0.748.410Multilateral International Treaty7 août 1934
0.748.410
Übersetzung
Abgeschlossen in Warschau am 12. Oktober 1929
Von der Bundesversammlung genehmigt am 22. März 19341
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 9. Mai 1934
In Kraft getreten für die Schweiz am 7. August 1934
(Stand am 14. August 2024)
Der Deutsche Reichspräsident; der Bundespräsident der Republik Österreich;
Seine Majestät der König der Belgier;
der Präsident der Vereinigten Staaten von Brasilien;
Seine Majestät der König der Bulgaren;
der Präsident der Nationalen Regierung der Republik China;
Seine Majestät der König von Dänemark und Island;
Seine Majestät der König von Ägypten; Seine Majestät der König von Spanien;
der Staatschef der Republik Estland; der Präsident der Republik Finnland;
der Präsident der Französischen Republik;
Seine Majestät der König von Grossbritannien, Irland und der überseeischen
britischen Territorien, Kaiser von Indien; der Präsident der Griechischen Republik; Seine Hoheit Serenissimus der Regent des Königreichs Ungarn;
Seine Majestät der König von Italien; Seine Majestät der Kaiser von Japan;
der Präsident der Republik Lettland;
Ihre königliche Hoheit die Grossherzogin von Luxemburg;
der Präsident der Vereinigten Staaten von Mexiko;
Seine Majestät der König von Norwegen;
Ihre Majestät die Königin der Niederlande; der Präsident der Republik Polen;
Seine Majestät der König von Rumänien; Seine Majestät der König von Schweden; der Schweizerische Bundesrat; der Präsident der Tschechoslowakischen Republik; das Zentralexekutivkomitee der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken;
der Präsident der Vereinigten Staaten von Venezuela;
Seine Majestät der König von Jugoslawien,
in der Erkenntnis der Nützlichkeit einer Vereinheitlichung der Bedingungen für die Beförderung im internationalen Luftverkehr, soweit sie die dafür verwendeten Beförderungsscheine und die Haftung des Luftfrachtführers betreffen,
ernannten zu diesem Zwecke ihre Bevollmächtigten, welche, mit den erforderlichen Vollmachten versehen, das folgende Abkommen abgeschlossen und gezeichnet haben:
Handelt es sich um mehrere Frachtstücke,
Der Luftfrachtbrief und die Empfangsbestätigung über Güter müssen enthalten:
Die Nichtbeachtung der Artikel 5–8 berührt weder den Bestand noch die Wirksamkeit des Beförderungsvertrags; dieser unterliegt dennoch den Vorschriften dieses Abkommens, einschliesslich derjenigen über die Haftungsbeschränkung.
Der Absender und der Empfänger können, gleichviel ob sie für eigene oder fremde Rechnung handeln, die ihnen nach den Artikeln 12 und 13 zustehenden Rechte im eigenen Namen geltend machen, sofern sie die Verpflichtungen aus dem Frachtvertrag erfüllen.
Der Luftfrachtführer hat den Schaden zu ersetzen, der dadurch entsteht, dass ein Reisender getötet, körperlich verletzt oder sonst gesundheitlich geschädigt wird, wenn der Unfall, durch den der Schaden verursacht wurde, sich an Bord des Luftfahrzeugs oder beim Ein- und Aussteigen ereignet hat.
Der Luftfrachtführer hat den Schaden zu ersetzen, der durch Verspätung bei der Luftbeförderung von Reisenden, Gepäck oder Gütern entsteht.
Bei der Beförderung von Reisenden und Reisegepäck sowie im Fall von Schäden, die durch Verspätung bei der Beförderung von Gütern entstehen, haftet der Luftfrachtführer nicht, wenn er beweist, dass er und seine Leute alle erforderlichen Massnahmen zur Verhütung des Schadens getroffen haben oder dass sie diese Massnahmen nicht treffen konnten.
2 a) Bei der Beförderung von aufgegebenem Reisegepäck …7haftet der Luftfrachtführer nur bis zu einem Betrag von 17 Sonderziehungsrechten für das Kilogramm. Diese Beschränkung gilt nicht, wenn der Absender bei der Aufgabe des Stückes das Interesse an der Lieferung besonders deklariert und den etwa vereinbarten Zuschlag entrichtet hat. In diesem Fall hat der Luftfrachtführer bis zur Höhe des deklarierten Betrags Ersatz zu leisten, sofern er nicht beweist, dass dieser höher ist als das tatsächliche Interesse des Absenders an der Lieferung.
