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CH_VB_001Ch Vb6 oct. 1982Ouvrir la source →
Swisspetrol SA. Aide 1360 6 octobre 1982 logischer Untergrund nicht nur zugunsten von Erdöl, son- dern auch Richtung neue geothermische Erkenntnisse erforscht wird und die Daten den dafür zuständigen Stellen bekanntgegeben werden können. Der Bund hat nicht genug Geld, um 10 Millionen zu verlochen, ohne möglichst breiten Nutzen darauszuziehen. Es kann sich also nicht nur um einen Finanzbeschluss handeln. Vom Bund bzw. vom Bundesamt für Energiewirtschaft wurde wiederholt festgestellt, dass die Mittel längst nicht ausreichen, um die nötigen eigenständigen Tiefenfor- schungsprogramme so durchzuführen, wie dies von den verschiedenen Seiten her, vor allem aber von den Vertre- tern der Eidgenössischen Geothermischen Kommission, als wünschbar bezeichnet wird. Während das Bundesamt für Energiewirtschaft für ein Programm zur Uranforschung immerhin 300 000 Franken jährlich erhält, steht der geother- mischen Fachkommission nur etwa die Hälfte dieser Summe zur Verfügung. Dabei wird doch wieder einmal treu- herzig festgestellt, dass der Bund die Erdwärme fördern möchte. In Frankreich gibt es bereits grosse Wohnsiedlun- gen, die mit Erdwärme geheizt werden. In Italien werden zum Beispiel zwei Drittel des Stroms, der in der Toscana verbraucht wird, aus dem Dampf hergestellt, der in Larde- rello aus der Erde geholt wird. Erdwärme nutzen kann man nur, wenn der Bund weiss, wie es bei uns in der Tiefe geothermisch aussieht. Darüber weiss man noch viel zu wenig. Mit dem bisschen Geld, das der Bund zurzeit dafür freimachen kann, wissen wir auch in hundert Jahren noch immer nicht viel mehr als heute. Ich lege deshalb sehr grossen Wert darauf, dass bei einem 10- Millionen-Betrag an die Swisspetrol dem Bund das Recht eingeräumt wird, zusätzliche, für die Erdwärmekommission wichtige Daten zu verlangen bzw. die gewonnenen Daten zu verwerten. Wenn erstens die nach Erdöl forschenden Gesellschaften feststellen, dass sie keinesfalls möchten, dass Erdölbohrungen mit den Bemühungen der MAGRA in Verbindung gebracht werden, weil das zu Schwierigkeiten führen könnte, wenn zweitens festgestellt wird, dass die Swisspetrol nur bereit sei, der NAGRA Daten zu überge- ben, wenn sie von der Konkordatskommission damit beauf- tragt werde, dann kann man drittens feststellen, dass die Herausgabe geothermischer Daten an die Eidgenössische Geothermische Kommission zu keinen solchen Schwierig- keiten führen würde. Ich habe meinen Antrag, die Erforschung geothermischer Daten in Artikel 1 der Vorlage ebenfalls festzuhalten, nur deshalb zurückgezogen, weil einerseits plausibel gemacht wurde, dass dies zu rechtlichen Schwierigkeiten führen würde und weil andererseits Herr Bundesrat Schlumpf in der Kommission versprochen hat, im Plenum eine diesbe- zügliche Erklärung abzugeben. Es wäre sicher nicht mög- lich, der Swisspetrol Auflagen zu machen oder Forderun- gen an sie zu stellen, wenn der Bund keine finanziellen Lei- stungen erbringen würde; aber nachdem wir 10 Millionen zahlen, sehe ich nicht ein, warum wir die Gelegenheit nicht nutzen sollten. Nur mit Seitenblick auf die in Aussicht gestellten geothermischen Forschungsdaten bin ich also für Eintreten auf die Vorlage. M. Pedrazzini, rapporteur: Dans la discussion qui a suivi l'exposé des rapporteurs, une critique, nuancée si vous voulez, de l'initiative privée a été formulée par M. Borei. Peut-on demander aujourd'hui à l'initiative privée ou à l'éco- nomie privée de continuer à apporter son aide à la Swisspe- trol et de financer les 15 millions nécessaires à garantir l'exécution du programme prévu? La commission a discuté ce problème. Son avis est le suivant: premièrement, on constate que l'opération a été commencée et perfectionnée par l'industrie privée, laquelle