die mutmasslichen
Kosten für die Durchführung des fraglichen Anfechtungs-
prozesses sind deshalb von der Vorinstanz zu Unrecht
. bei der Bemessung des streitigen Vorschusses mitbe-
rücksichtigt worden.
24.
Intscheid vom 20. Kai 1925 i. S. Xeller-Stiefvatter.
G e sam t (grund) p fan d r e c h t, Ver t eil u n gin
der P fan d ver wer tun g s b e t r e i b u n g; ZGB
Art. 816 Abs. 3; VZG Art. 107, 119:
Der Verwertungserlös der einzelnen von mehreren gemeinsam
verpfändeten Grundstücken ist zur Bezahlung der Gesamt-
forderung regelmässig in der gleichen Reihenfolge in An-
spruch zu nehmen, in welcher. die Grundstücke gemäss
Art. 107 VZG zu verwerten sind. (Vgl. indes die besonderen
Vorschriften des Art. 119 VZG für den Fall, dass mehrere
verpfändete Grundstücke verschiedener solidarisch haften-
der Eigentümer nicht vom gleichen Ersteigerer erworben
werden.) Solange nicht sämtliche, auch die nachgehenden,
Grundpfandgläubiger gedeckt sind, ist dem hetriebenen
Schuldner selbst vom Verwertungserlös nichts zuzuteilen,
auch wenn auf einzelne (von ihm veräusserte) Grundstücke
nachgehende Grundpfandrechte zu seinen Gunsten gelegt
worden sind.
A. -Karl Schmassmann hatte seine in Allschwil
gelegenen Ackergrundstücke Sektion A Nr. 1491, 1492.
1493,
1603, 1682, 1683, 1684 zur Sicherung einer Forde-
rung der Basellandschaftlichen
Kantonalbank von
15,000 Fr. im ersten Rang und zur Sicherung einer
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 24.
Forderung des Jakob Vogt von 10,000 Fr. im zweiten
Rang verpfändet. In der Folge verkaufte Schmassmann
die Parzelle A 1493
an Anton Mayer, wobei es zu
einer Verteilung der
Pfandhaft nicht kam; Mayer legte
auf diese Parzelle eine Grundpfandverschreibung von
25,000 Fr. im dritten Rang zugunsten des Rekurrenten
Keller-Stiefvatter, erstellte zwei Wohnhäuser darauf und
verkaufte sie
später an Ernst Ranz. Ferner verkaufte
Schmassmann die Parzellen A
1603, 1682, 1683, 1684
an Hermann Röbel, wobei es ebenfalls nicht zu einer
Verteilung der Pfandhaft kam; für den Kaufpreis wurde
eine Grundpfandverschreibung im Betrage von 13,464
Fr.
zugunsten des Schmassmann errichtet .
In der von der Basellandschaftlichen Kantonalbank
gegen Schmassmann als Schuldner, sowie
Ranz und
Röbel als Dritteigentümer geführten Grundpfandver-
wertungsbetreibung wurden
an der zweiten Steigerung
vom 14.
Januar 1925 die Parzelle A 1493 für 33,000 Fr.
an den Rekurrenten Keller-Stiefvatter und die übrigen
Parzellen für zusammen
20,850 Fr. an die Ehefrau des
betreibenden Schuldners Schmassmann zugeschlagen;
von letzterem
Betrage entfielen 14,550 Fr. auf die Par-
zellen 1491 und 1492, 6300 Fr. auf die Parzellen 1603,
1682, 1683, 1684. Bei der Verteilung zog das Betreibungs-
amt zur Deckung der Gesamthypotheken der Basel-
landschaftlichen Kantonalbank
und des Vogt nebst
Akzessorien die Nettoerlöse der einzelnen Parzellen im
Verhältnis ihrer Höhe (d.
h.mit annähernd je 50 %)
heran ; infolgedessen wurden von der durch die Parzelle
A 1493 grundpfandversicherten Forderung des
Rekur-
renten Keller-Stiefvatter, welche durch Akzessorien auf
28,453 Fr. a Cts. angewachsen war, nur 16,418 Fr. 60 Cts.
gedeckt, während der betriebene Schuldner einerseits
als Eigentümer der Parzellen A
1491 und 1492 Fr. 7224,
anderseits als Grundpfandgläubiger
im dritten Rang
bezüglich der übrigen Parzellen 3134 Fr. 55 Cts zuge-
teilt erhielt.