Tax fine procedure and remand to prosecuting authority

WBE.2006.208Tribunale amministrativo / 2a camera7 feb 2007Confirmed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The cantonal tax office appealed in a case concerning an administrative fine for failure to comply with tax procedural duties. The court held that, under § 235 StG and correspondingly Art. 55 StHG, the cantonal tax office acts as the prosecuting authority in such proceedings. It further accepted that the tax appeal court could remit the matter to that authority. The remand order was therefore upheld.

Massima Omnilex

§ 235 StG; Art. 55 StHG; administrative fine for breach of tax procedural duties; role of the cantonal tax office and remand competence. In proceedings concerning an Ordnungbusse for wilful or negligent non-compliance with tax procedural duties, the cantonal tax office performs the function of prosecuting authority. Where the tax appeal court remits the matter for action by that authority, such remand is procedurally unobjectionable. The distribution of functions under the tax penalty regime corresponds to the system of Art. 55 StHG; the prosecuting role of the tax office is not displaced by the review authority's power to send the case back (consid. 2-6).

Testo completo

2007 Kantonale Steuern 91 bei Freizügigkeitseinrichtungen vorhandenen Kapitals vorgeschrieben ist (Art. 4 Abs. 2 bis FZG), ist somit bei beiden Tatbeständen eine identische steuerliche Behandlung sachlich geboten. Wenn es um die Höhe des zulässigen Einkaufs in eine andere Vorsorgeeinrichtung geht, ist alles gestützt auf Art. 13 Abs. 1 und 2 FZG vorhandene Kapital als bereits zur Verfügung stehendes Spar- oder Deckungskapital zu behandeln. Daran ändert Art. 60a Abs. 1 lit. c BVV 2, wonach die zulässige Einkaufssumme für jedes Ereignis, das zu einem Einkauf führt, gesondert festzusetzen ist, nichts; diese Bestimmung besagt nichts über die Anrechenbarkeit des vorhandenen BVG-Kapitals. 3.3.2.2. Die bei der Vorsorgeeinrichtung der B. AG gemäss Art. 13 Abs. 2 FZG vorhandenen Fr. 620'605.-- sind somit entgegen den Darlegungen der Beschwerdegegner in die Berechnung einzubeziehen. 3.3.2.3. Bei dieser Auslegung ist es konsequent, spätere Einkäufe in die Vorsorgeeinrichtung, bei der das Kapital nach Art. 13 Abs. 2 FZG nach wie vor liegt, selbst dann steuerlich vollumfänglich anzuerkennen, wenn der Einkauf mit diesem Kapital finanziert wird. Beim Beschwerdegegner spielt dies allerdings keine Rolle, da sich schon nach kurzer Zeit ergab, dass sich die (behauptungsweise) vorgesehene Aufstockung seines Engagements bei der B. AG, die zu einem höheren Gehalt und damit verbunden zu einem Einkauf in die höheren Vorsorgeleistungen (zu finanzieren mit dem bei der Vorsorgeeinrichtung der B. AG liegenden Art. 13 Abs. 2 FZG-Kapital) geführt hätte, nicht verwirklichte. 25 Allgemeine Abzüge.

  • Zuwendungen an die steuerbefreiten politischen Parteien sind abzugsfähig. Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 7. Februar 2007 in Sachen Kantonales Steueramt gegen Steuerrekursgericht und E.T. (WBE.2006.208). Publiziert in StE 2007, B 27.4 Nr. 18. (Hinweis: das Bundesgericht hat später entgegengesetzt entschieden: Urteil 2A.647/2005 = StE 2007, A 23.14)

92 Verwaltungsgericht 2007 26 Nachweis des Vertretungsverhältnisses. Fristwiederherstellung.

  • Die Bekanntgabe eines Vertretungsverhältnisses für eine bestimmte Steuerperiode bezieht sich nicht auch auf frühere Steuerperioden (Erw. 1.1).
  • Voraussetzungen der Fristwiederherstellung (Erw. 2). vgl. AGVE 2007 48 211 27 Treu und Glauben. Anspruch auf Veranlagung gemäss einer zuvor erhaltenen unrichtigen Auskunft?
  • Voraussetzungen für die Verbindlichkeit einer unrichtigen Auskunft.
  • Nachweis nachteiliger Dispositionen, wenn diese in (behaupteten) Unterlassungen bestehen. vgl. AGVE 2007 51 217 28 "Ordnungsbusse" wegen Verletzung von Verfahrenspflichten im Steuerrecht (§ 235 StG).
  • Verfahren. Aufgaben des Kantonalen Steueramtes als Anklagebehörde (Erw. 2-4).
  • Rückweisung des Verfahrens durch das Steuerrekursgericht an die Anklagebehörde (Erw. 5-6). Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 2. Mai 2007 in Sachen Kantonales Steueramt gegen Steuerrekursgericht und I.M. (WBE.2006.321). Aus den Erwägungen 1. Wer trotz Mahnung einer Verfahrenspflicht nach StG vorsätzlich oder fahrlässig nicht nachkommt, namentlich die Steuererklärung oder die dazu verlangten Beilagen nicht einreicht, wird mit Busse bis zu Fr. 1'000.--, in schweren Fällen oder bei Rückfall bis zu Fr. 10'000.-- bestraft (§ 235 Abs. 1 StG; übereinstimmend mit Art. 55 StHG).

Parole chiave

tax penaltyprocedural dutiesprosecuting authorityremandadministrative fine

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the cantonal tax office acts as the prosecuting authority in proceedings for an administrative fine for breach of tax procedural duties.

Decisione estratta

Yes. In such proceedings, the cantonal tax office has the functions of the prosecuting authority.

Motivazione estratta

The court read § 235 StG, in line with Art. 55 StHG, as assigning the tax office the role of authority that initiates and conducts the accusation in the fine procedure.

Questione giuridica chiave

Whether the tax appeal court could remand the fine proceedings to the prosecuting authority.

Decisione estratta

Yes. The remand by the tax appeal court was permissible.

Motivazione estratta

Because the tax office is the prosecuting authority in this type of proceeding, the remand to that authority was procedurally correct.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.