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BGE 2 I 39 ΓÇó Art. 59 BV does not govern intr cantonal venue
BGE 2 I 39Raccolta ufficiale del Tribunale federale (DTF) / Volume I26 feb 1876Dismissed
Vogel challenged Lucerne cantonal decisions requiring him to proceed before the Habsburg district court in a damages case brought by Johann Seeberger. He argued that Art. 59 BV entitled him to be sued before the court of his domicile. The Federal Supreme Court held that Art. 59 BV concerns only inter-cantonal relations and not the internal judicial organization of a canton. Since the dispute concerned only which Lucerne court was competent, the matter was governed exclusively by cantonal law. The complaint was dismissed as unfounded.
Art. 59 BV; internal cantonal venue and federal review; Art. 59 BV protects only inter-cantonal jurisdiction and does not regulate the allocation of cases among courts within the same canton. A dispute as to whether one or another district court of a canton is competent is determined exclusively by cantonal law; the Federal Supreme Court has no authority to review the interpretation and application of such cantonal rules (consid. 1-3).
BGE 2 I 39 - Johann Seeberger
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BGE 2 I 49 - Johann Lüthy
BGE 1 I 136 - Meyer-Keppler
Sachverhalt
A.
B.
C.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Erwägung 1
Erwägung 2
Erwägung 3
Demnach hat das Bundesgericht erkannt:
Bearbeitung, zuletzt am 15.03.2020, durch: Philip Lengacher, A. Tschentscher
Sachverhalt
A.
Johann Seeberger in Ebikon, Kanton Luzern, belangte den Rekurrenten vor dem luzernischen Bezirksgerichte Habsburg für Ersatz des auf 800 Fr. berechneten Schadens, welchen Rekurrent ihm durch Ablagerung und Abfuhr von Holz an einem im Bezirke Habsburg liegenden Grundstücke verursacht habe und wofür Seeberger an dem betreffenden Holze ein Retentionsrecht geltend gemacht hatte. Rekurrent bestritt die Kompetenz des Bezirksgerichtes Habsburg, weil es sich um eine persönliche Forderung handle, für welche er vor dem Bezirksgerichte Luzern, als dem Richter seines Wohnortes, gesucht werden müsse; allein diese Einrede wurde sowohl vom Bezirksgerichte Habsburg als vom luzernischen Obergerichte verworfen und Rekurrent verpflichtet, sich auf die Klage einzulassen. 1
B.
Hierüber beschwerte sich Vogel beim Bundesgerichte und verlangte, daß die Erkenntnisse der luzernischen Gerichte, als im Widerspruche stehend mit dem in Art. 59 der Bundesverfassung dem aufrechtstehenden Schuldner gewährleisteten Rechte, aufgehoben werden. 2
C.
Seeberger trug auf Verwerfung der Beschwerde an, indem die rekurrirten Erkenntnisse den Vorschriften des luzernischen Gesetzes entsprechen und der Art. 59 der Bundesverfassung hier deßhalb nicht zur Anwendung komme, weil es sich um einen Prozeß zwischen Einwohnern desselben Kantons handle. 3
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Erwägung 1
Erwägung 2
Erwägung 3
Demnach hat das Bundesgericht erkannt:
Die Beschwerde ist als unbegründet abgewiesen. 7
1994-2020 Das Fallrecht (DFR).