Hessischer Verwaltungsgerichtshof 1. Senat, 1965-12-22, B I 15/65

B I 15/65Tribunal administratif / 1re division22 déc. 1965

Regest

1. Bei unterbliebener Rechtsmittelbelehrung kann ein Rechtsbehelf nur binnen Jahresfrist eingelegt werden (insoweit ohne grundsätzliche Bedeutung). 2. § 140 Abs. 2 Satz 1 HBG (Fassung 1962, entspricht § 125 Abs. 2 Satz 1 BBG) ist nicht deshalb verfassungswidrig, weil in § 45 Abs. 4 AVG für die Hinterbliebenenversorgung der geschiedenen Ehefrau eine andere Regelung getroffen ist. Verfahrensgang vorgehend VG Wiesbaden, 22. Juni 1965, I/1-48/65, Beschluss Permalink - Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE190022965

Texte intégral

Hessischer Verwaltungsgerichtshof 1. Senat — B I 15/65 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 1965-12-22

Aktenzeichen: B I 15/65

ECLI: ECLI:DE:VGHHE:1965:1222.B.I15.65.0A

Dokumenttyp: Beschluss

Leitsatz

  1. Bei unterbliebener Rechtsmittelbelehrung kann ein Rechtsbehelf nur binnen Jahresfrist eingelegt werden (insoweit ohne grundsätzliche Bedeutung).

  2. § 140 Abs. 2 Satz 1 HBG (Fassung 1962, entspricht § 125 Abs. 2 Satz 1 BBG) ist nicht deshalb verfassungswidrig, weil in § 45 Abs. 4 AVG für die Hinterbliebenenversorgung der geschiedenen Ehefrau eine andere Regelung getroffen ist.

Verfahrensgang

vorgehend VG Wiesbaden, 22. Juni 1965, I/1-48/65, Beschluss

Permalink

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