Aufgrund von Art. 100 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) vom 30. Juni 1978, LGBl. 1978 Nr. 18, Art. 39 des Gesetzes vom 21. Juni 1989 über die Landespolizei (Polizeigesetz; PolG), LGBl. 1989 Nr. 48, Art. 51 Abs. 2 des Gesetzes vom 17. September 2008 über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz; WaffG), LGBl. 2008 Nr. 275, Art. 1 und 2 des Gesetzes vom 1. Juni 1922 betreffend vorläufige Einhebung von Gerichts- und Verwaltungsgebühren, LGBl. 1922 Nr. 22, Art. 35 ff. des Gesetzes vom 21. April 1922 über die Landesverwaltungspflege, LGBl. 1922 Nr. 24, sowie Art. 31 Abs. 4, Art. 79 Abs. 2 und Art. 82 des Gesetzes vom 13. Juni 2025 über das Verwaltungsstrafrecht und das Verwaltungsstrafverfahren (Verwaltungsstrafgesetz; VStG), LGBl. 2025 Nr. 375, verordnet die Regierung: 1
Art. 1 Ermächtigung
Die Landespolizei hebt die in Art. 2 festgesetzten Verwaltungsgebühren ein.
Art. 2 Festsetzung der Verwaltungsgebühren
Die Verwaltungsgebühren der Landespolizei werden wie folgt festgesetzt: 1. Gebühren nach der Waffengesetzgebung Franken 1.1 Waffenerwerbsschein 50.- 1.2 Ausnahmebewilligung für den Erwerb und Besitz sowie das Vermitteln von: 1.2.1 Dolchen und Messern nach Art. 10 WaffV 50.- 1.2.2 Waffen nach Art. 4 Abs. 1 Bst. a bis e und g bis i WaffG 150.- 1.2.3 wesentlichen und besonders konstruierten Waffenbestandteilen für Waffen nach Art. 4 Abs. 1 Bst. a bis e WaffG 50.- 1.2.4 Waffenzubehör 100.- 1.3 Ausnahmebewilligung für das Schiessen mit Seriefeuerwaffen (Art. 4 Abs. 3 WaffG) 100.- 1.4 Ausnahmebewilligung für Angehörige bestimmter Staaten (Art. 9 Abs. 2 WaffG) 150.- 1.5 Ausnahmebewilligung für Herstellung, Umbau und verbotene Abänderungen (zuzüglich der effektiven Kosten gemäss Rechnungsstellung der Prüfstelle; Art. 26 und 27 WaffG) 100.- 1.6 Waffenhandelsbewilligung: 1.6.1 Praktische Prüfung 150.- 1.6.2 Theoretische Prüfung 150.- 1.6.3 Erteilung 350.- 1.6.4 Anpassung einer bestehenden Bewilligung 150.- 1.7 Betriebsbewilligung für eine Schiessstätte 350.- 1.8 Waffentragbewilligung: 1.8.1 Praktische Prüfung 70.- 1.8.2 Theoretische Prüfung 70.- 1.8.3 Erteilung 50.- 1.8.4 Anpassung einer bestehenden Bewilligung 20.- 1.9 Sicherstellung und Aufbewahrung von Waffen: 1.9.1 Pro Waffe 200.- 1.9.2 Aufbewahrung pro Fall und nach Aufwand max. 5 000.- 1.10 Durchführung von Typenprüfungen (zuzüglich der effektiven Kosten gemäss Rechnungsstellung der Prüfstelle) 200.- 1.11 Bewilligung für verbotene Munition (Art. 25 Abs. 2 WaffV) 50.- 1.12 Europäischer Feuerwaffenpass: 1.12.1 Ausstellung eines Europäischen Feuerwaffenpasses (Art. 33 Abs. 2 WaffG) 80.- 1.12.2 Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Europäischen Feuerwaffenpasses (Art. 33 Abs. 2 WaffG) 40.- 1.12.3 Eintragung weiterer Waffen in einen gültigen Europäischen Feuerwaffenpass 20.- 1.13 Ausstellung einer Waffenbesitzbestätigung (Art. 35 WaffG) 20.- 1.14 Ausstellung eines Begleitscheins (Art. 32 WaffG) 50.- 2. Entzug und Aberkennung von Schildern und Ausweisen 2.1 Aufgehoben 3. Strafverfügungen 3.1 Erlass einer Strafverfügung bei Übertretungen von Verkehrsvorschriften bis zu 200.- 4. Bestätigungen 4.1 Verlust von Sachen 20.- 4.2 Tierschäden an Autos 20.- 4.3 Parkierschäden an Autos 20.- 5. Alcotestproben 5.1 Alcotestproben mit positivem Ausgang (ab 0.8 Promille) 50.- 6. Dienstliche Fahrten 6.1 Polizeibegleitung von Ausnahmetransporten 6.1.1 Grundgebühr 30.- 6.1.2 pro gefahrenem Kilometer mit Auto oder Motorrad 1.- 6.1.3 Zeitaufwand pro Person und Stunde 40.- 6.2 Aufgehoben 6.3 Aufgehoben 6.3.1 Aufgehoben 6.3.2 Aufgehoben 7. Rapportkopien 7.1 Rapportkopien an Private, Versicherungen und Rechtsvertreter 7.1.1 pro Blatt 2.- mindestens 10.- 7.1.2 pro Lichtbild 5.- 7.1.3 kleiner Plan 30.- 7.1.4 grosser Plan 50.- 7.2 Rapportkopien bei Unfällen, die von Strolchenfahrern oder nicht versicherten Schädigern verursacht werden gebührenfrei
Art. 3 Aufhebung bisherigen Rechts
Art. 1 Ziff. 4.8 und 5.18 der Verordnung vom 14. Dezember 1992 über die Erhebung von Verwaltungs- und Prüfungsgebühren der Motorfahrzeugkontrolle, LGBl. 1992 Nr. 119, wird aufgehoben.
Art. 4 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage der Kundmachung in Kraft.