3. Die Haftung des Luftfrachtführers für Gegenstände, die der Reisende in seiner Obhut behält, ist auf einen Höchstbetrag von 332 Sonderziehungsrechten gegenüber jedem Reisenden beschränkt.
4. Die in diesem Artikel festgesetzten Haftungsbeschränkungen hindern das Gericht nicht, zusätzlich nach seinem Recht einen Betrag zuzusprechen, der ganz oder teilweise den vom Kläger aufgewendeten Gerichtskosten und sonstigen Ausgaben für den Rechtsstreit entspricht. Diese Bestimmung findet keine Anwendung, wenn der zugesprochene Schadenersatz ohne Berücksichtigung der Gerichtskosten und der sonstigen Ausgaben für den Rechtsstreit denjenigen Betrag nicht übersteigt, den der Luftfrachtführer dem Kläger schriftlich innerhalb einer Frist von sechs Monaten seit dem Ereignis, das den Schaden verursacht hat, oder, falls die Klage nach Ablauf dieser Frist erhoben worden ist, vor ihrer Erhebung angeboten hat.
5. Die in diesem Artikel angegebenen Beträge von Sonderziehungsrechten beziehen sich auf das vom Internationalen Währungsfonds festgelegte Sonderziehungsrecht. Die Umrechnung dieser Beträge in Landeswährungen erfolgt im Fall eines gerichtlichen Verfahrens nach dem Wert dieser Währungen in Sonderziehungsrechten im Zeitpunkt der Entscheidung. Der in Sonderziehungsrechten ausgedrückte Wert der Landeswährung eines Hohen Vertragschliessenden Teiles, der Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist, wird nach der vom Internationalen Währungsfonds angewendeten Bewertungsmethode errechnet, die im Zeitpunkt der Entscheidung für seine Operationen und Transaktionen gilt. Der in Sonderziehungsrechten ausgedrückte Wert der Landeswährung eines Hohen Vertragschliessenden Teiles, der nicht Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist, wird auf die von diesem Hohen Vertragschliessenden Teil bestimmte Weise errechnet.
Dessen ungeachtet können Staaten, die nicht Mitglieder des Internationalen Währungsfonds sind und deren Recht die Anwendung des Artikels 22 Absätze 1, 2 Buchstabe a und 3 nicht zulässt, bei der Ratifikation oder dem Beitritt oder jederzeit danach erklären, dass die Haftung des Luftfrachtführers in gerichtlichen Verfahren in ihrem Gebiet im Fall des Artikels 22 Absatz 1 auf 250 000 Werteinheiten je Reisenden, im Fall des Artikels 22 Absatz 2 Buchstabe a auf 250 Werteinheiten für das Kilogramm und im Fall des Artikels 22 Absatz 3 auf 5000 Werteinheiten je Reisenden begrenzt ist. Diese Werteinheit entspricht 651/2Milligramm Gold von900/1000Feingehalt. Diese Beträge können in abgerundete Beträge der Landeswährung umgerechnet werden. Die Umrechnung der Beträge in die Landeswährung erfolgt nach dem Recht des betreffenden Staates.
6. Die in diesem Artikel 42 angegebenen Beträge von Sonderziehungsrechten beziehen sich auf das vom Internationalen Währungsfonds festgelegte Sonderziehungsrecht. Die Umrechnung dieser Beträge in Landeswährungen erfolgt im Fall eines gerichtlichen Verfahrens nach dem Wert dieser Währungen in Sonderziehungsrechten im Zeitpunkt der Entscheidung. Der in Sonderziehungsrechten ausgedrückte Wert der Landeswährung eines Hohen Vertragschliessenden Teiles, der Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist, wird nach der vom Internationalen Währungsfonds angewendeten Bewertungsmethode errechnet, die im Zeitpunkt der Entscheidung für seine Operationen und Transaktionen gilt. Der in Sonderziehungsrechten ausgedrückte Wert der Landeswährung eines Hohen Vertragschliessenden Teiles, der nicht Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist, wird auf eine von diesem Hohen Vertragschliessenden Teil bestimmte Weise errechnet.
