Bundesverwaltungsgericht W114 2270579-1

W114 2270579-1Tribunale amministrativo federale21 lug 2023

Regest

Behebung der Entscheidung Direktzahlung gekürzte Ausfertigung Kassation mündliche Verhandlung mündliche Verkündung Prämiengewährung Zahlungsansprüche Zuteilung Zuweisung

Testo completo

Bundesverwaltungsgericht W114 2270579-1

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 21.07.2023
  • ECLI: ECLI:AT:BVWG:2023:W114.2270579.1.00

Spruch

W114 2270579-1/5E

GEKÜRZTE AUSFERTIGUNG DES AM 06.07.2023 MÜNDLICH VERKÜNDETEN ERKENNTNISSES

IM NAMEN DER REPUBLIK!

Das Bundesverwaltungsgericht hat nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 06.07.2023 durch den Richter Mag. Bernhard DITZ über die Beschwerde von XXXX , BNr. XXXX , gegen den Bescheid des Vorstandes für den GB II der Agrarmarkt Austria, Dresdner Straße 70, 1200 Wien (AMA) vom 10.01.2022, AZ II/4-DZ/21-19133267010, betreffend Direktzahlungen für das Antragsjahr 2021, entschieden:

A)

1. Der Beschwerde wird stattgegeben. Der angefochtene Bescheid wird behoben.

2. Der AMA wird aufgetragen vor der Zuerkennung von Direktzahlungen für das Antragsjahr 2021 an XXXX , BNr. XXXX , über dessen „Antrag auf Zuteilung von Zahlungsansprüchen aus der Nationalen Reserve infolge spezifischer Situationen bzw. als Ausgleich für spezifische Nachteile gemäß Art. 30 Abs. 7 lit. b der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013“ zu entscheiden.

B)

Die Revision ist gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig.

Begründung

Gemäß § 29 Abs. 5 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz – VwGVG, BGBl. I Nr. 33/2013 idgF, kann das Erkenntnis in gekürzter Form ausgefertigt werden, wenn von den Parteien auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof verzichtet oder nicht binnen zwei Wochen nach Ausfolgung bzw. Zustellung der Niederschrift gemäß Abs. 2a eine Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß Abs. 4 von mindestens einem der hiezu Berechtigten beantragt wird. Die gekürzte Ausfertigung hat den Spruch sowie einen Hinweis auf den Verzicht oder darauf, dass eine Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß Abs. 4 nicht beantragt wurde, zu enthalten.

Diese gekürzte Ausfertigung des nach Schluss der mündlichen Verhandlung am 06.07.2023 verkündeten Erkenntnisses ergeht gemäß § 29 Abs. 5 VwGVG, da ein Antrag auf Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß § 29 Abs. 4 VwGVG durch die belangte Behörde innerhalb der zweiwöchigen Frist nicht gestellt wurde und auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof durch die beschwerdeführende Partei am 06.07.2023 ausdrücklich verzichtet wurde.

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