BGE 47 III 59
BGE 47 III 59Bge11 mar 1921Apri la fonte →
58 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- Oecorrera pertanto ritenere, in via di massima, ehe ai fideiussori ed ai coobbtfgati solidali spetti il diritto a rieorrere contro il deereto ehe inizia Ia proeedura e eoneede Ia moratoria : non altrimenti ehe « ai ereditori pignoratizi interessati» di eui all'art. 32. Il deereto, ove l'autorita abbia pronunciato l'inizio della procedura e coneessa Ia moratoria, dovra quindi essere eomunieato anehe ai fideiussori e eoobbligati solidali e il giorno della intimazione varra eome il termine a quo per ri- correre. Ma affineM l'autorita dei concordati sia in grado di procedere a questa comunicazione occorrera che gli eventuali fideiussori e coobbligati solidali Ie vengano indieati dal debitore istante neUa sua domanda di mo- ratoria. Se non l'ha fatto, l'autoritä, prima di statuire, gli assegnera un breve termine per farlo. 2° -Nel merito basta rilevare : A stregua delI'art. 2 dell'ordinanza ({ Ia procedura deI eoncordato ipotecario fa patte della procedura deI coneordato ordinario ». Nel caso in esame il debitore si e limitato a chiedere il concordato ipotecario allegando di aver conchiuso in precedenza un coneordato estra- giudiziale eoi ereditori chirografari, e l'autorita dei eoncordati gli ha concesso Ia proroga ed ha iniziato il procedimento ai soli {( fini di un concordato ipotecario. » Questo modo di procedere e inammissibile. Secondo il eoncetto fondamentale ehe informa l'ordinanza, il eon- cordato ipoteeario non e che una modalita deI concor- dato generale; esso richiede l' esame . della situazione finanziaria deI debitore fiel suo insieme e tende ad una riduzione dei suoi debiti chirografari e garantiti da pegno immobiliare nella misura consentita dall'auto- rita in base aHa legge. Il procedimento esige quindi l'allestimento di un inventario compieto dei beni deI debitore, Ia loro stima (art. 299 LEF), Ia diffida ai CPe- dltOri chirografari per l'insinuazione dei crediti (art. 300 LEF) e, in genere, l'adempimento di tutte Ie condi- zioni previste dagli art. 293 e seg. LEF. L' omologa- und Konkurskammer. N· 17. 59 zionedel coneordato soggiaee, oitrecche alle eondizioni speciali previste dall'ordinanza (art. 41 e seg.), a quelle generali delI'art. 306 e non sara conseguibile se Ie une e Ie altre non siansi avverate. Non e eoncepibile infatti come un concordato ipotecario possa combinarsi con un accomodamento privato relativo ai debiti correnti, che suppone l'adesione di tutti i creditori chirografari. Ora, l'unanimita delle adesioni non puo ritenersi rag- giunta finche non e noto, se e per quali importi i credi- tori pignoratizi possano partecipare al concordato ordi- nario per la parte dei loro crediti rimasta scoperta a sensi delI'art. 6 dell'ordinanza. L'istanza dei debitore,limitata aHa richiesta di un concordato ipotecario, era dunque improponibile. in ordine e l'autorita dei eoneordati avrebbe dovuto res- pingeria senz' altro. Il ricorso deve quindi essere accolto, senza ehe sia neeessario di esaminare se ricorrano gli estremi den'art. 2 a e b dell'ordinanza. La camera esecuzioni e jallimenti. pronuncia : Il ricorso e ammesso e vien annullato il decreto 11 marzo 1921 dall'autorita dei concordati deI Canhme Ticino. 17. Entscheid 'V'Om G. Kai 19!31 i. S. Bösch. HPfNV Art. 31: Nach Eröffnung des Konkurses ist die Er- öffnung des Pfandnachlassverfahrens nicht mehr zulässig. A. -Am 28. Februar eröffnete das Konkursgericht von Davos fluf Begehren eines Gläubigers den Konkurs über den Rekurrenten J. Bösch, Eigentümer des Hotels Rhätischer Hof in Davos-Platz. Dieser erklärte am 6. März die Berufung an den Bezirksgerichtsau~sehuss Oberlandquart und reichte für den Fall der Abweisung
60 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- am 17. März das Gesuch um Bewilligung der Nachlass- stundung und Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens unter Beilage eines Nachlassvertragsentwurfes ein. B. -Der Bezirksgerichtsausschuss Oberlandquart hat am 4. April sowohl die Berufung gegen die Konkurs- eröffnung als auch das Gesuch um Gewährung einer Nachlasstundung und Eröffnung des Pfandnachlass- verfahrens abgewiesen, letzteres mit folgender Begrün- dung: Die Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens sei nach Eröffnung des Konkurses nicht mehr zulässig; auch müsste der Nachlassvertragsentwurf gemäss Art. 317 SchKG zunächst von der Konkursverwaltung be- gutachtet und zudem könnte er so, wie vorgelegt, nicht gerichtlich bestätigt werden; endlich treffe den Rekur- renten ein erhebliches Selbstverschulden an seiner Zah- lungsunfähigkeit. C. -Gegen diesen Entscheid hat Bösch am 8. April den Rekurs an das Bundesgericht eingelegt mit dem Antrage auf Gewährung einer Nachlasstundung und Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens. Die Schuldbelreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung:
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Entscheidungen
der Schuldbetreibungs.