Dessen ungeachtet können Staaten, die nicht Mitglieder des Internationalen Währungsfonds sind und deren Recht die Anwendung des Artikels 22 Absatz 2 Buchstabe b nicht zulässt, bei der Ratifikation oder dem Beitritt oder jederzeit danach erklären, dass die Haftung des Luftfrachtführers in gerichtlichen Verfahren in ihrem Gebiet auf 250 Werteinheiten für das Kilogramm begrenzt ist; diese Werteinheit entspricht 651/2Milligramm Gold von900/1000Feingehalt. Dieser Betrag kann in einen abgerundeten Betrag der Landeswährung umgerechnet werden. Die Umrechnung des Betrags in die Landeswährung erfolgt nach dem Recht des betreffenden Staates.10
Bei der Beförderung von Reisenden und Reisegepäck gelten die in Artikel 22 vorgesehenen Haftungsbeschränkungen nicht, wenn nachgewiesen wird, dass der Schaden durch eine Handlung oder Unterlassung des Luftfrachtführers oder seiner Leute verursacht worden ist, die entweder in der Absicht, Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen wurde, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde; im Fall einer Handlung oder Unterlassung der Leute ist ausserdem zu beweisen, dass diese in Ausführung ihrer Verrichtungen gehandelt haben.
Stirbt der Schuldner, so kann der Anspruch auf Schadenersatz in den Grenzen dieses Abkommens gegen seine Rechtsnachfolger geltend gemacht werden.
Dieses Abkommen berührt nicht die Frage, ob die nach seinen Vorschriften schadenersatzpflichtige Person gegen eine andere Person Rückgriff nehmen kann.
Alle Bestimmungen des Beförderungsvertrages und alle vor Eintritt des Schadens getroffenen besonderen Vereinbarungen, worin die Parteien durch Bestimmung des anzuwendenden Rechts oder durch Änderung der Vorschriften über die Zuständigkeit von diesem Abkommen abweichende Regeln festsetzen, sind nichtig. Im Falle der Beförderung von Gütern sind jedoch Schiedsklauseln im Rahmen dieses Abkommens zulässig, wenn das Verfahren im Bezirk eines der in Artikel 28 Absatz 1 bezeichneten Gerichte stattfinden soll.
Vorbehaltlich des Artikels 5 Absatz 3 hindert dieses Abkommen den Luftfrachtführer nicht daran, den Abschluss eines Beförderungsvertrags zu verweigern oder Beförderungsbedingungen festzusetzen, die nicht im Widerspruch zu dem Abkommen stehen.
Die Vorschriften der Artikel 3–8 über die Beförderungsscheine sind nicht auf Beförderungen anzuwenden, die unter aussergewöhnlichen Umständen und nicht im Rahmen des gewöhnlichen Luftverkehrs ausgeführt werden.
Der Ausdruck «Tage» im Sinne dieses Abkommens umfasst auch die Sonn- und Feiertage.
Dieses Abkommen ist in französischer Sprache in einer einzigen Urschrift abgefasst, die in den Archiven des Polnischen Ministeriums des Auswärtigen aufbewahrt bleiben soll. Die polnische Regierung wird der Regierung jedes der Hohen Vertragschliessenden Teile eine beglaubigte Abschrift übermitteln.
Jeder der Hohen Vertragschliessenden Teile ist befugt, frühestens zwei Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Abkommens den Zusammentritt einer neuen internationalen Konferenz zu veranlassen, um etwaige Verbesserungen des Abkommens herbeizuführen. Er hat sich zu diesem Zweck an die Regierung der Französischen Republik zu wenden, welche die zur Vorbereitung dieser Konferenz erforderlichen Massnahmen treffen wird.
Dieses Abkommen, abgeschlossen in Warschau, am 12. Oktober 1929, liegt bis zum 31. Januar 1930 zur Zeichnung auf.
Zu Art. 2 Die Hohen Vertragschliessenden Teile behalten sich das Recht vor, bei der Ratifikation oder dem Beitritt zu erklären, dass die Vorschrift des Artikels 2 Absatz 1 dieses Abkommens keine Anwendung auf internationale Luftbeförderungen finden soll, die unmittelbar durch den Staat, seine Kolonien, Protektorate, Mandatsgebiete oder andere unter seiner Staatshoheit, Oberhoheit oder unter seiner Herrschaft stehende Gebiete ausgeführt werden14. Geschehen zu Warschau, am 12. Oktober 1929.
