BGE 48 III 107
BGE 48 III 107Bge18 dic 1920Apri la fonte →
106 SchuIdbetreibungs-und Konkursrecht (ZlvUabteUungen). N° 28. i bidem, che dichiara il coneordato obbligatorio per tutti . i ereditori all'infuori di « quelli garantiti da pegno per l' ammontare coperto da questo », non si riferiscono che ai creditori garantiti da pegno spettante al debitore (JlEGER, oss. 4 all'art. 311 in fine e oss. 7 all'art. 305). Ne segue che se, invece, i1 pegno appartiene, non al debitore, ma ad un terzo, il . credito da esso assistito sara eompreso nel eoncordato e dovra· quindi subire, nei confronti deI debitore ehe l'ha ottenuto, la riduzione coneordataria, riservati i diritti verso il proprietario deI pegno. In altr i termini: aUa guisa dei ereditori assistiti da garanzia per- sonale, i creditori garantiti da pegno' di proprieta di un terzo partecipano al eoneordato in qualita di creditori chirografari, e non potranno pretendere dal debitore (nella fattispecie Tononi) che Ia percentuale concorda- taria, Ia quale perö, dovni essere ealcolata suU'intiero eredito, senza tener conto dell'eventuale copertura deI pegno. Analoga e, deI resto, la soluzione in easo di fal- limento : ove il pegno appartenga ad un terzo, i1 credito deve essere eonsiderato come chirografario e collocato per tutto il suo importo in V· classe, Ia liquidazione deI pegno dovendo avvenire separatamente (art. 61 deI rego- lamento 13 luglio 1911 sulra~inistrazione degli uffici di fallimento). Da quanta precede risulta ehe la querelata sentenza dev'essere riformata nel senso ehe Tononi potra liberarsi deI suo debito verso Furger versandogliene il 20 0/0' Non' oeeorre avvertire ehe questa decisione 'non vale se non nei rapporti di Tononi con Furger, eioe delle parti ehe sole restano in causa. Di fronte a Bernarda il diritto di Furger al pagamento dell'initiero suo credito garantito da ipoteea resta impregiudicato; come e specialmente e impregiudicata Ia questione di sapere se la riduzione dell'80 0/0 sul credito Furger verso Tononi potra da quest'ultimo essere opposta al proprietario Bernarda per il caso in cui questi, in forza dell'ipoteca legale ehe grava il SUO stabile, dovesse pagare a Furger anche la parte di SchuIdbetreibungs-und Konkursrecht (Kreisschreiben). N0 29. 107 debito che incombe a TOJ;loni eintendesse poi esereitare verso quest'ultimo ,l'azione di regresso dipendente dal pagamento di debito altrui. Il Tribunale tederale pronuncia : 1 0 L'appellazione adesiva dell'attore e respinta. 20 L'appellazione principale deI convenuto e respinta nel senso ehe esso vien dichiarato debitore verso Furger della somma di 4888 fehi. 29 coll'interesse legale a far tempo dal 1 0 maggio 1917. E inveee ammessa nel senso che in virtil deI concor- dato ottenuto da Tononi 10 stesso potra liberarsi nei rapporti dell'attore Furger pagandogli il 20 % della comma preeitata di. 4888 fchi. 29 ed interessi. Le altre conclusioni dell'appellazione principale ven- gonG res pinte. IH. 29. Itreisschreiben Nr li vom 11. Kai 192a. Pfändung von dem betriebenen Schuldner unter Eigen- tumsvorbehalt verkauftentVermögensobjekten; Konkurrenz des Pfändungspfandrechts und des Eigentums tdes Ver- käufers. Im Kreisschreiben INr 29 vom 31. März 1911 haben wir angeordnet, dass die dem betriebenen Schuldner unter Eigentumsvorbehalt verkauften Sachen in analoger Anwendung der für die Pfändung und Verwertung ver- pfändeter Sachen geltenden aestimmungen zu [pfänden und zu verwerten sind. Hieraus wurde fnun, wie wir einem kürzlich an uns weitergezogenen Entscheid einer kantonalen Aufsichtsbehörde entnehmen mussten, der Schluss gezogen, dass durch die Pfändung solcher Gegen-
108 Sehnldbetreibungs-und Konkursreeht (Kreisschreiben). No 29.
stände das Recht des Verkäufers, sein Eigentum geltend
zu machen bezw. die Gegenstände zurückzuverlangen
(Art. 226
und 2:27 OR und 716 ZGB), aufgehoben werde
bezw.
erst dann wieder auflebe, wenn eine fruchtlose
Verwertung
stattgefunden habe, d. h. kein den Betrag
der Kaufpreisrestanzübersteigendes Angebot gemacht
wurde.
