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Art. 3novies

831.201OAIFederal Council Ordinance1 gen 1961Fonte originale
  1. A condizione che figurino negli elenchi di cui all’articolo 52 capoverso 1 LAMal1, l’assicurazione per l’invalidità rimborsa:
    1. le specialità farmaceutiche e i medicamenti confezionati; e
    2. i preparati e le sostanze attive e ausiliarie impiegati per la prescrizione magistrale.
  2. Rimborsa inoltre:
    1. i medicamenti necessari per la cura delle infermità congenite secondo l’articolo 3sexies;
    2. i provvedimenti diagnostici necessari per la diagnosi o la cura delle infermità congenite e dei relativi postumi;
    3. le analisi di laboratorio; e
    4. i mezzi e gli apparecchi diagnostici o terapeutici.

Footnotes

  1. RS 832.10

1 commentary

N1.Vergütung diagnostischer Abklärungen bei Geburtsgebrechen

Die Invalidenversicherung vergütet diagnostische Abklärungen und Massnahmen, die der Diagnose oder Behandlung eines Geburtsgebrechens und seiner Folgen dienen. Solche Abklärungsmassnahmen fallen unter Art. 45 ATSG und können auch vergütet werden, wenn sie nicht vom Versicherungsträger angeordnet wurden, sofern sie für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Teil nachträglich zugesprochener Leistungen bildeten.

Gemäss Art. 45 Abs. 1 ATSG übernimmt der Versicherungsträger die Kosten der Abklärung, soweit er die Massnahmen angeordnet hat (Satz 1). Hat er keine Massnahmen angeordnet, übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden (Satz 2; Urteile 9C_608/2020 vom 18. Juni 2021 E. 4.2; 9C_567/2015 vom 13. April 2016 E. 7; vgl. auch Urteil 9C_764/2014 vom 21. Juli 2015 E. 3.2.2 [zu aArt. 78 Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 2021 in Kraft gewesenen Fassung]). Gemäss Art. 3novies Abs. 2 lit. b IVV vergütet die Invalidenversicherung auch diagnostische Massnahmen, die der Diagnose oder Behandlung eines Geburtsgebrechens und seiner Folgen dienen.
Gemäss Art. 45 Abs. 1 ATSG übernimmt der Versicherungsträger die Kosten der Abklärung, soweit er die Massnahmen angeordnet hat (Satz 1). Hat er keine Massnahmen angeordnet, übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden (Satz 2; Urteile 9C_608/2020 vom 18. Juni 2021 E. 4.2; 9C_567/2015 vom 13. April 2016 E. 7; vgl. auch Urteil 9C_764/2014 vom 21. Juli 2015 E. 3.2.2 [zu aArt. 78 Abs. 3 IVV in der bis 31. Dezember 2021 in Kraft gewesenen Fassung]). Gemäss Art. 3novies Abs. 2 lit. b IVV vergütet die Invalidenversicherung auch diagnostische Massnahmen, die der Diagnose oder Behandlung eines Geburtsgebrechens und seiner Folgen dienen.