(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 20. Februar | 1969 B | 21. Mai | 1969 |
| Ägypten | 6. September | 1955 B | 5. Dezember | 1955 |
| Algerien | 2. Juni | 1964 B | 31. August | 1964 |
| Angola | 10. März | 1998 B | 8. Juni | 1998 |
| Äquatorialguinea | 20. Dezember | 1988 B | 19. März | 1989 |
| Argentinien | 21. März | 1952 B | 19. Juni | 1952 |
| Armenien | 25. November | 1998 B | 23. Februar | 1999 |
| Aserbaidschan | 24. Januar | 2000 B | 23. April | 2000 |
| Äthiopien* | 14. August | 1950 B | 12. November | 1950 |
| Australien | 1. August | 1935 | 30. Oktober | 1935 |
| Bahamas | 15. Mai | 1975 N | 10. Juli | 1973 |
| Bahrain | 12. März | 1998 B | 10. Juni | 1998 |
| Bangladesch | 13. Februar | 1979 N | 26. März | 1971 |
| Barbados | 8. Januar | 1970 N | 30. November | 1966 |
| Belarus | 26. September | 1959 B | 25. Dezember | 1959 |
| Belgien | 13. Juli | 1936 | 11. Oktober | 1936 |
| Benin | 9. Juni | 1962 N | 1. August | 1960 |
| Bolivien | 29. Dezember | 1998 B | 29. März | 1999 |
| Bosnien und Herzegowina | 3. März | 1995 N | 6. März | 1992 |
| Botsuana | 31. Januar | 1977 N | 30. September | 1966 |
| Brasilien | 2. Mai | 1931 | 13. Februar | 1933 |
| Brunei | 28. Februar | 1984 N | 1. Januar | 1984 |
| Bulgarien | 25. Juni | 1949 B | 23. September | 1949 |
| Burkina Faso | 9. Dezember | 1961 B | 9. März | 1962 |
| Chile* | 2. März | 1979 B | 31. Mai | 1979 |
| China* | 20. Juli | 1958 | 18. Oktober | 1958 |
| Hongkonga | 16. Juni | 1997 B | 15. Mai | 1933 |
| Macaub | 13. April | 1987 | 20. Dezember | 1999 |
| Costa Rica | 10. Mai | 1984 B | 8. August | 1984 |
| Côte d’Ivoire | 7. Februar | 1962 N | 7. August | 1960 |
| Dänemark | 3. Juli | 1937 | 1. Oktober | 1937 |
| Deutschland* | 30. September | 1933 | 29. Dezember | 1933 |
| Dominikanische Republik | 25. Februar | 1972 B | 25. Mai | 1972 |
| Ecuador | 1. Dezember | 1969 B | 1. März | 1970 |
| Estland | 16. März | 1998 B | 14. Juni | 1998 |
| Fidschi | 25. Februar | 1972 N | 10. Oktober | 1970 |
| Finnland | 3. Juli | 1937 | 1. Oktober | 1937 |
| Frankreich | 15. November | 1932 | 13. Februar | 1933 |
| Gabun | 15. Februar | 1969 B | 16. Mai | 1969 |
| Ghana | 11. August | 1997 B | 9. November | 1997 |
| Griechenland | 11. Januar | 1938 | 11. April | 1938 |
| Guatemala | 3. Februar | 1997 B | 4. Mai | 1997 |
| Guinea | 11. September | 1961 B | 10. Dezember | 1961 |
| Honduras | 27. Juni | 1994 B | 25. September | 1994 |
| Indien | 29. Januar | 1970 N | 15. August | 1947 |
| Indonesien | 2. Februar | 1952 N | 27. Dezember | 1949 |
| Irak | 28. Juni | 1972 B | 26. September | 1972 |
| Iran | 8. Juli | 1975 B | 6. Oktober | 1975 |
| Irland | 20. September | 1935 B | 19. Dezember | 1935 |
| Island | 21. August | 1948 | 19. November | 1948 |
| Israel | 8. Oktober | 1949 B | 6. Januar | 1950 |
| Italien | 14. Februar | 1933 | 15. Mai | 1933 |
| Japan | 20. Mai | 1953 | 18. August | 1953 |
| Jemen | 6. Mai | 1982 B | 4. August | 1982 |
| Jordanien | 17. November | 1969 N | 22. März | 1946 |
| Kambodscha | 12. Dezember | 1996 B | 12. März | 1997 |
| Kamerun | 21. August | 1961 N | 1. Januar | 1960 |
| Kanada* | 10. Juni | 1947 B | 8. September | 1947 |