Im Gegensatz hiezu haben wir in unserem
Rekursentscheid
vom 30. März 1922 ausgesprochen,
dass
durch die Pfändung die. dem Verkäufer aus dem
Kaufvertrag und dem Eigentumsvorbehalt zustehenden
Rechte in keiner Weise. beeinträchtigt werden, insbe-
sondere also das ihm gemäss Art.
2:26 OR zustehende
Recht, das vorbehaltene Eigentum geltend
zu machen,
wenn
der Käufer mit einer Teilzahlung in Verzug gerät,
dem Pfändungspfandrecht der Gläubiger vorgeht.
Uebt
der Verkäufer dieses Recht aus, so kann das Pfändungs-
pfandrecht der Gläubiger
nur mehr den Anspruch des
Käufers
auf Rückerstattung der von ihm geleisteten Ab-
zahlungen
unter Abzug eines angemessenen Mietzinses
und einer Entschädigung für Abnützung, sowie auf
Retention der Sache bis zur Rückzahlung jenes Betrages
umfassen~ welcher gemäss' Art. 227 Abs. 1 OR und
Art. 716 ZGB an Stelle seines bisherigen Rechts tritt;
dieser Anspruch ist ohne,. besonderes Begehren des
Gläubigers
in der vom Schuldner genannten oder allfällig
vom Gläubiger selbst verlangten Höhe (darüber siehe
nachstehend) zu
pfänden' (Entscheid der Schuldbetrei-
bungs-
und Konkurskammer vom 30. 'März 1922 i. S.
Eckenstein, in der amtlichen Sammlung publiziert!).
Nach dieser Auffassung ist der Verkäufer vor jeder
Schädigung geschützt, welche
ihm die Pfändung zufügen
könnte, wenn weder
der betreibende Gläubiger noch der
Schuldner (Käufer) alsbald das Verwertungsbegehren
stellen
und es sich auch nicht um Gegenstände handelt,
die
vom Betreibungsamt auch ohne Vorliegen eines Ver-
1 S. S. 65 ff hievor.
Sehuldbetreibungs-und Konkursreeht (Kreissehreiben). N° 29. 109
wertungsbegehrens verkauft werden können, sei es, dass
sie schneller Wertverminderung ausgesetzt sind oder
einen kostspieligen
Unterhalt erfordern (Art. 124 SchKG).
Ist aber der Anspruch des Käufers auf Rückerstattung'
der von ihm geleisteten Abzahlungen unter Abzug eines
angemessenen Mietzinses
und einer Entschäignng für
Abnützung, sowie auf Retention der Sache bIS zur Zah-
lung dieses Betrages gepfändet,
so kann" es nicht mehr
dem Käufer überlassen bleiben, über die Höhe des Be-
trages
zu entscheiden, gegen dessen Zurükzahlng er die
Sache dem Verkäufer zurückgeben
WIll. WIr ordnen
daher für die Auseinandersetzung
mit dem Verkäufer im
Sinne des Art. 100 SchKG die Mitwirkung des Betrei-
bungsamtes
in folgender Weise an :
Der Verkäufer hat seine Erkläung darüber, dass er
das Eigentum geltend machen olle, und was er .. an
Mietzins und AbnützungsentschädIgung von den zuruck-
zuerstattenden Abzahlungen abzuziehen beansprucht,
dem
Betreibungsamt abzugeben. pieses hat zunähst dm
Schuldner hievon Mitteilung zu machen und Ihm eme
kurze
Frist zur Erklärung darüber anzusetzen, in welcher
Höhe
er eine Rückforderung geltend mache, mit der
Androhung, dass Stillschweigen als Verzicht auf eine das
Angebot des Verkäufers übersteigende
.a~ht:t werde.
