Object value fixed in constitutional complaint proceedings

BVerfG 2 BvR 758/07Bverfg / 2e division4 oct. 2010Granted

Ouvrir la source

Résumé

The Federal Constitutional Court fixed the object value for the lawyer's work in the constitutional complaint proceedings at EUR 250,000 under Section 37(2) sentence 2 RVG. No further substantive issues were decided.

Regest

§ 37 Abs. 2 Satz 2 RVG; Festsetzung des Gegenstandswerts im verfassungsgerichtlichen Verfahren. Der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit in einem Verfassungsbeschwerdeverfahren ist nach billigem Ermessen festzusetzen. Maßgeblich sind insbesondere Umfang, Bedeutung und Schwierigkeit der Sache; die Festsetzung dient der Bemessung der anwaltlichen Vergütung und ist als eigenständige Nebenentscheidung zum Hauptverfahren zu treffen. Die Entscheidung enthält keine Aussage zur materiellen Erfolgsaussicht der Verfassungsbeschwerde, sondern allein zur Wertbestimmung der anwaltlichen Tätigkeit.

Texte intégral

BVerfG — 2 BvR 758/07, Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren

Entscheidungsdatum: 2010-10-04

Aktenzeichen: 2 BvR 758/07

Dokumenttyp: Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren

Normen: § 37 Abs 2 S 2 RVG

Vorinstanz: vorgehend Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 1. März 2007, Az: 1 L 205/06, Beschlussvorgehend BVerfG, 8. Dezember 2009, Az: 2 BvR 758/07, Beschluss

Spruchkörper: 2. Senat

Titelzeile

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

Tenor

Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit für das Verfahren der Verfassungsbeschwerde wird auf 250.000 € (in Worten: zweihundertfünfzigtausend Euro) festgesetzt (§ 37 Abs. 2 Satz 2 RVG).

Mots-clés

object valueattorney feesconstitutional complaintvalue fixationlegal fees