| Kap Verde | 7. Februar | 2002 B | 8. Mai | 2002 |
| Katar | 22. Dezember | 1986 B | 22. März | 1987 |
| Kenia | 7. Oktober | 1964 B | 12. Dezember | 1963 |
| Kirgisistan | 9. Februar | 2000 B | 9. Mai | 2000 |
| Kolumbien | 15. August | 1966 B | 13. November | 1966 |
| Komoren | 11. Juni | 1991 B | 9. September | 1991 |
| Kongo (Brazzaville)* | 5. Januar | 1962 N | 15. August | 1960 |
| Kongo (Kinshasa) | 27. Juli | 1962 N | 30. Juni | 1960 |
| Korea (Nord-) | 13. Juli | 1967 B | 11. Oktober | 1967 |
| Kroatien | 14. Juli | 1993 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba* | 21. Juli | 1964 B | 19. Oktober | 1964 |
| Kuwait | 11. August | 1975 B | 9. November | 1975 |
| Laos | 14. März | 1956 N | 11. Mai | 1947 |
| Lesotho | 29. April | 1975 N | 4. Oktober | 1966 |
| Lettland | 15. November | 1932 | 13. Februar | 1933 |
| Libanon | 10. Februar | 1962 N | 26. November | 1941 |
| Liberia | 2. Mai | 1942 B | 31. Juli | 1942 |
| Libyen | 16. Mai | 1969 B | 14. August | 1969 |
| Liechtenstein | 9. Mai | 1934 B | 7. August | 1934 |
| Luxemburg | 7. Oktober | 1949 | 5. Januar | 1950 |
| Madagaskar | 17. August | 1962 N | 26. Juni | 1960 |
| Malawi | 27. Oktober | 1977 B | 25. Januar | 1978 |
| Malaysia | 3. September | 1970 | 31. August | 1957 |
| Malediven | 13. Oktober | 1995 B | 11. Januar | 1996 |
| Mali | 26. Januar | 1961 B | 26. April | 1961 |
| Malta | 27. Januar | 1986 N | 21. September | 1964 |
| Marokko | 5. Januar | 1958 B | 5. April | 1958 |
| Mauretanien | 6. August | 1962 B | 4. November | 1962 |
| Mauritius | 17. Oktober | 1989 B | 15. Januar | 1990 |
| Mexiko | 14. Februar | 1933 | 15. Mai | 1933 |
| Moldau | 20. März | 1997 B | 19. Juni | 1997 |
| Mongolei | 30. April | 1962 B | 29. Juli | 1962 |
| Montenegro | 1. April | 2008 N | 3. Juni | 2006 |
| Myanmar | 2. Januar | 1952 N | 4. Januar | 1948 |
| Nauru | 4. November | 1970 N | 31. Januar | 1968 |
| Nepal | 12. Februar | 1966 B | 13. Mai | 1966 |
| Neuseeland* | 6. April | 1937 B | 5. Juli | 1937 |
| Cook-Inseln | 13. August | 1986 B | 11. November | 1986 |
| Niederlande | 1. Juli | 1933 | 29. September | 1933 |
| Aruba | 1. Januar | 1986 | ||
| Curaçao | 1. Juli | 1933 | 29. September | 1933 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 1. Juli | 1933 | 29. September | 1933 |
| Sint Maarten | 1. Juli | 1933 | 29. September | 1933 |
| Niger | 20. Februar | 1962 N | 3. August | 1960 |
| Nigeria | 9. Oktober | 1963 N | 1. Oktober | 1960 |
| Nordmazedonien | 1. September | 1994 N | 17. September | 1991 |
| Norwegen | 3. Juli | 1937 | 1. Oktober | 1937 |
| Oman | 6. August | 1976 B | 4. November | 1976 |
| Österreich | 28. September | 1961 | 27. Dezember | 1961 |
| Pakistan | 26. Dezember | 1969 N | 15. August | 1947 |
| Panama | 12. November | 1996 B | 10. Februar | 1997 |
| Papua-Neuguinea | 6. November | 1975 N | 16. September | 1975 |
| Paraguay | 28. August | 1969 B | 26. November | 1969 |
| Peru | 5. Juli | 1988 B | 3. Oktober | 1988 |
| Philippinen* | 9. November | 1950 B | 7. Februar | 1951 |
| Polen | 15. November | 1932 | 13. Februar | 1933 |
| Portugal | 20. März | 1947 B | 18. Juni | 1947 |
| Ruanda | 1. Dezember | 1964 N | 1. Juli | 1962 |
