3 U 30/17•Oberlandesgericht Hamm, 2017-06-19, 3 U 30/17
Oberlandesgericht Hamm, 2017-06-19, 3 U 30/17
3 U 30/17Tribunal supérieur19 juin 2017
Regest
Die Regeln des Art. 40 Abs. 1 EGBGB sind im Falle eines Distanzdelikts als Sachnormverweisungen zu verstehen. Zur Haftung des französischen Haftpflichtversicherers im sog. Brustimplantate-Skandal.
Texte intégral
Oberlandesgericht Hamm — 3 U 30/17 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2017-06-19
Aktenzeichen: 3 U 30/17
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2017:0619.3U30.17.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 3. Zivilsenat
Normen: EGBGB Art. 4 Abs. 1; EGBGB Art. 40 Abs. 1; EGBGB Art. 40 Abs. 4
Leitsätze
Die Regeln des Art. 40 Abs. 1 EGBGB sind im Falle eines Distanzdelikts als Sachnormverweisungen zu verstehen.
Zur Haftung des französischen Haftpflichtversicherers im sog. Brustimplantate-Skandal.
Tenor
Die Berufung der Klägerin gegen das am 12.12.2016 verkündete Urteil der 1. Zivilkammer des Landgerichts Essen wird gemäß § 522 Abs. 2 Satz 1 ZPO zurückgewiesen.
Die Klägerin trägt die Kosten des Berufungsverfahrens.
Das angefochtene Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrags abwenden, wenn nicht die Beklagte zu 3. vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 120 % des jeweils zu vollstreckenden Betrags leistet.
Der Streitwert für die Berufungsinstanz wird auf 55.000 € festgesetzt.
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