Bankruptcy office; payment of a dividend to a creditor’s representative; requirement of proof of authority. The rule that a debt-enforcement office may not generally insist on written authorization from a commercial representative for every enforcement act does not apply to the disbursement of money. Since a payment to an unauthorized representative does not discharge the office’s debt and may expose it to a second payment, the office may, in its own interest, make payment dependent on production of a special written power of attorney. Supervisory authorities cannot compel such payment without proof of authority (consid. 1).
Entscheidungen der Schuldbetreibungs- sep. 14 pag. 177 ): ma questo principio non pun tro- vare applicazione nella specie. poiche a decidere deI- l'applicabilita delI'art. 92 e detenninante il domicilio deI debitüt'e nel momento deI pignoramento 0 della dichia- razione di fallimento. Nel caso in esame il debitore di- morava rertamente ancora a Lugano quando Iu dichia- rato il fallimento, perehe, se ein non fosse, il fallimento non avrebbe potuto venir aperto in quel luogo. DeI resto l'istanza cantollale accerta ehe il fallito abbandonö if paese dopo il decreto di fallimento. :3. --Dubbio sara invece se il beneJicio di cui all' lr 1. 9 LEF ntm debba venir rifiutato a chi 10 domanda pel' mczzo di un mandatario, ove risulti dalle circostanze ill eui il debitore si trova ehe ne lui ne la sun famiglia !lUll potranno servirsi personalmellte dei heni asserti impi- gnorabili. Ma neIla fattispecie non l stabilito ehe eolt- corrano queste circostanze, poiche, qualltunque il debitOl'c abbia abbandonato il suo domicilio e che il nuovo non sia nota alle Autoritä, non e esc1uso ehe abbia affidato al suo rappresentante in Lugano il compito di trasmettere al suo nuovo indirizzo i mobili impignorabili. Comunque, non fu neanche asserito ehe nelle condizioni in cui il debitore si trova questi beni gli iallo inutili 0 che esso non possa servirsene. Se l'ufficio non ha ancora designato gli oggetti im- pignorabili, esso dovra farIo a mente dell' art. 32 deI regolamento concernente l'amministrazione degli Uffici dei fallimenti 13luglio 1911. Questo provvedimento. im- pugnabile dal debitore e dai creditori, dovra venir 101'0 comunicato nel modo prescritto dagli art, 31 e 32 di detto Jegolamento. Pronuncia: Il ricorso e ammesso nel senso dei considerandi. Ed. gell. 37 N° 71. und Konkurskammer. No 79.
) Handbuch p. 149 befürworteten Auffassung, dass die Vorlage einer Vollmacht seitens des vertraglichen Ver- ,) treters eines Gläubigers vom Betreibungsbeamten jeder- zeit verlangt werden könne und von ihrer Beibringung ); die Fortsetzung des Verfahrens abhängig gemacht werden könne -) in einem neueren Entscheid (Pra- .. xis II pag. 25) entschieden hat, es würde dem ) Sinne und Geist des Gesetzes widersprechen, wenn man von einem agent d'affaires verlangen würde,
370 EntseheidngeD der SchuIdbetreibungs- dass er sich jedesmal zur Stellung eines Betreibungs- I) begehrens für einen Klienten durch die Vorlage einer Vollmacht legitimiere, so ist doch zu beachten, dass die Berechtigung des Amtes vom vertragsmässig be- l) stellten Gläubigervertreter die Beibringung einer Voll- macht zu verlangen in den Fällen nie in Zweifel ge- I) zogen worden ist, in denen es sich wie vorliegend, um I) die Leistung einer Zahlung des Amtes an den Gläu- bigervertreter handelt. (Vgl. Archiv II N° 31 Erw. 1 am Schluss; Archiv III N° 89, Anmerkung der Re- I) daktion, Schlusssatz; Praxis II pag. 26 Erw. 4 am Schluss und Erw. 5 am Anfang.) ) C. -Diesen Entscheid hat der Rekurrent am 27. Ok- tober 1915 unter Erneuerung seines Begehrens an das Bundesgericht weitergezogen. Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht in Erwägung: Das Bundesgericht hat allerdings, wie schon die Vorinstanz hervorgehoben hat, im Entscheid in Sachen de Broches des Combes vom 3. Oktober 1912 (AS Sep.-Ausg. 15 N° 72 ) erklärt, dass das Betreibungsamt nicht allgemein von gewerbsmässigcll Gläubigervertretern für jede von ihhen verlangte Be- treibungshandlung die Vorlegung einer schriftlichen Voll- macht des Auftraggebers fordern dürfe. Allein aus diesem Grundsatz folgt keineswegs, dass die Betreibungs- und Konkursämter verpflichtet seien, ohne Ausweis über die Bevollmächtigung Geldbeträge für Gläubiger an deren Vertreter zu zahlen. Der angegebene Grundsatz beruht auf der Erwägung, dass der Beamte,wenn er einem von einem nichtbevolhnächtigten Vertreter gestellten Be- treibungsbegehren in gutem Glauben Folge gibt, damit nicht schadenersatzpflichtig wird, weil es Sache des Schuldners ist, eine Betreibungshandlung wegen man- gelnder Bevolhnächtigung des Gläubigervertreters aIml- Ges.-Ausg. 38 I N0 116. und Konkurskammer. N° 79.
ft' hten. Wenn dagegen ein Konkursbeamter . die Kon- kursdividende für einen Gläubiger an einen nicht be- vollmächtigten Vertreter auszahlt, wird er hiedurch nicht befreit, sondern läuft Gefahr, den Betrag noch- mals - an den Berechtigten' -zahlen zu müssen. Es muss daher im Ermessen des Konkursbeamten liegen, zu bestimmen, ob er die Zahlung einer Dividende an den Vertreter eines Gläubigers von einer besondern schriftlichen Vollmacht abhängig machen wolle. Weder der Vortlaut, noch Sinn und Geist des Betreibungsge- setz es spricht dafür, dass die Ämter bei der Auszahlung von Geldbeträgen nicht ebenso vorsichtig sein dürften, wie jeder Privatmann. Die Aufsichtsbehörden können daher einen Konkursbeamten nicht entgegen seinem Willen zwingen, Zahlungen an einen Vertreter ohne Aus- weis über die Bevollmächtigung zu machen. Daraus, dass das Konkursamt die für Frau Single bestimmten Mitteilungen dem Rekurrenten zugehen liess, ohne von seinem Rechte, einen Ausweis über die Bevollmächtigung zu verlangen, Gebrauch zu machen, kann nach dem Ge- sagten nicht geschlossen werden, der Konkursbeamte habe ein für allemal, also auch für alle andern Konkurs- stadien ohne Rücksicht auf seine eigene persönliche Ver- antwortlichkeit, den Rekurrenten als Vertreter der Frau Single anerkannt und auf eine schriftliche Vollmacht zu seiner eigenen Deckung verzichtet. Demnach hat die Schuldbetreibungs-u. Konkurskammer . erkaTInt: Der Rekurs wird abgewiesen.