28 U 217/04•Oberlandesgericht Hamm, 2006-02-23, 28 U 217/04
Oberlandesgericht Hamm, 2006-02-23, 28 U 217/04
28 U 217/04Tribunal supérieur23 févr. 2006
Regest
Eine erst in zweiter Instanz erhobene Verjährungseinrede ist zuzulassen, wenn die zugrundeliegenden Tatsachen unstreitig sind.
Texte intégral
Oberlandesgericht Hamm — 28 U 217/04 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2006-02-23
Aktenzeichen: 28 U 217/04
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2006:0223.28U217.04.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 28. Zivilsenat
Normen: §§ 531 II ZPO, 214 I BGB, 51b BRAO, 12 I, II VVG
Leitsätze
Eine erst in zweiter Instanz erhobene Verjährungseinrede ist zuzulassen, wenn die zugrundeliegenden Tatsachen unstreitig sind.
Tenor
Auf die Berufung der Beklagten wird das am 16.09.2004 verkündete Urteil der 18. Zivilkammer des Landgerichts Essen abgeändert:
Die Klage wird abgewiesen.
Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Kläger kann die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des nach dem Urteil zu vollstrecken-den Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagten zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leisten.
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