BGE 42 III 451
BGE 42 III 451Bge25 mag 1915Apri la fonte →
46Q Bntsdleidg. der Schuldbetreibung.-u. Konkurakammer. N. 79
Considerando in diritto:
Il eriterio ehe diversifiea la categoria delle persollc cui
e da aceordarsi la sospensione delI' eseeuzione in virtu
dell'art. 57 a1. 10 da quelle ehe, pur prestando servizio-
all'armata od all'amministrazione, questo privilegio non
godono (art. 57 al. 2), non e da ricercarsi nella durala dei
servizio e neppure nel luogo dove es:,o vien prestato,
poiche, a questo doppio riguardo, il disposto dell'art. 57
non fa distinzioni. A deeidere questo rieorso e dunque
affatto irrilevante, dove il debitore presti il suo serviziu e
quale ne sia
la durata, eome sarebbe indifferente se il st'l'-
vizio prestato da Mertillo fose volontario, poiche allthe
in questo caso, a mente della giurisprudellZ3 di quela
Corte, l'art. 57 al. 10 spiegherebbe i suoi effetti e l'esenl-
zione
devrebbe venir sospesa (RU 41 III p. 364 e 36,».
Criterio determinante invece e la natum delle sue presta-
zioni: se trattasi di vero e proprio servizio militare,
l'art. 57 al. 1° gli tornera applicabile e sara illvece sotto-
pasto
al diritto comune se i rapporti ehe intervengono fra
esso e l'amministrazione militare sono essenzialmeiite
quell di un contratto di servizio e lavoro, eioe deI cttn-
tratto che regge i rapporti dei funzionafi verso 10 Stan.
Ora, dalle spiegazioni date dall'autorita competente ri-
sulta ehe il debitore non si trova in tale rapporto colln
Stato e coll'amministrazione militare : egli fu da es;,;a
i.esignato al posto ehe occupa.ed e lenuto ad adempiere i
servizi inerenti, non in forza di contratto di impiego, Ill:1
per la sua qualita di milite : esso non esercita nell'armaia
e
nell'amministrazione militare federale una projessiQlIe,
quale fosse quella di funzionario 0 di istruttore, ma presta
servizio e, pertanto, non rientra nella categoria delle per:"
sone contemplate daU'alinea 2° dell'art. 57 LEF;
pronuncia:
11 ricorso e respinto.
Entscheidungen der Zivilkammern. N° 80,
EnLscheidungen der Zivilkammern. -Arrets
des sections ciYiles.
. 451
80. orten der II. Zivilabtenung vom a7. September 1916
i. S. Xon1tursmasa& der Spar-und Leihka.aae Bremgarten
gegen Brunner.
Berehnung eigener Obligationen. Verrechnung an Stelle der
Pfandverwertung, insbesondere im Konkur1;e des Piand-
;.;Hiubigers und Titelschuldners.
,4. -Der Kläger war Inhaber zweier Obligationen. der
Spar-
und Leihkasse Bremgarten im Nominalwert von
3000 und 6000 Fr, und verpfändete sie der schuld-
nerischen Kasse selbst für ein Darlehen
VOll 7000 Fr.
Nachdem über die Kasse der Konkurs ausgebrochen war.
erklärte er, die erwähnte
Schuld von 7000 Fr., sowie
weitere Schulden im Betrage von
3800 Fr" mit jenen
Obligationen von 3000 und 6000 Fr., sowie weitem For-
derungen im Betrage von 3775 Fr. 35 Cts. zu verrechnen.
und verlangte, für die Differenz von 1975 Fr. 35 Cts.
nebst Zinsen in V. Klasse kolloziert zu werden.
Die Konkursverwaltung anerkannte das
Verrechnungs-
recht des Klägers in Bezug 'auf seine übrigen Forderungen,
bestritt es aber in Bezug. auf die beiden ihr verpfändeten
Obligationen.
B. -Dureh Urteil vom 16. Juni 1916 hat das Ober-
gericht des Kantons Aargau erkannt :
« Es wird festgestellt, dass der Kläger nach Kompen-
1') sation seiner Schuld durch seine Forderungen von
1; Fr. 173355 und Zins laut Gutschein N° 6028,
.» 2000 -)) I) I) Obligation N° 839,
452 Entseheidungelt » Fr. 41 80 und Zins laut Konto-Korrent XIII/248..- »)} 3000 -» )} )} Obligation N0 645, »» 6000 -» )} )} Obligation N0 881 )} Fr. 12775 35 und Zinsen » mit einem restanzlichen Guthaben von 1975 Fr. 35 Cts. » plus Summe der Zinsen laut Eingabe u. Büchern, im » Konkurse über die Spar-und Leihkasse Bremgarten als J) Gläubiger zuzulassen und in V. Klasse zu koUozieren » ist; und die Beklagte wird angewiesen, ihre Kollokn- » tionsverfügung in diesem Sinne zu ändern. » . C. -Gegen dieses Urteil richtet sich die vorliegende Berufung mit dem Antrag auf Abweisung der Klage. Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
