BGE 45 III 27
BGE 45 III 27Bge21 ott 1918Apri la fonte →
26 . Entscheidungen der Schuldbetreibungs- sta aHa base dei· Cantoni: esso si applicaanche ai patri- ziati, alle borghesie, alle parrocchie ecc. (Bürgergemein- den, Korporationsgemeinden, Kirchgemeinden ecc., com- mune bourgeoise, paroissiale ecc.). E quindi Iecito am- mettere che illegislatore abbia inteso il concetto «Comune)) in senso lato, vale a dire abbia voluto estenderlo anche a quegli enti che, prevalendo in essi 10 scopo di pubblica utilita sugli interessi privati, presentassero coi Comuni nel senso stretto della parola punti essenziali di analogia : in altri termini, che il legislatore abbia voluto riservare ai Cantoni Ia facolta di introdurre nella loro legislazione una procedura speciale di esecuzione per tutti quei corpi moraIi, spiccatamente di pubbliea utilita, a riguardo dei quali, sia per la natura dei 10ro beni (come beni, in eerti limiti, posti estra commercio, destinati all'uso pubblico eec.), sia per la Ioro indole intrinseca ed illoro seopo, che Ji suppongono duraturi, i precetti ordinari di una Jiqui- dazione totale ed immediata (ehe, neUa forma deI falli- mento, trae seen Ia dissoluzione dell'ente morale di diritto privato ehe ne e eolpito), non sonodi applieazione agevole ed adeguata. In quali di cotali enti pubblici 10 seopo di pubblica utilita sia sifIattamente prevalente sugli interessi privati da poter essi venir equiparati ai Comuni e questione ehe, per la loro molteplieita e diversita. non ammette soluzione uniforme, ma che deve essere esaminata caso per caso. Agli efIetti di questo giudizio basta rilevare che un eon- sorzio constituito, come quello in discorso, per Ia sistema- zione di un corso d'aequa di diritto pubblico in base alla legge cantonale 9 giugno 1853, riveste indubbiamente e eminentemente il carattere di opera di pubblica utilita, come risulta dai disposti di quella legge. A mente infatti degli art. 3 e 7 un consorzio siffatto non puö essere isti- tuito se non eoll'autorizzazione deI Consiglio di Stato, il quale deve constatarne espressamente la pubblica utilita : al Consiglio di Stato e deferibile ogni eontesta- zione tra i membri dei Consorzio ed i suoi organi (art. 11, und KOllkurskammel'. N° 7. 15,18) e compete il controllo generale deI consorzio e delI' opera ; illfine, il consorzio ha earattere coercitivo nel senso elle sono obbligati a farvi parte tutti i particolari e eorpi morali alle cui proprieta puo risultare Ull utile qualsiasi dall'opera (art. 5 e 7 eec.). 4. -Da questo eonsiderazioni risulta ehe la contro- versia e retta dal diritto eantonale : essa sfugge <{uindi alla competellza deI Tribunale federale. La Camera esecuzioni e lallimmli pro/luncia: Non si entra nel merito deI ricorso. 8. Bntscheid vom 13. Februar 1919 i. S. Imhotr. Unzulässigkeit der Z u s tell u n g des Z a h I U Il g s h l' - feh 1 e s an den Ver t r e t e reiner j u r ist i s ehe 11 Per so n in der Betreibung, dii! der Vertreter s('lhcr gegen sie angehoben hat. .4. -Durch Zahlungsbefehl vom 19. Noyembt'r 191R betrieb der Rekurrent ImhofI die ImhofI-Motor A.-G. in Interlaken, deren Direktor und Verwaltungsratsmitglied er ist. In dieser seiner Eigenschaft als Direktor und einziges in Interlaken wohnhaftes Verwaltullgsratsmit- glied nahm er selber den Zahlungsbefehl entgegen und er- hob niellt nur keinen Rechtsvorschlag, sondern an- erkannte die Schuld ausdrücklich. B. -Die ImhofI-Motor A.-G. erhob hierauf Beschwerde indem sie Aufhebung der Zustellung des Zahlungsbefehles verlangte, da diese angesichts der bestehenden Interessen- kollission an ein anderes Verwaltungsratsmitglied hätte erfolgen sollen. (Ein weiterer Beschwerdepunkt ist gegen- standslos geworden.) C. -Die Vorinstanz hat diese Beschwerde gutgeheissen, indem sie davon ausging, bei solchen Illteressenkollisio- nen dürfe in der Tat die Zustellung nicht an das betrei-
28 Entscheidungen der Schuldbetreibullgs- bende, sondern nur an ein anderes nicht interessiertes Verwaltungsratsmitglied yorgenommen werden, wie ja auch Art. 392 Ziff. 2 die Zustellung an den interessierten Vormund ausschliesse. D. -Gegen diesen Entscheid rekurrierte Imhotf an das Bundesgericht mit dem Antrag, es sei die Zustellung des fraglichen Zahlungsbefehles aufrecht zu erhalten. Zur Begründung liess er anführen, die Zustellung sei dem Ge- setz entsprechend an ein Mitglied der Verwaltung erfolgt, wobei nicht in Betracht falle, dass dieses Mitglied selber Gläubiger sei. Vermöge ihrer Organisation nehme eben jede Aktiengesellschaft das Risiko auf sich, dass ein Ver- waltungsorgan einen Zahlungsbefehl entgegennehme und die Frist zur Rechtsyorschlagserhebung unbenützt ver- streichen lasse. Im übrigen sei er zur Entgegennahme des Zahlungsbefehls um so eher berechtigt gewesen, als es sich nur um eine kleine Forderung handle. E. -Das Betreibungsamt Interlaken hat sich diesem Rekurs angeschlossen. Die Sc/mldbetrcibungs-lInd Honkul'skammer zieht in Erwägung ~
:\0
Entscheidungen der Scbuldbetreibungs-
Niehlweiterleitung die Gläubigeransprüche exekutions-
fähig machen würde, nicht legitimiert sein.