| Rumänien | 8. Juli | 1931 | 13. Februar | 1933 |
| Russland | 20. August | 1934 | 18. November | 1934 |
| Salomoninseln | 9. September | 1981 N | 7. Juli | 1978 |
| Sambia | 25. März | 1970 N | 24. Oktober | 1964 |
| Samoa | 16. Oktober | 1963 N | 1. Januar | 1962 |
| Saudi-Arabien | 27. Januar | 1969 B | 27. April | 1969 |
| Schweden | 3. Juli | 1937 | 1. Oktober | 1937 |
| Schweiz | 9. Mai | 1934 | 7. August | 1934 |
| Senegal | 19. Juni | 1964 B | 17. September | 1964 |
| Serbien | 18. Juli | 2001 N | 27. April | 1992 |
| Seychellen | 24. Juni | 1980 B | 22. September | 1980 |
| Sierra Leone | 21. März | 1968 N | 27. April | 1961 |
| Simbabwe | 27. Oktober | 1980 N | 18. April | 1980 |
| Singapur | 4. September | 1971 B | 3. Dezember | 1971 |
| Slowakei | 24. März | 1995 N | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien | 7. August | 1998 N | 25. Juni | 1991 |
| Spanien | 31. März | 1930 | 13. Februar | 1933 |
| Sri Lanka | 24. April | 1951 N | 4. Februar | 1948 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 3. Dezember | 2001 N | 27. Oktober | 1979 |
| Südafrika | 22. Dezember | 1954 | 22. März | 1955 |
| Sudan | 11. Februar | 1975 B | 12. Mai | 1975 |
| Suriname | 30. Juni | 2003 B | 28. September | 2003 |
| Syrien | 13. April | 1964 N | 28. September | 1961 |
| Tansania | 7. April | 1965 B | 6. Juli | 1965 |
| Togo | 2. Juli | 1980 | 30. September | 1980 |
| Tonga | 31. Januar | 1977 N | 4. Juni | 1970 |
| Trinidad und Tobago | 10. Mai | 1983 N | 31. August | 1962 |
| Tschechische Republik | 29. November | 1994 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 15. November | 1963 B | 13. Februar | 1964 |
| Türkei | 25. März | 1978 B | 23. Juni | 1978 |
| Turkmenistan | 21. Dezember | 1994 B | 20. März | 1995 |
| Uganda | 24. Juli | 1963 B | 22. Oktober | 1963 |
| Ukraine | 14. August | 1959 B | 12. November | 1959 |
| Ungarn | 29. Mai | 1936 | 27. August | 1936 |
| Uruguay | 4. Juli | 1979 B | 2. Oktober | 1979 |
| Usbekistan | 27. Februar | 1997 B | 28. Mai | 1997 |
| Vanuatu | 26. Oktober | 1981 B | 24. Januar | 1982 |
| Venezuela | 15. Juni | 1955 | 13. September | 1955 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 4. April | 1986 B | 3. Juli | 1986 |
| Vereinigte Staaten* | 31. Juli | 1934 B | 29. Oktober | 1934 |
| Vereinigtes Königreich* | 14. Februar | 1933 | 15. Mai | 1933 |
| Akrotiri und Dhekelia | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Bermudas | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Britisches Antarktis-Territorium | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Falkland-Inseln und abhängige Gebiete (Südgeorgien und Südliche Sandwich-Inseln) | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Gibraltar | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Kaimaninseln | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Montserrat | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| St. Helena (mit Ascension) | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Turks- und Caicosinseln | 3. Dezember | 1934 | 3. März | 1935 |
| Vietnam | 11. Oktober | 1982 B | 9. Januar | 1983 |
