Verwaltungsgericht Köln, 2026-07-28, 25 L 1755/26

25 L 1755/26Tribunal administratif28 juil. 2026

Texte intégral

Verwaltungsgericht Köln — 25 L 1755/26 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2026-07-28

Aktenzeichen: 25 L 1755/26

ECLI: ECLI:DE:VGK:2026:0728.25L1755.26.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 25. Kammer

Tenor

1.Der Antrag wird abgelehnt.

  1. Die Kosten des gerichtskostenfreien Verfahrens trägt die Antragstellerin.

Gründe

Gründe

Der Antrag auf sofortige Herausgabe des Kindes V. B. an die Antragstellerin und auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage 25 K 5282/26 ist unzulässig. Der Antragstellerin fehlt bereits die erforderliche Antragsbefugnis, weil das Amtsgericht Brühl dieser mit Beschluss vom 16.07.2026 - 133 F 73/25 - die elterliche Sorge vorläufig entzogen und Vormundschaft angeordnet hat. Überdies fehlt der Antragstellerin auch das erforderliche Rechtsschutzinteresse für den Eilantrag, da sich die Inobhutnahme noch am selben Tage auf sonstige Weise erledigt hat, weil die Fortdauer der Fremdunterbringung des Sohnes der Antragstellerin nunmehr auf der Entscheidung des aufenthaltsbestimmungsberechtigten Jugendamtes Y. beruht, vgl. den Hinweis des Gerichts vom 17.07.2026.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 1, § 188 S. 2 VwGO.

Rechtsmittelbelehrung

Gegen die Entscheidung über den Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes kann innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung bei dem Ver­waltungs­gericht Köln (Appellhofplatz, 50667 Köln oder Postfach 10 37 44, 50477 Köln) schriftlich Beschwerde eingelegt werden, über die das Ober­verwal­tungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster ent­scheidet. Die Beschwerdefrist ist auch gewahrt, wenn die Beschwerde innerhalb der Frist ein­geht bei dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Aegi­dii­kirch­platz 5, 48143 Münster oder Postfach 6309, 48033 Münster. Die Be­schwerde ist in­nerhalb eines Mo­nats nach Be­kanntgabe der Ent­scheidung zu be­gründen. Die Be­gründung ist, sofern sie nicht bereits mit der Be­schwerde vorgelegt worden ist, bei dem Oberverwaltungsgericht schriftlich einzu­reichen. Sie muss einen bestimmten Antrag enthalten, die Gründe darlegen, aus denen die Entscheidung ab­zuändern oder auf­zuheben ist, und sich mit der angefochtenen Entscheidung aus­einander setzen.

Die Beschwerde ist einzulegen und zu begründen durch einen Rechtsanwalt oder einen Rechtslehrer an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule eines Mit­gliedstaates der Europäischen Union, eines anderen Vertragsstaates des Abkom­mens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, der die Befähigung zum Richteramt besitzt, oder eine diesen gleichgestellte Person als Bevollmächtig­ten. Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihnen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse können sich auch durch eigene Beschäftigte mit Befähigung zum Richteramt oder durch Be­schäftigte mit Befähigung zum Richteramt anderer Behörden oder juristischer Perso­nen des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihnen zur Erfüllung ihrer öffentli­chen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse vertreten lassen. Auf die besonderen Regelungen in § 67 Abs. 4 Sätze 7 und 8 VwGO wird hingewiesen.

Die Entscheidung über die Kosten des Verfahrens ist nicht selbstständig anfechtbar.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.