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BAG 5 AZR 324/10 ΓÇó ERA structural component payment denied for 2008
BAG 5 AZR 324/10Bag / 5e division23 févr. 2011Dismissed
The plaintiff, an employee covered by the metal and electrical industry collective agreements, sought payment of the additional ERA structural component for 2008. The employer had introduced the ERA system only on 1 April 2009 with the parties' consent and relied on the collective agreement arrangement. The Federal Labour Court dismissed the revision, confirming that no claim to the further ERA structural component existed under § 4c TV ERA-APF. The plaintiff was ordered to bear the costs of the revision.
§ 4c TV ERA-APF; entitlement to the further ERA structural component for 2008 after delayed introduction of the ERA system; the claim does not arise where, according to the collective agreement structure and the reasons adopted from the appellate judgment, no payment entitlement exists for the year in question. A revision that merely repeats the lower court’s challenge without demonstrating a legal error is to be dismissed; costs follow § 97 Abs. 1 ZPO.
Entscheidungsdatum: 2011-02-23
Aktenzeichen: 5 AZR 324/10
Dokumenttyp: Urteil
Normen: § 1 TVG
Vorinstanz: vorgehend ArbG Kassel, 5. August 2009, Az: 9 Ca 118/09, Urteilvorgehend Hessisches Landesarbeitsgericht, 15. März 2010, Az: 17 Sa 1727/09, Urteil
Spruchkörper: 5. Senat
Auszahlung der "weiteren Strukturkomponente" bei verspäteter ERA-Einführung
Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts vom 15. März 2010 - 17 Sa 1727/09 - wird zurückgewiesen.
Der Kläger hat die Kosten der Revision zu tragen.
1 Die Parteien streiten über die ERA-Strukturkomponente für das Jahr 2008.
2 Die Beklagte ist kraft Verbandsmitgliedschaft an die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie gebunden. Der Kläger, Mitglied der Industriegewerkschaft Metall, ist seit Jahren bei der Beklagten beschäftigt.
3 In einem zwischen den Landesverbänden der Metall- und Elektroindustrie und den IG-Metall-Bezirksleitungen für alle Standorte der Beklagten abgeschlossenen Ergänzungstarifvertrag vom 30. September 2003 wurde der Wegfall der Strukturkomponente 2003 sowie aller künftigen als Strukturkomponenten (im Volumen von 1,39%) auszuzahlenden Einmalbeträge geregelt. Die Beklagte führte das Entgeltrahmenabkommen mit Zustimmung der Tarifvertragsparteien zum 1. April 2009 ein.
4 Der Kläger begehrt für 2008 die Zahlung der weiteren ERA-Strukturkomponente nach § 4c TV ERA-APF.
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Der Kläger hat beantragt,
| die Beklagte zu verurteilen, an ihn 1.170,43 Euro brutto nebst Zinsen iHv. fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1. März 2009 zu zahlen. |
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6 Die Beklagte hat Klageabweisung beantragt.
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Das Arbeitsgericht hat die Klage abgewiesen. Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung des Klägers zurückgewiesen. Mit der vom Landesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger sein Zahlungsbegehren weiter.
8 Die Revision des Klägers ist unbegründet. Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts zu Recht zurückgewiesen.
9 I. Der Kläger hat aus den zutreffenden Gründen des landesarbeitsgerichtlichen Urteils keinen Anspruch auf Zahlung der weiteren ERA-Strukturkomponente für 2008 gemäß § 4c TV ERA-APF (vgl. BAG 23. Februar 2011 - 5 AZR 143/10 -) .
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II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
| Müller-Glöge | Laux | Biebl | ||||
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| Kessel | Zoller |