451 Entscheidungen der Zivilkammern. Nt> 80.
die Unzulässigkeit der Verrechnung darzutun, nicht auf
dne Bestimmung des Konkursrechts, sondern auf eine
solche des Zivilrechts
bernfen, nämlich auf Art. 891 ZGB,
wonach der Pfandgläubiger « im Falle der Nichtbefriedi-
gung ein Recht
darauf» hat, « sich aus dem Erlös des
Pfandes bezahlt zu machen
I). Diese letztere Bestimmung
ist indessen hier schon deshalb nicht anwendbar, weil
infolge der vom Kläger erklärten
Verrechnung, die als
solche einer
Zahlung gleichzustellen ist, _überhaupt kein
Fall der
« Nichtbefriedigung )} vorliegt. Wie nach Art. 95
VVG in der Lebensversicherung der Versicherer, der eine
von ihm selber ausgestellte Police belehnt
hat, berechtigt
ist, seine fällige pfandversicherte Forderung nach An-
setzung einer Nachfrist ohne weiteres
mit dem Rückkaufs-
werte der
Versichernng-zu verrechnen und also von einer
Pfandverwertung Umgang zu nehmen,
so ist beim Vor-
liegen bei d sei t i g fälliger Fordernngen, deren eine
zur Sicherheit für die andere verpfändet ist, j e der Teil
berechtigt, zu verlangen, dass die Pfandverwertung durch
Verrechnung ersetzt werde. In diesem Sinne hat denn
auch das deutsche Reichsgericht die Verrechnung als
zulässig erklärt (Reichsger. in
Zivilsachen 57 S. 364).
Auch
Art. 906 ZGB steht dieser Lösung nicht entgegen.
Allerdings darf danach der Schuldner, sobald er von der
Verpfändung benachrichtigt ist, an den Verpfänder nur
noch mit Einwilligung des Pfandgläubigers zahlen. Allein
diese Vinkulierung der Forderung bezweckt nur, dem
Pfandgläubiger die Befriedigung aus dem Pfande zu
sichern; die vorliegende Verrechnung gewährt aber ge-
rade dem Pfandgläubiger seine Befriedigung
aus dem
Pfande, indem seine Forderung
aus Darlehen durch Ver-
1"t>chnungmit seiner Schuld aus der Obligation getilgt wird.
Demnach
hat das Bundesgericht
erkannt:
Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Ober-
gerichts des Kantons Aargau vom 16. Juni 1916 bestätigt.
Entscheidungen der Schuldbetreibungs-und Konkurskammer.
Arrets de la Chambre des poursuites et des failIites.
81. Arrit du 21 ciecembre 1916 dans Ia cause
Ba.nque populaire suisse.
Concordat par abandon d'actif: le liquidateur de l~
masse des creanciers, designe dans le concordat hOIllologue
par l'autorite, n'erst pas un mandataire prve; il exer,ce des
fonetions officielles et est de ce chef soumlS au controle de
autorites de surveillance. Par analogie avec ce qui est pres':'
erit en maUere de faillite il est tenu, tout au moins lorsque
l'actif comprend des immeubles hypotheques, de dress er un
etat de collocation que les interesses peuvent attaquer par
Ia voie et dans les delais prevus arart. 250 LP.
A. -James Calame, hotelier, etait proprietaire d'im-
meubles (N°S 540, 541, 571, 574), situes aux Brenets. Le
mobilier existant dans les bätiments construits sur les
art. 540 et 541 (hotel) a He inscrit comme accessoire
immobilier
apres l' entree en vigueur du Code civil suisse.
Les immeubles Calame etaient
greves de quatre hypo-
theques, constituees :
1a premiere le 1 er septembre 1908
en faveur du CrMit fon eier neuchätelois, Ia seconde Ie
24 novembre 1908 en faveur de Ja Banque fMerale, Ia
troisieme
Ie 8 avril1913 en faveur de la Banque populaire
suisse, Ia quatrieme le
11 septembre 1914 en faveur de
dame Kümmerlin. Dans les actes de constitution des
hypotheques 3
et 4, il est stipule que le gage comprend
les accessoires immobiliers;
il n'est rien mentionne de
semblable
apropos des hypotheques 1 et 2.
Le 25 mai 1915 Calame a obtenu un sursis general aux
AS 42 111 -1916
Accesso programmatico
Accesso API e MCP con filtri per tipo di fonte, regione, tribunale, area giuridica, articolo, citazione, lingua e data.