| Zypern | 23. April | 1963 N | 16. August | 1960 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation:www.icao.int> Français > Au sujet de l’OACI > Direction des affaires juridiques et des relations extérieures > Recueil des traités > Liste actualisée des parties aux traités de droit aérien eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. | ||||
| a Bis zum 30. Juni 1997 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärungs des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chi-nesischen Erklärung vom 16. Juni 1997 ist das Übereinkommen seit 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar. | ||||
| b Auf Grund der Volksrepublik China vom 8. Oktober 1999 ist das Übereinkommen seit dem 20. Dezember 1999 auf die Besondere Verwaltungsregion (SAR) Macau anwendbar. |
AS 50 437 ↩
Fassung gemäss Art. I Bst. a des Prot. vom 28. Sept. 1955, von der BVers genehmigt am 20. Sept. 1962 und in Kraft für die Schweiz seit 1. Aug. 1963 (AS 1963 665;BBl 1962 I 1401). ↩
Fassung gemäss Art. I Bst. b des Prot. vom 28. Sept. 1955, von der BVers genehmigt am 20. Sept. 1962 und in Kraft für die Schweiz seit 1. Aug. 1963 (AS 1963 665;BBl 1962 I 1401). ↩
Siehe aber das Zusatzprotokoll hiernach. ↩
Fassung gemäss Art. II des Prot. von Montreal Nr. 4 vom 25. Sept. 1975, von der BVers genehmigt am 19. Juni 1987 und in Kraft für die Schweiz seit 14. Juni 1998 (AS 2003 172;BBl 1986 III 804). ↩
Eingefügt durch Art. II des Prot. von Montreal Nr. 4 vom 25. Sept. 1975, von der BVers genehmigt am 19. Juni 1987 und in Kraft für die Schweiz seit 14. Juni 1998 (AS 2003 172;BBl 1986 III 804). ↩
Wörter gestrichen durch Art. VII Bst. a des Prot. von Montreal Nr. 4 vom 25. Sept. 1975, von der BVers genehmigt am 19. Juni 1987 und mit Wirkung für die Schweiz seit 14. Juni 1998 (AS 2003 172;BBl 1986 III 804). ↩
Eingefügt durch Art. VII Bst. b des Prot. von Montreal Nr. 4 vom 25. Sept. 1975, von der BVers genehmigt am 19. Juni 1987 und in Kraft für die Schweiz seit 14. Juni 1998 (AS 2003 172;BBl 1986 III 804). ↩
Ursprünglich: Bst. b. ↩
Abs. 6 eingefügt durch Art. VII Bst. d des Prot. von Montreal Nr. 4 vom 25. Sept. 1975, von der BVers genehmigt am 19. Juni 1987 und in Kraft für die Schweiz seit 14. Juni 1998 (AS 2003 172;BBl 1986 III 804). ↩
Fassung gemäss Art. XII des Prot. vom 28. Sept. 1955, von der BVers genehmigt am 20. Sept. 1962 und in Kraft für die Schweiz seit 1. Aug. 1963 (AS 1963 665;BBl 1962 I 1401). ↩
Fassung gemäss Art. IX des Prot. von Montreal Nr. 4 vom 25. Sept. 1975, von der BVers genehmigt am 19. Juni 1987 und in Kraft für die Schweiz seit 14. Juni 1998 (AS 2003 172;BBl 1986 III 804). ↩
Fassung gemäss Art. XV des Prot. vom 28. Sept. 1955, von der BVers genehmigt am 20. Sept. 1962 und in Kraft für die Schweiz seit 1. Aug. 1963 (AS 1963 665;BBl 1962 I 1401). ↩
Mit Zustimmung der Bundesversammlung (Art. 2 des Genehmigungsbeschlusses vom 22. März 1934 – AS 50 437) hat der Bundesrat für die Schweiz von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht. Von den übrigen Vertragsstaaten haben einzig Äthiopien und die Vereinigten Staaten von Amerika die Anwendung des Abkommens auf internationale Luftbeförderungen, die unmittelbar durch den Staat ausgeführt werden, ausgeschlossen. ↩
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