175 F 1067/05•Amtsgericht Dortmund, 2005-07-28, 175 F 1067/05
Amtsgericht Dortmund, 2005-07-28, 175 F 1067/05
175 F 1067/05Tribunal de première instance28 juil. 2005
Regest
Die ausschließlich auf missbräuchlich verwendeten oder verfälschten Personenstandsurkunden beruhende „Schein“-Vaterschaft ist nicht durch Anfechtungsklage gem. § 1600 BGB, sondern durch ein Verfahren nach dem Personenstandsgesetz zu beseitigen.
Texte intégral
Amtsgericht Dortmund — 175 F 1067/05 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2005-07-28
Aktenzeichen: 175 F 1067/05
ECLI: ECLI:DE:AGDO:2005:0728.175F1067.05.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: Familiengericht
Normen: BGB §§ 1600, 1600 e Abs. 2
Leitsätze
Die ausschließlich auf missbräuchlich verwendeten oder verfälschten Personenstandsurkunden beruhende „Schein“-Vaterschaft ist nicht durch Anfechtungsklage gem. § 1600 BGB, sondern durch ein Verfahren nach dem Personenstandsgesetz zu beseitigen.
Tenor
Der Antrag auf Feststellung, dass der verstorbene Antragsgegner nicht
der leibliche Vater des Antragstellers ist, wird zurückgewiesen.
Die Kosten des Verfahrens werden dem Antragsteller auferlegt.
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