a investi jusqu'à présent 40 millions de francs. En l'état actuel des connaissances, l'investissement représente un risque, même si celui-ci est un peu atténué par la découverte du gisement de Finster- wald et par la perspective d'autres découvertes - n'oubliez pas que le forage de Finsterwald a coûté 30 millions et que l'exploitation coûtera 12 millions -, on comprend que ceux qui ont investi des dizaines de millions sans intérêt pendant des dizaines d'années considèrent avoir atteint une limite. En second lieu, si l'on considère la politique énergétique dans son ensemble - nous venons d'approuver l'article constitutionnel sur l'énergie - la Confédération ne peut pas refuser d'intervenir pour assurer la réalisation d'un pro- gramme de recherche, doublé d'un programme générateur de possibilités de travail. M. Borei l'a dit, avec les 10 mil- lions, on crée des possibilités de travail pour 150 millions de francs. En plus, les conditions offertes à la Confédération - en cas de réussite de la prospection - sont avantageuses, qu'il s'agisse du remboursement de l'emprunt, ou du paie- ment d'un intérêt à un taux intéressant, ou encore de la par- ticipation éventuelle au capital-actions. Sur ce point, M. Magnin a exprimé des craintes. Il souhaite une étatisa- tion de la société. Je vous comprends, Monsieur Magnin, cela fait partie de votre ligne politique. Or si nous sommes opposés à l'étatisation, nous voyons d'un œil favorable la participation des cantons et de la Confédération au capital- actions. Relevons que la BEB contribue avec 90 pour cent aux dépenses d'investissement totales de 150 millions. Si l'on découvre un gisement, la BEB participera à la société de la holding qui a découvert ce gisement à raison de 49 pour cent de son capital. Le 51 pour cent du capital est suisse et sur ces 51 pour cent, 25 appartiendront aux can- tons. C'est déjà la forme d'une société mixte. Vous avez aussi critiqué - du point de vue de la recherche - l'apport de 10 millions de la Confédération. Ce montant est élevé, dites-vous, par rapport à l'aide qu'elle apporte à la recherche sur les énergies renouvelables. Pour l'aide à la recherche sur les énergies renouvelables, la Confédération, vous le savez, met à disposition quelque 15 millions par année. Cette aide augmentera dans les années à venir. Elle sera de 200 à 300 millions dans dix ans. Comparés à ces 200 à 300 millions, les 10 millions accordés à la Swisspetrol et répartis sur dix ans représentent vraiment peu de chose surtout si l'on considère ce qui est fait à l'étranger. Le Danemark a investi, il y a deux ans, 290 millions de francs suisses. La République fédérale d'Allemagne, dont la recherche prend d'autres dimensions puisque ce pays tra- vaille aussi à l'étranger, a libéré 600 millions pour la pros- pection. La France - la société Elf Aquitaine appartient à raison de 67 pour cent à l'Etat français - a investi, l'année passée, un milliard et demi. L'Italie par sa société ENI - ENTE Internazionale Idrocarburi - réalise un programme d'investissement'de 25 milliards. La question de Mme Mort est très opportune; elle se préoc- cupe de savoir si les connaissances acquises pourront être utilisées dans la perspective de la géothermie. La réponse est affirmative. Je l'ai dit dans mon exposé d'entrée en matière. La Confédération a intérêt à ce que la Commission suisse de la géothermie ait connaissance de ces résultats, en vue de pouvoir envisager d'utiliser cette énergie qui constitue encore une inconnue pour le moment. Stucky, Berichterstatter: Von der sozialdemokratischen und auch von der POCH/PdA/PSA-Fraktion ist das Verhält- nis zwischen staatlichen Mitteln und Privatindustrie aufge- worfen worden. Offenbar wurde übersehen, dass es sich um ein dreigeschichtetes Vertragswerk handelt und dabei ist einiges durcheinander