frühen Stadium des Konkursverfahrens, nach welchem
der Gemeinschuldner mit dem Gesuch um Einleitung
des Pfandnachlassverfahrens ausgeschlossen sein muss.
Endlich geht es offenbar
auch nicht an, das Konkurs-
amt als solches, sofern ihm die Konkursverwaltung
übertragen· ist,
mit den Funktionen des Sachwalters im
Pfandnachlassverfahren zu betrauen,
da sich dessen
Tätigkeit mit dem Abschluss des Nachlassvertrages
bezw. dem
Schluss des Konkurses nicht erschöpft, er
vielmehr den Nachlassvertrag selbst zu vollziehen hat.
Die danach für die sachgemässe Durchführung des
Pfandnachlassverfahrens während des Konkurses
un-
erlässlichen Verfahrensvorschriften im Wege der Recht-
sprechung aufzustellen, darf der Richter nicht für sich
in Anspruch nehmen.· Alsdann aber erweist sich die
Durchführung des Pfandnachlassverfahrens
erst nach
erfolgter Konkurseröffnung, obwohl sie
de lege terenda
wünschbar erscheint, auf Grund der Ausgestaltung,
di~ es durch die HPfNV erfahren hat, in der Tat als nicht
angängig und ist der angefochtene Entscheid schon
aus diesem Grunde zu bestätigen.
Somit braucht nicht
geprüft zu werden, ob die Nachlassbehörde das Gesuch
des Rekurrenten
a limine abweisen durfte, weil ihm
der beigelegte Nachlassvertrag zur Beanstandung An-
lass gab, sowie ob sie die Eröffnung des Pfandnachlass-
verfahrens wegen
Selbstverchuldens des Rekurrenten
an seiner Zahlungsunfähigkeit verweigern durfte, ohne
in dieser Beziehung irgendwelche tatsächlichen Fest-
stellungen zu machen.
Demnach erkennt die Schuldbetr.-und Konkurskammer :
Der·Rekurs wird abgewiesen.
unu Konkurskammer. N° 18.
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18. Auszug aus dem Entscheid vom 24. Kai 1921 .
i. S. Schweizerische Bodenkreclitanstalt A.-G. und Luzerner
Xantonalbank gegen Schrämli-Bucher.
HPfNV, Art. 31: Steht schon zur Zeit der Entscheidung
über das Gesuch um Gewhrung der Nachlassstundung
und Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens zweüelsfrei.
fest, dass
der Nachlassvertrag den Schuldner nicht vor dem
Zusammenbruch in absehbarer Zeit zu bewahren vermag,
so ist dem Gesuch nicht zu entsprechen.
,Der Zweck jedes Nachlassverfahrens und damit
auch des mit dem Pfandnachlassverfahren verbundenen
Nachlassvertrages
besteht in der Sanierung des not-
leidenden Schuldners, und es ist jenem demnach die
Bestätigung zu versagen, sofern er eine Sanierung nicht
herbeizuführen, d. h. den Schuldner nicht vor dem Zu-
sammenbruch in absehbarer Zeit zu bewahren vermag
(HPfNV Art. 41 ; BGE 45 III S. 103 f. Erw. 3 b,. S. 202 f.
Erw.3 a). Steht aber schon zur Zeit der Entscheidung
über das Gesuch um Gewährung der Nachlassstundung
und Eröffnung des Pfandnachlassverfahrens zweifelsfrei
fest, dass sich dieses
Ziel nicht erreichen lässt, so ist schon
diesem Gesuch
nicht zu entsprechen, damit das weitere
A'nwachsen
der Schulden während der Dauer des Verfah-
rens vermieden und unnütze Kosten erspart werden
können. Dies
hat insbesondere dann zu gelten, wenn
von vorneherein ausgeschlossen erscheint, dass der
Schuldner die ihm nach Durchfuhrung des Pfandnach-
lassverfahrens allermindestellS verbleibenden Lasten zu
tragen imstande sein wird.
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