Daraufhin hat das Betreibungsamt dIe allfallig uber das
Angebot des Verkäufers hinaus
vom Schuldner oder. vom
Gläubiger erhobene Forderung summarisch darauflIin zuückforderug
betrachtet werde. Alsdann hat das BetreIbungsamt dIe
Stellungnahme des Schuldners dem
läubiger e
begnüge, oder ob er ihn höher bezüfere -e?enfalls tzu
teilen unter Ansetzung einer kurzen Fnst zur Erklarung
darüber, ob er sich mit der Pfändung des Rückforderungs-
anspruches
in der vom Schuldner genannten bezw.,
wenn
der Schuldner seinen Rückforderungsansprch
nicht beziffert, in der vom Verkäufer' angebotenen Hot
der Androhung, dass Stillschweigen als VerZicht auf die
Geltendmachung eines höheren
Betrags bet
110 Schuldbetreibungs-und Konkursrecht (Kreisschrein). N0 29.
prüfen, in welcher Höhe sie ihm begründet erscheint
(wobei der Schuldner verpflichtet
ist, ihm Auskunft
über alle hiefÜf in Betracht fallenden Verhältnisse zu
erteilen), und dem Verkäufer eine kurze Frist zur Hinter-
legung dieser Summe (bezw. Zahlung des anerkannten
Teiles derselben) gegen Herausgabe der Sache anzusetzen,
mit der Androhung, dass nach unbenütztem Ablauf der-
selben die Betreibung ungeachtet
der Geltendmachung
seines Eigentums ihren
Fortgang nähme, sein Anspruch
auf Herausgabe der Sache in dieser Betreibung. also nicht
mehr berücksichtigt würde. Soweit der vom Schuldner
oder allfällig
vm Gläubiger erhobene Rückforderungs-
anspruch den
vom Verkäufer anerkannten Betrag über-
steigt,
ist er als bestrittene Forderung zu verwerten,
wobei dem Erwerber eine angemessene
Frist zur gericht-
lichen Geltendmaehung anzusetzen ist,
mit der An-
drohung, dass nach deren unbenütztem Ablauf das
Depositum dem Verkäufer zurückgegeben werde.
Er-
achtet das Betreibungsamt den Rückforderungsanspruch
nur im Umfange des vom Verkäufer anerkannten Be-
trages für begründet und sieht es daher von der Anor(}.:
nung der Hinterlegung eines höheren Betrages ab, so
besteht natürlich keine Veranlassung zur Fristansetzung
an den Erwerber des Rückforderungsanspruches.
I
Sanierung von HoteIuntemehmungen. ND 30. 111
B. SanierungYOn Hotelunternehmungen.
AssainissemenL des entreprises höLelieres.
:30. Sentenza. 14 aprile 1922
nella causa Banoa popola.re svizzera. e Consorti.
Ordinanza 18 dicembre 1920 sul concordato ipotecario per gli
stabili destinati ad uso albergo. -Imprenditori beneficiari
di
ipoteca legale secondo l'art. 837 cU. 3 CCS, i cui crediti
non sono ooperti daDa stima e, in seguito di ciö, subisoono
perdita secondo gli art. 6 cap. 1 e 14 dell'ordinanza. -La
questione, se questi imprenditori debbano venir posti
in grade di rivalersi per queste perdite, alle condizioni
previste dall'art. 841 CCS sui creditori ipotecari coperti,
e prematura, se il conoordato non e ancora omologato e,
in ogni caso, di competenza deI giudice. -I crediti degli
imprenditori garantiti da ipoteca legale devono essere 00110-
cati, per il compnto dello scoperto, come gli altri pegni
secondo il grado ehe hanno in ordine di data e imputati
sul valore totale degli stabili gravati. -E quind inam-
missibile un oomplemento distima per opera della Com-
missione
di stima, onde determinare l'aumento di valore
che gli stabili possono aver conseguito per le prestazioni
degli imprenditori e allo soopo di assegnare Ioro un privi-
legio sn tale aumento a mente delI'art. 841 CCS.
A. -Con decisione 27 giugno 1921 la Camera Ese-
cuzioni e Fallimenti deI
Cantone Ticino accordava
aHa ditta G. L. Siebenmann, proprietaria dell'albergo
e pensione omonimi
in Orselina, il beneficio della mo-
ratoria ai fini deI concordato comune ed ipotecario
secondo l'ordinanza
18 dicembre 1920 deI Consiglio
federale. Tra i creditori figurano le ditte « Fratelli Mer-
lini
», impresari in Minusio, ed « I Figli fu Ale8sandro
Broggini)}, fabbricanti di mobili in Losone. L'ipoteca
che assiste
i loro crediti e l'ipoteca legale degli impren-
ditori
(art. 837 cif. 3 CeS) per lavori esegniti e mobilio
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