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Art. 43

221.302LSRFederal Act1 set 2007Fonte originale
  1. Se una persona fisica o un’impresa di revisione adempie i compiti di un ufficio di revisione, le disposizioni della presente legge si applicano non appena le nuove disposizioni del 16 dicembre 2005 concernenti l’ufficio di revisione diventano applicabili alla persona giuridica da verificare.
  2. Se una persona fisica o un’impresa di revisione fornisce altri servizi di revisione, il nuovo diritto si applica con l’entrata in vigore della presente legge.
  3. Le persone fisiche e le imprese di revisione che entro quattro mesi dall’entrata in vigore della presente legge presentano all’autorità di sorveglianza una domanda di abilitazione a esercitare la funzione di revisore, perito revisore o impresa di revisione sotto sorveglianza statale possono fornire servizi di revisione ai sensi dell’articolo 2 lettera a fino a quando è pronunciata la decisione sull’abilitazione. L’autorità di sorveglianza conferma per scritto al richiedente che la domanda è stata presentata entro il termine prestabilito. Essa informa la borsa in merito alle domande presentate per ottenere l’abilitazione a esercitare la funzione di impresa di revisione sotto sorveglianza statale.
  4. L’esperienza professionale acquisita fino a due anni dall’entrata in vigore della presente legge sotto la sorveglianza di persone che adempiono le condizioni definite nell’ordinanza del 15 giugno 19921sui requisiti professionali dei revisori particolarmente qualificati è considerata esperienza professionale ai sensi dell’articolo 4.
  5. L’esperienza professionale acquisita fino a due anni dall’entrata in vigore della presente legge sotto la sorveglianza di persone che adempiono le condizioni in materia di formazione secondo l’articolo 4 capoverso 2 è considerata esperienza professionale ai sensi dell’articolo 5.
  6. Nei casi di rigore, l’autorità di sorveglianza può riconoscere anche un’esperienza professionale non conforme alle condizioni legali, se è provato che i servizi di revisione sono forniti in maniera ineccepibile sulla scorta di un’esperienza pratica pluriennale.

Footnotes

  1. [RU 1992 1210]

2 commentaries

N1.Härtefallklausel nur für Ausgebildete

Die Härtefallklausel des Art. 43 Abs. 6 RAG kommt nicht Personen ohne abgeschlossene Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG zugute. Sie ist auf Personen zu beschränken, die eine Ausbildung gemäss Art. 4 Abs. 2 RAG absolviert haben und trotz langjähriger praktischer Erfahrung die Anforderungen an die beaufsichtigte Fachpraxis nicht erfüllen oder deren Fachpraxis aus nachvollziehbaren Gründen nicht nachweisbar ist.

Mit der Härtefallklausel von Art. 43 Abs. 6 RAG sollen Personen privilegiert zugelassen werden, welche zwar die Anforderungen an die beaufsichtigte Fachpraxis nicht erfüllen, aber über langjährige Erfahrung verfügen und somit für sorgfältige Arbeit garantieren können. Die Ausnahmeregelung soll aber insbesondere nicht ermöglichen, dass Praktikerinnen und Praktiker ohne abgeschlossene Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG oder ohne qualifizierte Berufserfahrung als Revisionsexpertinnen, Revisionsexperten, Revisorinnen oder Revisoren zugelassen werden (vgl. Urteil des BGer 2C_895/2011 vom 10. April 2012 E. 2.3). Sie muss auf Personen beschränkt bleiben, die über eine Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG verfügen und eine langjährige praktische Erfahrung vorweisen können, aber die Anforderungen an die Fachpraxis nicht erfüllen oder die erworbene Fachpraxis aus nachvollziehbaren Gründen nicht nachweisen können (vgl. Botschaft RAG, BBl 2004 4093 f.). Personen ohne Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG können von dieser Ausnahmebestimmung nicht profitieren (Urteile des BVGer B-1940/2008 vom 10.
Mit der Härtefallklausel von Art. 43 Abs. 6 RAG sollen Personen privilegiert zugelassen werden, welche zwar die Anforderungen an die beaufsichtigte Fachpraxis nicht erfüllen, aber über langjährige Erfahrung verfügen und somit für sorgfältige Arbeit garantieren können. Die Ausnahmeregelung soll aber insbesondere nicht ermöglichen, dass Praktikerinnen und Praktiker ohne abgeschlossene Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG oder ohne qualifizierte Berufserfahrung als Revisionsexpertinnen, Revisionsexperten, Revisorinnen oder Revisoren zugelassen werden (vgl. Urteil des BGer 2C_895/2011 vom 10. April 2012 E. 2.3). Sie muss auf Personen beschränkt bleiben, die über eine Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG verfügen und eine langjährige praktische Erfahrung vorweisen können, aber die Anforderungen an die Fachpraxis nicht erfüllen oder die erworbene Fachpraxis aus nachvollziehbaren Gründen nicht nachweisen können (vgl. Botschaft RAG, BBl 2004 4093 f.). Personen ohne Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG können von dieser Ausnahmebestimmung nicht profitieren (Urteile des BVGer B-1940/2008 vom 10.

N2.Dauerhafte Ausnahmeregelung trotz Übergangsbestimmung

Obschon Art. 43 Abs. 6 RAG gesetzessystematisch bei den Übergangsbestimmungen steht, ist sie nach der Rechtsprechung und der Botschaft keine befristete Übergangsregelung, sondern eine Ausnahmeregelung, die unbefristet Anwendung findet (vgl. Botschaft RAG; Urteil BVGer B-1379/2010).

Nach Art. 43 Abs. 6 RAG kann die Aufsichtsbehörde in Härtefällen auch Fachpraxis anerkennen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt, sofern eine einwandfreie Erbringung von Revisionsdienstleistungen auf Grund einer langjährigen praktischen Erfahrung nachgewiesen wird. Obschon diese Bestimmung gesetzessystematisch bei den Übergangsbestimmungen eingeordnet ist, handelt es sich nicht um eine befristete Übergangsregelung, sondern um eine Ausnahmeregelung (vgl. Botschaft RAG, BBl 2004 4093), die unbefristet Anwendung findet (Urteil des BVGer B-1379/2010 vom 30. August 2010 E. 7.4.1).
Nach Art. 43 Abs. 6 RAG kann die Aufsichtsbehörde in Härtefällen auch Fachpraxis anerkennen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt, sofern eine einwandfreie Erbringung von Revisionsdienstleistungen auf Grund einer langjährigen praktischen Erfahrung nachgewiesen wird. Obschon diese Bestimmung gesetzessystematisch bei den Übergangsbestimmungen eingeordnet ist, handelt es sich nicht um eine befristete Übergangsregelung, sondern um eine Ausnahmeregelung (vgl. Botschaft RAG, BBl 2004 4093), die unbefristet Anwendung findet (Urteil des BVGer B-1379/2010 vom 30. August 2010 E. 7.4.1).