geraten. Zuerst einmal haben wir den Darlehensvertrag zwischen dem Bund und der Swiss- petrol; dann die Statuten der Swisspetrol. Im Artikel 7 die- ser Statuten steht folgendes: «Sämtliche A-Aktien müssen im Eigentum von Schweizer Bürgern, von Firmen schweize- rischen Rechts und mit schweizerischem Charakter oder von Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts des Bundes oder der Kantone sein.» Mit anderen Worten, die Swisspetrol ist eine 100prozentige schweizerische Gesellschaft. Die Swisspetrol - und damit komme ich zum dritten Ver- tragswerk - hat Verträge abgeschlossen mit ausländischen Partnern, worin steht, dass der ausländische Partner für die Exploration 90 Prozent und das schweizerische Kapital 10 Prozent bezahlt. Die Swisspetrol ist nicht die einzige Part-
Ligne du Zurichberg (réseau express régional) 1362N 6 octobre 1982 werden.» Die Kantone haben im Jahre 1960 Richtlinien zur Wahrung der allgemeinen Landesinteressen bei der Kon- zessionserteilung für die Erdölschürfung und -ausbeutung genehmigt. Darin findet sich eine Bestimmung, die besagt: «Erdölschürf- und -ausbeutungskonzessionen sollen nur an Gesellschaften erteilt werden, deren Kapital und Stimm- recht mehrheitlich in schweizerischem Besitz befindlich ist.» Die Konzessionsgesuche, die später von den Kantonen zu behandeln waren, wurden jeweils dem Bund zur Prüfung der Nationalitätsfrage unterbreitet. In einem Konkordat der Nordostschweizerkantone aus dem Jahre 1955, dem damals allerdings nur die Kantone Zürich, St. Gallen, Aar- gau und Thurgau beigetreten waren, wurde eine analoge Bestimmung aufgenommen, wonach sich mindestens drei Viertel des Aktienkapitals der Ausbeutungsgesellschaft dauernd in schweizerischem Eigentum befinden müssen. Schliesslich hat sich die Swisspetrol ihrerseits in den Part- nerverträgen mit den Fördergesellschaften (LEAG, SEAG, BEAG usw.) vorbehalten, immer eine schweizerische Mehr- heit von 51 Prozent zu beanspruchen. Aber auch die Kan- tone sind in dieser Weise tätig geworden. Der Kanton Luzern beispielsweise hat in der Konzession, die er im Jahre 1960 der LEAG - das ist die Gesellschaft, die bei Fin- sterwald tätig ist - erteilte, im Artikel 24 festgelegt: «Minde- stens 51 Prozent des Aktienkapitals der LEAG-Förderge- sellschaft müssen im Eigentum von Schweizer Bürgern, schweizerischen Gesellschaften ... stehen.» Andere Kan- tone könnten zitiert werden (z. B. das Bergwerkgesetz des Kantons Bern), die sich auch an diesen Rahmen gehalten haben, so dass festgestellt werden kann, die Kantone hät- ten sowohl in privatrechtlicher wie öffentlich-rechtlicher Sicht das getan, was zur Sicherung einer schweizerischen Mehrheit in diesen Gesellschaften notwendig war. Zur Frage von Nationalrat Magnin. Wir gehen hier - wie auch sonst - davon aus, dass es nicht Aufgabe des Bundes sein kann, die Trägerschaft ganz oder zu einem wesentli- chen Teil für derartige Aktivitäten zu übernehmen, wesentli- cher oder gar Hauptbeteiligter zu werden; das gehört in den Bereich der privaten Tätigkeiten, der Wirtschaft, allen- falls auch in den Bereich der kommunalen und kantonalen Körperschaften; aber der Bund soll sich darauf beschrän- ken, zu fördern, insbesondere in finanzieller Hinsicht Erleichterungen in einem beschränkten Rahmen zu schaf- fen, wie man es mit diesem Darlehen tun will, allenfalls durch eine relativ bescheidene Beteiligung, wenn das Darle- hen einmal in Risikokapital umgewandelt werden sollte. Frau Nationalrat Morf, Sie haben in der Kommission gesagt: Wenn Herr Schlumpf die Zusicherung gibt, vor dem Plenum festzuhalten, dass Forderungen gestellt werden können und dass dabei einige Daten über die Géothermie heraus- schauen werden, dann ziehe ich meinen Antrag zurück. Sie haben in der Kommission dann den Antrag zurückgezogen. Ich gebe diese Erklärung ab, und damit