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Art. 10

946.101OAREFederal Council Ordinance1 gen 2007Fonte originale
  1. L’ASRE decide in merito alla conclusione dell’assicurazione non appena è conclusa la procedura di proposta ed esame e il proponente ha comunicato per scritto di aver concluso l’esportazione oppure l’operazione di finanziamento ivi connessa (negozio di base). In fondati casi eccezionali l’ASRE può decidere in merito alla conclusione dell’assicurazione prima che sia stato concluso il negozio di base.
  2. Nella decisione l’ASRE può escludere dall’assicurazione determinati rischi, limitare l’estensione dell’assicurazione oppure assoggettare l’assicurazione a oneri o condizioni.
  3. Se l’ASRE conclude l’assicurazione mediante contratto di diritto pubblico vale quanto segue:
    1. l’assicurazione è considerata conclusa all’atto dell’invio allo stipulante del contratto d’assicurazione firmato;
    2. se l’ASRE si discosta dalla proposta o assoggetta l’assicurazione a oneri o condizioni, l’assicurazione è considerata conclusa all’atto della dichiarazione di accettazione da parte dello stipulante del contratto d’assicurazione inviatogli dall’ASRE; l’ASRE fissa un termine per la dichiarazione d’accettazione.

1 commentary

N1.Nachweis nachträglicher Vertragsänderungen

Die Vorinstanz stützte sich auf Art. 10 Abs. 3 SERV‑V und stellte fest, dass die von der Beschwerdeführerin behauptete nachträgliche Vertragsanpassung nicht durch Urkunden belegt worden sei; nach Art. 10 Abs. 3 (lit. a) gilt die Versicherung mit Zusendung des unterzeichneten Vertrags als zustandegekommen.

Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin behaupteten Vertragsänderung hat das Verwaltungsgericht zunächst festgehalten, dass die heutige Beschwerdeführerin, namentlich aufgrund der unterzeichneten Ermächtigungs- und Verpfichtungserklärungen (vgl. E. 1.2 i.f. hiervor), um die Zweckbindung der Kreditmittel für die Herstellung der Exportgüter (vgl. auch Art. 21 SRVG) gewusst habe. Indessen habe sie die zwei Fabrikationskredite unbestrittenermassen ausschliesslich für die Entwicklung eines Prototyps und nicht, wie vereinbart, für die Herstellung der 40 für den Export vorgesehenen Reinigungsroboter verwendet. Eine nachträgliche Vertragsanpassung in einen "Entwicklungskredit", wie von ihr behauptet, sei nicht durch Urkunden belegt worden (vgl. Art. 10 Abs. 3 lit. a SERV-V, wonach die Versicherung mit der Zusendung des unterzeichneten Versicherungsvertrags an die Versicherungsnehmerin als zustandegekommen gilt). Sodann hat die Vorinstanz erwogen, dass eine solche Vertragsanpassung ohnehin rechtswidrig gewesen wäre, da die Fabrikationskreditversicherungen in Form von öffentlich-rechtlichen Verträgen abgeschlossen worden seien und solche Verträge sowie allfällige im Nachgang erfolgte Verfügungen mit den Rechtsnormen jeder Stufe übereinstimmen müssten. Zudem könne sich die Beschwerdeführerin ihrer Erstattungsverpflichtung nicht entziehen, mit der Behauptung, sie habe den Kredit anders als ursprünglich vereinbart verwendet, zumal eine an das Finanzinstitut geleistete Entschädigung nach der gesetzlichen (Art. 21a Abs. 2 SERVG) und vertraglichen Regelung (Ziff.