Demnach erkennt die Schuldbetl'.-und Konkurskammer :
Auf den Rekurs des Betreibungsamtes Interlaken wird
nicht eingetreten.
Der Rekurs des Max Imhoff wird abgewiesen.
9.
Entscheid vom 20. Februar 1919 i. S. Keier.
Art. 283 SchKG. Das Verfahren nach Art. 283 SchKG ist auf
Retentionsrechte nach Art. 895 ZGB nicht anwendbar. -
Einwand des Schuldners, dass die Retentionsobjekte un-
pfändbar seien. Kompetenz dei' AUfsichtsbehörde oder des
Richters?
.'1 .• -Durch Urteil vom 21. Oktober 1918 hat das
Kantonsgericht des Kantons St-Gallen die Ehe der
Parteien geschieden und die Rekursbeklagte, Elisabeth
Baier geseh. Meier zur Bezahlung einer ausserrrechtlichen
Entschädigung von 300 Fr. an den Rekurrenten Karl
Meier verurteilt. Schon vorher hatten die Litiganten
einen Vergleich über die Ausscheidung des Mobiliars ab-
geschlossen, wonach sich der
Rekurrent u. a. verpflichtete,
der Rekursbeklagten verschiedene Möbelstücke, die
ich in seiner \Vohnung in \Vallenstadt befanden, unbe-
schwert herauszugeben.
Der Rekurrent verweigerte jedoch
in <ler Folge deren Herausgabe, mit derBegründung, dass
die Rekursbeklagte
vorerst die Prozesskostenforderung
begleicllen müsse. Die Rekursbeklagte erwirkte in der
Folge beim Bezirksamt gegen den Rekurrenten einen Exe-
kutionsbefelll, woraufhin dieser am 6. Januar über die strei-
tigen Möbel eine
Retentionsurkunde aufnehmen liess und
mit Zahlungsbefehl N°7169 des Betreibungsamtes Wallen-
stadt --in dem als Pfandgegenstände die Retentions-
objekte g('Iumlll ware 11 für die Kostenforderung gegen
und Konkurskammer. :-';0 9.
31
die Rekul'sbeklagte Betreibung auf Hauptpfand"erwer-
tung anhob. Die Rekursbeklagte schlug Recht vor, indem
sie
das geltend gemachte Pfandrecht bestritt, und ver-
langte gleichzeitig auf dem Beschwerdewege Aufhebung
der Retentionsurkunde. Sie
behauptete, die Voraus-
setzungen eines Retentionsrechtes lägen
nicht vor; selbst
wenn dies zutreffen würde, so
müsste der Retentions-
beschlag gleichwohl aufgehoben werden, weil die Reten-
tionsobjekte unpfändbar seien (Art. 92 SchKG).
Durch Entscheid vom 31. Januar hat die Aufsichts-
behörde des
Kantons St. Gallen die Beschwerde geschützt.
Die Erwägungen dieses Entscheides gehen dahin, dass von
einer Retentionsurkunde in diesem Verfahren schon des-
halb keine Rede sein könne, weil nicht ein Retentions-
recht im Sinne von Art. 283 SchKG (272-274 OR), sondern
im Sinne von Art. 895 ZGB geltend gemacht werde. Abge-
sehen
dayon wäre die Retentionsurkunde auch aufzu-
heben, weil die Retentionsobjekte
Kompetenzstücke
seien.
B -Gegen diesen, ihm am 1. Februar zugestellten
Entscheid rekurriert Karl Meier am 10. Februar an das
Bundesgericht
mit dem Antrage, er sei aufzuhebn. Auf
die
zur Begründung gemachten Ausführungen WIrd, so-
weit wesentlich, in den Erwägungen Bezug genommen
weyden; -
Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht
in Erwägung :
Die Vorinstanz hat mit Recht die vom Betreibungs-
amt 'Vallenstadt am 6. Januar aufgenommene Retentions-
urkunde kassiert. Für eine solche besteht in der Tat kein
Raum wenn nicht ein Mietretentionsrecht (Art. 272-274
OR), ondem ein Retentionsrecht nach Art. 895 ZGB
geltend gemacht wird. Abgesehen davon, dass das Gesetz
für das vom Betreibungsamt eingeschlagene Verfahren
nicht den geringsten Anhaltspunkt bietet, indem der neun-
te Titel des SchKG (Art. 282-284) die Ueberschrift « Be-
Accesso programmatico
Accesso API e MCP con filtri per tipo di fonte, regione, tribunale, area giuridica, articolo, citazione, lingua e data.