stehen wir in dieser Frage wohl 1 zu 1. Wir haben das im Vertrag mit der Swisspetrol bereits vorge- sehen, da steht in Artikel 7: «Swisspetrol sorgt dafür, dass dem Bund betreffend Forschungsergebnisse, unter Vorbe- halt der Konzessionsbestimmungen, die gleichen Rechte und Pflichten wie den Konzessionskantonen zustehen. Der Bund ist unter Einhaltung der Geheimhaltungspflicht befugt, Forschungsergebnisse, von denen er aufgrund der Darlehensgewährung Kenntnis erhält, für eigene wissen- schaftliche Zwecke zu verwenden.» Das wäre im Rahmen der ordentlichen Forschungstätigkeit der Swisspetrol bzw. ihrer Gesellschaften. Ferner steht in Artikel 8: «Der Bund, vertreten durch das Bundesamt für Energiewirtschaft, kann, sofern das Ziel der Arbeiten nicht in Frage gestellt wird, darüber hinaus auch verlangen, dass bei Bohrungen und anderen Arbeiten der Erdöl-, Erdgasprospektion zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden, die der Erforschung der Erdwärme, der Suche nach geologisch günstigen Strukturen für Unter- tagspeicher dienen können.» Immerhin steht in Absatz 2: «Die Swisspetrol sorgt dafür, dass solche Untersuchungen gegen Bezahlung der Mehr- kosten vorgenommen und ihre Ergebnisse abgeliefert wer- den.» - Für derartige zusätzliche Untersuchungen muss also der Bund die Kosten übernehmen, ausserhalb der Dar- lehensgewährung. Der Bundesrat erachtet eine solche Darlehensgewährung und den Vertrag, wie er skizziert wurde, als zweckmässig. Die Chancenbeurteilung - natürlich mit einer limitierten Ausbeutungsmenge - durch verschiedene Fachleute ist positiv. Diese Regelung ist auch angemessen. So partizi- piert der Bund - ganz abgesehen von dem, was bisher schon rein privat finanziert wurde - mit 10 Millionen Franken an einem künftigen Programm von 150 Millionen. Es ist aber auch unter dem Gesichtspunkt des Gesamtaufwandes des Bundes für die Energieforschung angemessen. Wir investie- ren heute (leider nur) etwa 80 Millionen Franken jährlich in die Energieforschung. Wenn wir nun für eine solche ange- wandte Energieforschung jährlich 2 Millionen Franken (wäh- rend fünf Jahren je 2 Millionen, insgesamt also 10 Millionen) zur Verfügung stellen, ist das in diesem Gesamtpaket von jährlich 80 Millionen durchaus angemessen. Wir sind auch überzeugt davon, dass es eine günstige Regelung ist, dass die Inlandinteressen so gestärkt werden können; eine günstige Regelung für die Swisspetrol als Hauptpartner, Vertreterin der Inlandinteressen, eine gün- stige Regelung auch für den Bund. Ich bin Ihnen für Zustimmung zu dieser Vorlage deshalb dankbar. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, art. 1 et 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 94 Stimmen Dagegen 5 Stimmen An den Ständerat - Au Conseil des Etats #ST# 82.014 Zürichberg-Linie (S-Bahn-Zürich) Ligne du Zurichberg (réseau express régional) Botschaft und Beschlussentwürfe vom 24. Februar 1982 (BBI II, 79} Message et projets d'arrêté du 24 février 1982 (FF II, 83) Beschluss des Ständerates vorn 10. Juni 1982 Décision du Conseil des Etats du 10 juin 1982 Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Räz, Berichterstatter: Die Botschaft über den Bau der Zürichberg-Linie enthält zwei Bundesbeschlüsse: a. den Bundesbeschluss über den Bau einer neuen Bun- desbahnlinie von Zürich ins Glattal (Zürichberg-ünie); er
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Swisspetrol AG. Bundeshilfe Swisspetrol SA. Aide In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1982 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 13 Séance Seduta Geschäftsnummer 82.046 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.10.1982 - 15:00 Date Data Seite 1359-1362 Page Pagina Ref. No 20 010 791 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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